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Polizeigewalt bei „Läuft nicht“

Am Samstag, den 6. Oktober 2012 kam es im Rahmen der Gegenaktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch in Göppingen zu massiver Polizeiwillkür auf unschuldige Demonstrationsteilnehmer.
Die Südwestpresse berichtet von „Gewalttätigen Ausschreitungen“ und „gezielten Angriffen vermummter linksautonomer Gewalttäter gegen Polizisten.“

So teilte diese mit:

„Wie die Göppinger Polizei berichtete, wurden um 15.10 Uhr Beamte von etwa 250 vermummten Personen der linken Szene im Bereich Friedrich-Ebert-Straße / Mörikestraße mit Gegenständen beworfen. Danach setzte die Polizei Pfefferspray ein.“

Erneut werden durch einseitige und unvollständige Berichterstattung, Sachverhalte willkürlich auseinandergenommen und Tatsachen verdreht. So muss zwar gesagt werden, dass es auch von Seiten einiger Antifaschisten zu völlig unnötigen Gewaltaktionen gekommen ist, aber die alleinige Verantwortung wird gänzlich nur auf das Antifaschistische Spektrum abgewälzt. Dass es bereits Stunden zuvor zu massiven Verletzungen der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit und unverhältnismäßigen Übergriffen von Seiten der Behörden gekommen ist, wird in den Medien mit keinem Wort erwähnt, Stadt und Polizei spielen die Unschuldslämmer.

Bereits gegen 11.15 Uhr wurden die ersten, aus Stuttgart angereisten, Demonstrationsteilnehmer am Göppinger Bahnhof ohne ersichtlichen Grund und ohne nachträgliche Erklärung unter Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray eingekesselt und für mehrere Stunden vor Ort festgehalten. Einzelne Aktivisten wurden herausgezogen, durchsucht, abgefilmt und ebenfalls ohne Angabe von Gründen festgenommen.
Einem verletzten Aktivisten wurde ärztliche Versorgung verweigert und konnte erst nach einiger Zeit unter Begleitung von einem Sanitätsteam behandelt werden.

„Auch ich wurde in Göppingen in “Gewahrsam” genommen. Weshalb, wurde mir trotz mehrmaliger Nachfrage nicht klar mitgeteilt. Ab ca. 11:30 Uhr wurde ich festgehalten, nach ca. 2 Stunden meine Personalien festgestellt, meine Tasche durchsucht, ich selbst abgetastet. Danach in einem Gefangenentransporter zur Polizeidirektion gebracht. Dort wurde erneut meine Tasche ausgeleert, ich und selbige fotografiert und musste mich dann nackt vor zwei Frauen ausziehen, die meine Kinder hätten sein können.
Voraus ging dem: Ich hatte auf meiner Suche nach einem möglichen Weg in die Stadt gefragt, weshalb mehrere junge Menschen, mit denen ich gegangen war, festgenommen wurden. Daraufhin wurde ich ebenfalls in diesen kleinen Kessel gebracht. Ich bin weiblich, gehe stramm gegen die 60 Jahre, hatte in meinem Leben nie einen Menschen verletzt oder je eine persönliche Neigung zu Pyrotechnik entwickelt und dies auch nicht in Göppingen angestrebt oder getan.
Gegen 15:00 Uhr wurde ich versehen mit einem Platzverweis aus dem Polizeipräsidium entlassen. Ich werde versuchen, mich gegen diese Kriminalisierung des Protests gegen faschistische Umtriebe zur Wehr zu setzen. Hätte ich diese Behandlung nicht am eigenen Leib erlebt, ich glaubte das nicht.
Ich wollte mich in Göppingen gewaltfrei gegen den Aufmarsch der Neonazis stellen, auch gerne setzen. Aus ethischen Gründen halte ich es für notwendig, faschistischen Gruppierungen, der Hetze gegen Andersdenkende und deren Rassismus entschieden entgegenzutreten.“

Ein anderer Demonstrationsteilnehmer berichtet:

„Wir wurden direkt am Bahnhof grundlos für über eine Stunde eingekesselt und als ich fragen wollte, ob ich den Bereich nicht endlich verlassen dürfte, wurde ich mit aufs Revier genommen. So erging es noch weiteren Personen, die z.B. nur mal auf die Toilette wollten. Mit mir bei der Polizei waren unschuldige und friedliche Menschen, niemand hatte Randale gemacht oder irgendwas gerufen und jeder wunderte sich, was er dort zu suchen hatte. Doch in der Presse werden die Gegendemonstranten mal wieder als linker wilder Haufen dargestellt, was ich eine absolute Unverschämtheit finde. Es wäre schön, wenn die Presse auch mal recherchieren würde, anstatt einfach nur auf „Copy&paste“ zu drücken…
Ich werde gerichtlich gegen diese Willkür vorgehen, wobei es ja selten was bringt, die Polizei anzuzeigen und das soll ein Rechtsstaat sein?
Es war einfach mal wieder typisch. Sobald man gegen Nazis ist, ist man automatisch ein aggressiver linker Autonomer, der Flaschen wirft und gegen die Polizei pöbelt. Da macht es sich die Presse ganz schön einfach und die meisten Leser glauben das natürlich…“

Zudem sei eine etwa 20-köpfige Abordnung der Grünen Jugend, darunter auch zwei Mitarbeiter der Landtagsfraktion, ohne Vorwarnung von der Polizei eingekesselt und mindestens anderthalb Stunden festgehalten worden.
Diese Zustände ereigneten sich Stunden zuvor, bevor es überhaupt zu den in SWP und anderen Publikationen erwähnten „Flaschenwürfen“ gekommen ist, die es nach unseren Beobachtungen nur vereinzelt gegeben hatte. So wurden nach Angaben der Polizei 28 Beamte verletzt, von den laut Angaben der Sanitätsmannschaften, 110 verletzten Gegendemonstranten fehlt in den Medien jegliche Spur.

Lediglich wurde erwähnt: „Jugendliche berichten über ein unverhältnismäßig hartes Vorgehen von einzelnen Polizeibeamten gegenüber friedlichen Gegendemonstranten.“

„Es ist für die Einsatzbeamten fast unmöglich, immer und überall sofort für eine saubere Trennung zwischen Gut und Böse zu sorgen.“

Wir denken nicht, dass wahlloses Verprügeln von Demonstrationsteilnehmern die geeignete Lösung hierfür ist.

Gegen 15:50 Uhr kam es zu einem polizeilichen Übergriff, der leicht hätte tödlich enden können. Der Vorfall ereignete sich in der Friedrichstraße, in Richtung Einmündung Marktstraße. Hierbei hielt sich eine Gruppe von mehreren Zivilbeamten in ihren Fahrzeugen auf, um Gegendemonstranten zu beobachten und abzufilmen. Ungeachtet der Tatsache, dass sich mehrere Demonstranten auf der Straße aufhielten, fuhr einer der Beamten (Kennzeichen „ES – KQ 867″) zunächst in Schrittgeschwindigkeit an, wobei er einem jungen Aktivisten, der mit dem Rücken zum Fahrzeug stand, von hinten in die Beine fuhr.
Dieser taumelte nach vorne, worauf der Fahrer plötzlich beschleunigte, den Aktivisten unter Vollgas auf die Motorhaube nahm und etwa 50 Meter in Schlangenlinien die Straße hinunterraste. Durch enormes Glück gelang es dem jungen Mann hierbei nicht in voller Fahrt von der Motorhaube geschleudert zu werden. Als der Fahrer des Wagens scharf bremste, fiel dieser letztendlich auf die Straße, woraufhin der Wagen erneut beschleunigte und sich einige Meter vom Ort des Geschehens entfernte.
Von einer aufgebrachten Menschenmenge zur Rede gestellt, postierte sich der Zivilbeamte zunächst mit gezogenem Schlagstock und verweigerte die Herausgabe von Namen und Dienstnummer. Diese gab er erst auf Anraten seiner Kollegen heraus.

„Zur Frage von verletzten Demonstranten konnte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Mindestens ein Demonstrant erlitt Augenzeugen zufolge eine blutende Kopfverletzung durch einen Polizeiknüppel und musste sich im Krankenhaus ärztlich versorgen lassen. Der Mann befand sich mit etwa 200 weiteren Demonstranten in einem mehrstündigen Polizeikessel beim Bahnhof.“

In den insgesamt acht ausgestrahlten Artikeln der SWP werden diese Zahlen, ob wissentlich oder nicht sei mal dahingestellt, einfach tot geschwiegen. Mit investigativer Berichterstattung hat das gänzlich wenig zu tun.

Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von unnötigen Gewaltaktionen einiger Antifaschisten, jedoch nicht von dem prinzipiellen Durchbrechen der Polizeiabsperrungen, zumal es gewaltfreie Mittel und Wege dafür gibt:

Die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit ist ein Recht, welches die Nazis ihren politischen Feinden niemals zugestehen würden. Und es kann folglich nur derjenige Toleranz erwarten, der auch bereit ist Toleranz zu geben. Wir behalten uns somit das Recht vor gegen die Beschlüsse der Stadtverwaltung, Nazi-Aufmärsche zu gewähren, diese mittels gewaltfreien Massenblockaden sowie, falls nötig, dem Durchbruch auf die Demonstrationsroute der Nazis zu verhindern.

Artikel 20 GG: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Dass jene für die Umsetzung faschistoider Politik auf die Straße gehen und damit ganz klar gegen die Freiheit des Einzelnen verstoßen, versteht sich von selbst.
Das neonazistische Spektrum vertritt diese Absichten in jeglicher Hinsicht, ob sie nun friedlich aufmarschieren oder nicht. Die Botschaft bleibt dieselbe. Daher halten wir die Beschlüsse der Stadtverwaltung für undemokratisch und den Widerstand an dieser Stelle für legitim. Denn nur weil die Nazis ihre Veranstaltungen gesetzlich zugesprochen bekommen, muss das nicht zwangsläufig das moralisch Richtige sein.

Und wer nach wie vor der Meinung ist, dass die NPD nachweislich nicht verfassungswidrig sei, der nehme doch einmal seine Brille und das Parteiprogramm der NPD zur Hand. Darin fordert die Partei:

„Wiedereinführung der Todesstrafe in besonders schweren Fällen…“

doch Artikel 102 GG besagt, „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“

Die Politik scheint nach wie vor nicht in der Lage zu sein menschenwürdige Demokratie zu betreiben.

Weitere Infos zu den Vorfällen, findet ihr hier.

„Homos est deus“

Als Subkultur bezeichnet man im Allgemeinen eine, konträr zur Massenkultur, soziokulturelle Untergruppierung mit jeweils eigenen Merkmalen, Normen und Wertvorstellungen sowie Interessen. Diese definieren sich entweder durch ein gemeinsames Ziel oder gemeinsamen Lebensstil.
Durch den überwiegend konservativen Trend, war der Begriff „Subkultur“, gerade in den vergangenen Jahren immer normativ vorbelastet und wurde daher mehrheitlich von weiten Teilen der Gesellschaft missverstanden. Alternative Subkulturen wie die „Schwarze Szene“ hatten zuweilen immer wieder mit Vorurteilen und sozialer Ächtung zu kämpfen. Heute ist die „Schwarze Szene“ oder Teile davon längst im Mainstream angekommen. Doch Diskriminierung und Stigmatisierung in sozialer Hinsicht durch Charakterisierung negativ bewerteter Merkmale gibt es in unserer Gesellschaft auch heute noch.

Eines der wohl bekanntesten und institutionell geförderten gesellschaftlichen Feindbilder hierfür ist der „Anarchismus“. Doch selbst neben dem Anarchismus hat wohl kaum eine Begrifflichkeit einen derart markanten Beigeschmack, der auch noch Jahre lang an ihm haften wird, wie der „Satanismus“.
Der „Teufel“ als eine Inszenierung der Kirche und anderen Religionsgemeinschaften wird in seiner Begrifflichkeit schon immer als ebensolches Unwort genutzt um zu Gunsten der eigenen Lehre unliebsame Personengruppen zu diskreditieren. Zuweilen wird u.a. der „Satanismus als Jugendbewegung“ gern als dissoziative Identitätsstörung erklärt und so ist auch das heutige Image des modernen Satanismus, verstärkt durch das mediale Bild des „Ritualmörders“, gebrandmarkt an negativen Assoziationen.

Nun mag man vom Satanismus und seinen Lehren halten was man will aber um über etwas urteilen zu können muss man einen Sachverhalt mit all seinen Aspekten studieren als einen lediglich dogmatischen Ansatz zu vertreten. Denn mit Teufelsanbetung, Schwarzen Messen, Ritualmorden, Jungfrauenschändung und Pädophilie hat der Satanismus, wie man es auch vor einigen Jahren noch von der Schwarzen Szene dachte, damals wie heute rein gar nichts zu tun. „Sensation statt Investigation“ könnte das Motto vieler bekannter Medienvertreter lauten mit denen unzählige Publikationen Geschäfte machen.

Richtigstellung einer Philosophie

„Ich sah die blutigste, grausigste Seite der menschlichen Natur“, erzählt LaVey. „Menschen, die von Verrückten erschossen, von ihren Freunden erstochen; kleine Kinder, die von flüchtenden Fahrern blutüberströmt am Straßenrand liegengelassen wurden.

Ich fragte mich „Wo ist Gott?“ und begann, die frömmelnde Haltung der Leute, die bei Gewalttaten immer nur sagten: „Es ist Gottes Wille“, zu verachten.“

- Anton Szandor LaVey -

„Homos est deus“ (zu deutsch „Der Mensch ist Gott“) bezeichnet die Vergöttlichung des Menschen und ist ein essentieller Bestandteil der satanischen Lehre. Der Satanismus bzw. Luziferismus ist eine Religion, wenn auch eine untypische Religion im klassischen Sinne und versteht sich daher parallel auch als Philosophie. Der Satanismus ist in den USA auch offiziell als Religion anerkannt. Luziferismus stellt dabei lediglich ein Synonym zum heutigen Begriff des Satanismus dar und ist daher keine verzweigte geistige Strömung im Satanismus, wie oft behauptet wird. Dieser versteht sich nicht als dualistische Weltanschauung in der ein Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ ausgefochten wird und ist daher auch unbedingt vom Begriff der Teufelsanbetung zu trennen. Der Satanismus, ganz gleich welcher Strömung, beinhaltet keinen „bösen“ Gegengott zu den biblischen Lehren der Kirche. Die Bezeichnung „Teufel“ findet im umgangssprachlichen Gebrauch des Satanismus daher keinen Ansatz.
Der Begriff „Satan“ kommt aus dem hebräischen und bedeutet übersetzt „Widersacher“ und nicht wie fälschlicherweise behauptet wird „Teufel“. Das Bild des „Satan“ bedient sich im Satanismus lediglich als ein provokatives Widerstandssymbol gegen die Charakterzüge monotheistischer Religionen.
Das Weltbild des Satan wie man es aus den christlichen Lehren kennt, ist ebenso aus den Lehren monotheistischer Religionen entsprungen und existiert in den Lehren des Satanismus als solches nicht. Daher ist Satan oder „Luzifer“ für die Satanisten ein Symbol für Freiheit, Selbsterkenntnis und Gegenstück zu überholten Moralvorstellungen.

Satanismus als Lebensphilosophie betont die Individualität statt in der Gruppe unterzugehen. Satanist zu sein bedeutet Eigenverantwortung und dem damit eng verknüpften Streben nach Selbstverwirklichung. Rebellion statt Anpassung, die Akzeptanz und das Ausleben der Triebe, statt Züchtigung der Selbigen; und die Ablehnung eines „Schwarz-weiß“-Denkmusters anstelle dessen die kritische Auseinandersetzung mit allen Aspekten des Lebens tritt.

Damit steht der Satanismus vor allem im Gegensatz zu religiösen Strömungen, die explizit die Vorherbestimmung und Unvollkommenheit des Menschen betonen.
Im Satanismus gibt es dennoch unterschiedliche geistige Strömungen, dessen gemeinsamer Nenner jedoch der Anthropozentrismus bildet, in Betonung auf die Freiheit des Menschen.

Moderner (bzw. klassischer) Satanismus:
Alle Ausprägungen des selbst bezeichnenden zeitgenössischen Satanismus entstanden erst ab den 1960er Jahren. Die ersten Formen des klassischen Satanismus reichen bis ca. 2 000 v. Chr. zurück, an dessen Ideen der heutige Satanismus mit Gründung der Orden „Argentum Astrum“ im Jahr 1907 und „Thelema“ 1920 durch Aleister Crowley sowie der Church of Satan durch Anton Szandor LaVey im Jahr 1966 angeknüpft hat. Damit erhielt der Satanismus mit seiner Begrifflichkeit offiziell seinen Namen. Mit der Veröffentlichung der satanischen Bibel durch Anton Szandor LaVey im Jahr 1969 wurde damit auch der Grundstein für die Weltanschauung satanischer Lehren gelegt. Die Lehren der satanischen Bibel besagen, dass der Mensch sein eigener Herr sei und nur für sich selbst die Verantwortung trage. Der moderne Satanismus ist somit bewusst sehr Ich-bezogen und verinnerlicht egoistische Charakterzüge. Was wiederum nicht bedeutet, dass der Satanismus in sich willkürlich und Satanisten sich nach Lust und Laune rücksichtslos ihren Mitmenschen gegenüber verhalten.
Satan ist für die Church of Satan ein Archetyp. Er repräsentiert die instinkthafte und triebbetonte Natur des Menschen, das eigene Selbst. Satanismus im Sinne der Church of Satan zu leben bedeutet, dass jeder Mensch sein eigener Gott werden kann, jedoch kein Gott für andere.

Durch die Arbeit LaVey´s Tochter Zeena, gelangte die „CoS“ auch nach Amsterdam und von dort aus in die Schweiz und das restliche Europa. Zu ihrer Blütezeit zählte sie etwa 10 000 Anhänger. Menschen aus allen erdenklichen Berufen und Bevölkerungsschichten sind in den heutigen Logen und Orden anzutreffen und diese haben nach eigener Auffassung für unsinnige Kapriolen keinerlei Verständnis. So waren bzw. sind prominente Mitglieder u.a. Roman Polanski, Sammy Davis Jr., in späterer Zeit auch King Diamond und Marylin Manson.

Die CoS verweist dezidiert darauf, dass es sich bei Satanismus nicht um Teufelsanbetung handelt.

Theistischer Satanismus:
Der theistische Satanismus teilt in etwa das Weltbild der Bibel, legt diese aber philosophisch anders aus als die christlichen Lehren und ist daher auch eine eher spirituelle Form des Satanismus, in welcher „Luzifer“ als real existentes Individuum in Form des gefallenen Engels dargestellt wird. Allerdings nicht, wie viele denken, als Verkörperung des „Bösen“ sondern als einen revolutionären spirituellen Krieger der sich gegen die Tyrannei des christlichen Gottes und seiner Lehren aufgelehnt hatte um damit die Menschen aus der Sklaverei des christlichen Diktats zu befreien. Der Begriff „Luzifer“ entstammt ursprünglich dem römischen Sprachgebrauch und bedeutet „Lichtbringer“.
Aber auch hier wird Satan nicht als Dämon oder Gegengott biblischer Lehren dargestellt sondern als ein spirituelles Wesen biologischer Natur, das nicht über sondern mit und für die Menschen steht.

„Verstehe Satan als ein Prinzip, nicht als einen Gott; Verstehe dich als einen Gott, nicht als Diener eines solchen.“

„Gott Luzifer ist der Gott der Instinkte, der fleischlichen Lust, der unerschöpfliche Quell der Lebensfreude, der Begeisterung und des Rausches. Er lehrte die Frauen die Verführungskünste, erfand die Musik und den Tanz. Gott Luzifer ist das positive, das Ewige an sich. Er ist der Gott des Gehirns, unterstützt die revolutionären Gedanken, welche Gesetze umstoßen und Tafeln zertrümmern. Er regt die Neugierde an, das Verborgene zu enträtseln und die Geheimnisse zu deuten. Er schürt den Wagemut, der auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen die Erde aufwühlt.“

- Anton Szandor LaVey -

Gnostischer Satanismus:
In seinen Hauptmerkmalen unterscheidet sich der gnostische Satanismus vom modernen Satanismus durch die Unabhängigkeit vom Christentum und allen Religionen, da sich der moderne Satanismus auch als Anti-Christentum versteht.
Der gnostische Satanismus dagegen verzichtet auf konträre Parallelen zu anderen Religionen.
Der gnostische Satanismus kritisiert, dass dualistische Weltreligionen extrem polare Ideen definieren wie „gut“ und „böse“, „weiße“ und „schwarze Magie“, die allerdings den einzelnen Menschen in seiner Selbstverwirklichung behindern.
Entstanden ist der gnostische Satanismus durch den Orden der I.N.S. (in nomine satanas) und orientiert sich am androgynen „Baphomet“ von Eliphas Lévi und lehnt dualistisches Denken ab.
Der I.N.S. vertritt mit seinem gnostischen Satanismus eine pantheistische Naturreligion, die „das Starke im Menschen“ verehrt und deshalb die individuellen Potentiale ansprechen und fördern will. Dieser Weg der „Gnosis“ ist der weg der persönlichen Erfahrung im Unterschied zum Weg des blinden Glaubens, der in Weltreligionen wie dem Christentum oder dem Islam gefordert wird.

Sie stellen das Geistige des Menschen über jede Art von Materie, da das Geistige jeder menschlichen Kultur vorausgeht.
Folglich distanzieren sie sich von den Lehren des Anton Szandor LaVey und seinem Materialismus als auch von Aleister Crowley und seinem Fatalismus.

Es gibt einige Orden im Satanismus, von denen viele (aber nicht alle) den Lehren von Aleister Crowley und Anton Szandor LaVey folgen.
Nennenswerte Orden sind:

- Church of Satan
- I.N.S. (in nomine satanas)
- Order of Nine Angles (Orden der Neun Zirkel)
- Temple of set
- Thelema (dt.: “Wille”)
- Ordo Templi Orientis (O.T.O.)

„Schwarze Messen“

Kein anderer Begriff wird so oft mit dem Satanismus in Verbindung gebracht wie die Schwarze Messe.
Dabei ist die Zeremonie mit all seinen okkulten Ritualen, Tier- oder gar Menschenopferungen sowie
Jungfrauenschändung nichts weiter als eine literarische Erfindung.
Rituale spielen zwar durchaus eine Rolle im Satanismus, beherbergen allerdings weder zwanghafte Sexualpraktiken noch Gewaltakte. Im Gegenteil. Satanisten sind in ihrer Grundhaltung friedfertige Menschen und bedienen sich nicht der Anwendung roher Gewalt. Diese handeln stattdessen nach der Devise „Wie du mir, so ich dir“.
Satanismus bedeutet „Freundlichkeit gegenüber denen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare.“

Nach den Lehren LaVey’s benötigt der Mensch Dogma und Ritus, wobei man jene schon im kleinsten Rhythmus wie, z.B. dem Einschalten der Kaffeemaschine am Morgen als Ritual interpretieren könnte.
Im Gegensatz zum Weltbild der Kirche, stellen die Satanisten die Frau wieder in den Mittelpunkt ihrer Huldigung.

„Die Frau wird zum heiligen Altar, zum Pol des Lebens, zur Mutter Erde.“

So werden auch Themen wie Sexualität und „freie Liebe“ in das Weltbild satanischer Lehren mit aufgenommen. „Die Freiheit, entweder einem Menschen treu zu sein oder seine sexuellen Bedürfnisse mit so vielen Anderen auszuleben, wie man es für seine speziellen Ansprüche für nötig hält.“
Deshalb lautet die einfachste Beschreibung der satanischen Denkweise: „Sinnesfreude statt Enthaltsamkeit.“
Auch gibt es vernünftige und logische Gründe, warum der Satanist eben keine solchen Opferungen vollzieht. Mensch wie auch Tier sind eine Gottheit für den Satanisten:

„Die reinste Form fleischlicher Existenz lebt in den Körpern von Tieren und Menschenkindern, die noch nicht alt genug sind, sich ihren natürlichen Bedürfnissen zu verweigern. Sie können Dinge wahrnehmen, die der durchschnittliche Erwachsene niemals wahrnehmen würde. Deshalb sind dem Satanisten diese Lebewesen heilig, da er weiß, dass er viel von diesen natürlichen Zauberern lernen kann.“

„Das Leben ist und sollte etwas Heiliges und Unantastbares bleiben. Vom Einzeller bis zum Aufrecht, gehenden Säugetier, wie wir Menschen sie darstellen.“

„Es ist verständlich, dass diese Berichte über die Schwarze Messe, die so abstoßend klingen, ihr Ziel erreichen, nämlich, die Gläubigen an ihre Kirche zu binden. Jeder „anständige“ Mensch würde sich auf die Seite des Inquisitors schlagen, wenn er von diesen Gotteslästerungen hört. Die Propagandisten der Kirche haben gute Arbeit geleistet, indem sie die Öffentlichkeit immer wieder über die Ketzereien und ruchlosen Taten der Heiden, Katharer, Bogumilen, Templer und anderer aufklärten, die wegen ihrer dualistischen Philosophien und manchmal satanischen Logik ausgerottet werden mussten.“

- Anton Szandor LaVey -

Nun ist es natürlich auch so, dass es sehr wohl Anhänger des Satanismus gibt, die sich auch als solchen bezeichnen und eben durch jene pervertierten Ritualmorde sowie Sexualvergehen in der Gesellschaft negativ auffallen und somit ein weit verbreitetes mediales Bild erzeugen. Daher sehen sich Satanisten immer wieder mit derartig, zu Unrecht, pauschalisierten und schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Doch sind jene eben genauso ernst zu nehmen wie ein Anhänger einer monotheistischen Religion, der vorgibt den Glaube an fünf verschiedene Götter zu vertreten. Diese haben folglich nichts mit den seriösen Lehren und unverzichtbaren Merkmalen einer jeden Religion zu tun.

Totschlagargument Nr. 1

„Verschwörungstheorie“, der Begriff ist das Totschlagargument schlechthin. Es ist beliebt, jederzeit einsetzbar und wird vor allem von genau den Leuten sehr gerne verwendet, die sich nie mit der jeweiligen Materie beschäftigt haben.
Eben jene Lemminge, die der Norm immer hinterher laufen. Das macht das Leben wohl stets einfacher für sie.
Vor einigen Tagen sind wir auf einen Artikel des alternativen Nachrichtenportals „strassenauszucker.blogsport.de“ aufmerksam geworden, der nach eigenen Angaben „Verschwörungstheorien“ als „misslungene ungepfefferte Kritik“ denunziert.
Diesem, von den Bertreibern der Website als Kritik interpretierte, Artikel möchten wir gerne ein wenig Kritik gegenüberstellen.

„Illuminaten, „Jüdische Weltverschwörung“, Bill Gates ist der Teufel höchstpersönlich und die USA haben den AIDS-Virus entwickeln lassen. Und das alles im Geheimen. Klingt ganz schön abgefahren? So ist es auch. Aber Verschwörungstheorien haben gerade seit dem 11. September wieder regelrecht Hochkonjunktur.“

Eine „jüdische Weltverschwörung“ gibt es unter den seriösen Anhängern der alternativ-politischen Nachrichtenszene eben nicht, diese stammen zumeist eher aus dem rechts-konservativ bis national-sozialistischen Lager. Besagte Vorwürfe und Anschuldigungen beziehen sich lediglich auf die Instanz des Staates Israels bzw. auf das politische Establishment und haben nichts mit dem jüdischen Volk als solches zu tun.
Bill Gates ist durch seine Kapital-Verbrechen und die „Impfkampagnen“ seiner Stiftung mit der sie die 3. Welt „beglückte“ durchaus metaphorisch als Teufel zu bezeichnen.
Gates ist immerhin ein führender Unterstützer und Finanzier der Eugenik- / Rassenzüchtungsbewegung, genau wie Bankenchef David Rockefeller aus dem
2.Weltkrieg über den Deal von Standard Oil mit IG-Farben einen Milliardenprofit gezogen hat.
Ob die USA das Aids-Virus tatsächlich entwickelt haben, lässt sich streiten. Was sich allerdings belegen lässt, ist das durch reges Interesse der Bevölkerungsreduktion in hohen Regierungskreisen wohl kaum Interesse darin besteht, heilmittel-technische Pharmazeutika herzustellen. Im Jahr 2005 wurden 40 der weltbesten Anti-Virus Mikrobiologisten ermordet oder sind unter argwöhnischen Umständen verunglückt. In den Jahren darauf, gab es 100 weitere Todesopfer. Es war bekannt, dass Besagte an streng vertraulichen und staatlich geförderten Forschungsprojekten beteiligt und spezialisiert waren, welche auch im Rahmen biologischer Waffensysteme und Virus-Pandemien fungierten. Fragt sich nun, ob den Betreibern dieser Website dieses Szenario bekannt ist oder sich jeweilige Thesen unreflektiert in deren Köpfen eingenistet hat.

„Eine Verschwörungstheorie deckt aber keine reale Verschwörung auf, sondern vermutet hinter Ereignissen und Gegebenheiten heimliche Absprachen – und weiß schon immer vorher, wer dahinter steckt. Komisch, wenn sie doch eigentlich der Wahrheitsfindung dienen sollte.“

Wie es oben behauptet wird, ist es eben nicht. Eine sogenannte „Verschwörungstheorie“ deckt eben sehr wohl illegale Machenschaften dergleichen auf und stützt sich dabei auf keinerlei Vermutungen, Spekulationen oder Indizien sondern auf belegbare Ungereimtheiten und Fakten oder wie im Fall der Anschläge vom 11. September vor allem auf physikalische Werte.
Dass man angeblich schon von vornherein weiß, wer dahinter steckt, ist in Wahrheit allenfalls eine Vorahnung auf dessen darauffolgende Recherchen beruhen.

„Fehlende Flugzeugteile und die Zurückhaltung von Beweisbändern gelten als Indizien dafür, dass an der offiziellen Geschichte etwas nicht stimmen soll. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine kritische Nachfrage auf Ungereimtheiten zur Wahrheitsfindung, sondern vielmehr geht es in Verschwörungstheorien andersherum. Die Verschwörer stehen schon fest, bevor überhaupt Beweise für den heimlichen Komplott gesucht werden.“

Diese These ist schlichtweg erstunken und erlogen, da sie lediglich die subjektiven Ansichten der Verfasser widerspiegeln. Allerdings lässt sich diese These im Umkehrschluss hervorragend auf das Attentat von Oslo anwenden als Politik und Medien gleich von erster Sekunde an ohne zusammenhängende Hintergründe auf vermeintliche Islamisten als Täter eingeschlagen hatten.

„Sie sind schon ein jahrtausende alter Versuch, sich die Welt einfach zu erklären. Bereits im Mittelalter, besonders während der Verbreitung der Pest, wurde beispielsweise den „Juden“ vorgeworfen Brunnen zu vergiften.“

Das ist eine völlige Verdrehung von Tatsachen. Die Menschen haben bisher immer abgeschweift als es darum ging, ihr rosarotes Weltbild ins Wanken zu bringen. Die Menschen sind unselbständig, Eigenverantwortung und kritisches Denken wird den Menschen dankend abverlangt.
Die Anschuldigung gegen das jüdische Volk, Brunnen vergiftet zu haben, sind schlichte willkürliche Vorwürfe und keine auf Fakten basierende „Verschwörungstheorie“. Ein unrealistischer Vergleich.

„Aber wie funktioniert sie nun? Wer von der Verschwörung überzeugt ist, zaubert endlose Mengen von dubiosen Quellenangaben und Zitaten aus dem Hut. Diese sollen dann helfen von der angeblichen wissenschaftlichen Beweislage zu überzeugen. Ins akademische Gewand gehüllt, vermitteln sie so eine enorme Glaubwürdigkeit.“

Habt ihr Jungs euch überhaupt mit der Materie beschäftigt? Wenigstens ansatzweise? Oder werden hier schlichtweg inhaltlose und kühne Behauptungen in den Raum gestellt, die sich auf keinerlei Wahrheitsgehalt stützen? Habt ihr je versucht die seriösen Beweislagen von angeblichen Verschwörungstheorien zu widerlegen oder ist euch der Gedankengang dieser Thesen schlichtweg zu skurril? Wohl kaum, ansonsten würden Besagte ja nicht mit dem Begriff „Theorie“ umher eifern.
Der Begriff „Verschwörungstheorie“ ist sehr zweifelhaft.
Denn eine Verschwörung ist ein geheimer Zusammenschluss von Menschen zur Erlangung eines bestimmten Ziels unter der Zuhilfenahme einer Täuschung. Wenn es also Menschen gibt, die eben jenes anzweifeln ist es sogar per Definition eine Verschwörung, sonst wäre es wohl nur ein Vorhaben.
Der Begriff „Theorie“ ist eine Arbeitshypothese, welche noch nicht bestätigt bzw. widerlegt wurde. Lässt sich eine Theorie beweisen ist sie zum Fakt geworden. Wurde sie widerlegt, dann ist es auch keine Theorie mehr sondern ein falsches Faktum.
Wenn nun jemand versucht einen anderen mittels Totschlagargument „Verschwörungstheorie“ unglaubwürdig zu machen, dann gibt er zum Einen preis den bezeichneten Umstand nicht selbst überprüft zu haben und des Weiteren bestätigt diese Person mit der eigenen Unwissenheit den Status der Verschwörung, denn eine Verschwörung braucht per Definition einen Personenkreis, der nichts von ihr weiß.

„Ähnlich plump wird mit der Geschichtsschreibung und -deutung umgegangen. Statt die Vergangenheit verstehen zu wollen, wird eine tolle Geschichte geliefert und die dazu passenden Fakten herausgepickt. So wird in manchen Theorien der Reichstagsbrand und die Machtübernahme Hitlers mal schnell mit dem 11. September und Bush gleichgesetzt. Heißt: Der Reichstagsbrand, den die NSDAP selbst legen lassen hatte, um in der Folge noch härter gegen ihre politischen Feinde (die Kommunisten) vorgehen zu können, wird willkürlich mit dem Anschlag auf das World Trade Center gleichgesetzt. Bush habe diesen bewusst in Kauf genommen, um dann mit Schuldzuweisungen Richtung Al-Qaida einen „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan zu führen.“

Ja, das Prinzip beider Anschläge ist dasselbe. Unliebsame Handlungen werden zugunsten eigener Interessen politischen Rivalen untergeschoben. Jenes war auch Sinn und Zweck des Reichtagsbrandes sowie des 11. September. Welche Gründe hätten die Nazis denn gehabt, einen False Flag-Anschlag zu unterlassen? Materialistische oder gar moralische Gründe???

„Wer so vorgeht, dürfte ja eigentlich kaum Zustimmung bekommen. Wieso klingt trotzdem alles so plausibel und logisch und lässt sich so leicht verbreiten? Einfaches Rezept: Nimm dir ein großes, plötzliches Ereignis, das die eigene gesellschaftliche Stellung zu bedrohen scheint, erkläre dieses zum Täuschungsmanöver einer einzelnen Gruppe, ignoriere alle offen zu Tage liegenden Fakten, frage, wem es nützen könnte und fertig ist der Verschwörungskuchen. Lecker! Als Sahnehäubchen kommt noch vergessenes, übergangenes und missachtetes Wissen jenseits des Mainstreams oben drauf. Wer ein Stückchen isst, bekommt seine Vermutungen oder Grundannahmen durch griffige Slogans bestätigt.
Ein Feindbild gibt es gratis dazu. Und das Ganze schmeckt sogar noch gut. Jetzt wurde es denen da mal richtig gezeigt. Endlich zu wissen, dass die USA von der Bombardierung Pearl Habors gewusst haben, aber nichts unternahmen, um in den Zweiten Weltkrieg einsteigen zu können – ganz schön geil. Weißte Bescheid, wa? Somit wird dann auch das Bedürfnis nach einer einfachen Erklärung der Welt gestillt. Einige haben Götter, andere Verschwörungstheorien.“

Im Grunde genommen bedroht sogar eure amateurhafte, inkompetente und völlig unsachliche Berichterstattung die gesellschaftliche Stellung. Denn soviel Naivität und Widersprüche in einem einzelnen Satz hat man selten gesehen. Wer sich fälschlicherweise für so ausgereift hält, angebliche „Verschwörungstheorien“ argumentativ zu diffamieren, der sollte sicher stellen, dass es auch etwas Handfestes gibt mit dem sich Besagtes überhaupt widerlegen und diffamieren lässt. Das kann ansonsten schnell mal nach Hinten losgehen und peinlich werden.

„Verschwörungstheorien bilden eine leicht zu bedienende Allzweckwaffe, mit der sich ein einfaches Feindbild erzeugen lässt. Mit Hilfe einer griffigen Geschichte lässt sich in krisenhaften Momenten die „natürliche“ Ordnung (eigene Gesellschaft, Weltbild) gegen das von außen Kommende oder die, im Geheimen agierenden Gruppen, schützen. Was auch der Hauptzweck einer jeden Verschwörungstheorie ist. Es braucht einen Schuldigen, der für all das Übel verantwortlich ist. Also flüchten sich Verschwörungstheorien in aggressive Schuldzuweisungen gegenüber dem „Fremden“ beziehungsweise dem, was nicht zum verteidigten „Weltbild“ gehört. Somit wird die komplexe und von vielen unterschiedlichen Interessen gesteuerte Welt mit all ihren Extremsituationen einfach erklärt. Mögliche Leser lassen sich so leicht für die Sache gewinnen
Verschwörungstheorien helfen nicht nur die bestehende Ordnung aufrecht zu halten, sie können auch ziemlich schnell richtig gefährlich werden und noch verheerendere Ausmaße annehmen.
Als die „Juden“ damals beschuldigt wurden, mittels Wucher und Verbrechen die Inflation und Massenarbeitslosigkeit ausgelöst zu haben, führte dies für die Deutschen zur Erklärung allen Übels. Die Verschwörungstheorie wurde zur Ideologie einer ganzen Nation. Dieses war einer der Gründe, der den schon vorhandenen Antisemitismus stärkte und letztendlich zum Holocaust führen konnte.“

„Mit der sich ein einfaches Feindbild erzeugen lässt“. Ihr solltet vielleicht bemerkt haben, dass das in beide Richtungen funktioniert. Denn durch eine inszenierte False Flag-Aktion ist diese Theorie ebenfalls umsetzbar.
Somit könnte man jenen Abschnitt auch wie folgt umformulieren:

Operationen unter falscher Flagge bilden eine leicht zu bedienende Allzweckwaffe, mit der sich ein einfaches Feindbild erzeugen lässt (Islamisten, internationaler Terrorismus, Massenvernichtungswaffen). Mit Hilfe einer griffigen Geschichte lässt sich in krisenhaften Momenten die staatliche Ordnung (eigenes Machtmonopol, Weltbild) gegen das von außen Kommende oder die, in der Öffentlichkeit agierenden Gruppen, schützen. Was auch der Hauptzweck einer jeden False Flag-Aktion ist. Es braucht einen Schuldigen, der für all das Übel verantwortlich ist (Terror, Extremismus). Also flüchten sich False Flag-Aktionen in aggressive Schuldzuweisungen gegenüber dem „Fremden“ bzw. dem, was nicht zum verteidigten „Weltbild“ gehört. Somit wird die komplexe und von vielen unterschiedlichen Interessen bedrohte Welt mir ihren Extremsituationen einfach erklärt. Mögliche Leser lassen sich so leicht für die Sache gewinnen.
False Flag-Anschläge helfen nicht nur die bestehende Ordnung aufrecht zu halten, sie können auch ziemlich schnell richtig gefährlich werden und noch verheerendere Ausmaße annehmen.
Als die „Islamisten“ damals beschuldigt wurden, mittels Wucher und Verbrechen die Anschläge vom 11. September ausgelöst zu haben, führte dies für die NATO zur Erklärung allen Übels. Der False Flag-Anschlag wurde zur Ideologie einer ganzen Nation. Dieses war einer der Gründe, der die schon vorhandene geschürte Angst vor Terroristen stärkte und letztendlich zum Afghanistankrieg führen konnte.

„Der besondere Charakter der Verschwörungstheorien führt nicht nur in den genannten Beispielen zu rückschrittlichen Weltbildern, sondern behindert ganz allgemein das eigene kritische Denken und bietet damit Futter für vielerlei ideologischen Quatsch.“

Danke, dieses Argument geben wir gerne zurück.

„Einzelne Menschen, Gruppen oder Institutionen für alles Unheil verantwortlich zu machen, ist eine reine Problemverschiebung. Alles bleibt schön übersichtlich und die vielen verschiedenen Interessen der Menschen bleiben außen vor. Sie mögen manchmal eine gesellschaftskritische Motivation haben, und damit politische Diskussionen um nützliche Fakten und Sichtpunkte bereichern. Allerdings lässt sich mit ihnen die bestehende kapitalistische Gesellschaftsordnung weder verstehen noch überwinden. Indem sie personifizierend wirken, blenden sie die Komplexität der Welt (Warengesellschaft, Geschlechtsverhältnisse, Rassismus etc.) aus. Eine gepfefferte Kritik an Staat, Nation und Kapital sieht anders aus.“

Wieder nur ein Märchen. Dass man jene für alles Unheil verantwortlich macht ist eine kurzsichtige Ausschmückung eures eigenen Wunschdenkens, denn man macht jene lediglich für das verantwortlich welches sie auch zu tragen haben. Eine Schuldzuweisung in Richtung Al-Kaida ist, nach Definition, ebenso eine Verschwörungstheorie, falls ihr das noch nicht bedacht habt.
Es ändert sich lediglich die kriegführende Partei, denn ist letztendlich dasselbe Prinzip. Ob es sich hierbei nun um einen staatsterroristischen Anschlag oder um einen fundamental-islamistischen Anschlag handelt, spielt dabei keine Rolle. Die Handlung und Verwerflichkeit dieses abscheulichen Verbrechens bleibt dieselbe.

Es ist nicht nur beschämend sondern auch traurig, welch geistlosen Quatsch die Menschen unter die eigenen Leute bringen, wie man es sonst nur von gleichgeschaltetem Staatsfernsehen erwartet.
Lachhaft, wenn man bedenkt dass einige unserer Aktivisten schon von Anhängern der grünen Jugendbewegung aufgrund folgender Thesen als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden:
- der Afghanistan-Einsatz ist kein Stabilisierungseinsatz sondern ein Wirtschaftkrieg
- Agnieszka Malczak wird von ihrer eigenen Partei nur ausgenutzt.

Offensichtlich fällt den Menschen heutzutage keinerlei vernünftiges Argument mehr ein. Sich auf den Begriff „Verschwörungstheorie“ argumentativ zu beziehen hat im seriösen und professionellen Journalismus nichts zu suchen!
Eine gepfefferte Kritik an alternativ-politischem Journalismus sieht anders aus.

Desinformation und Medienhetze

Kaum hatte Nikolaus Brauns vergangene Woche als Anmelder für die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin fungiert, schlagen Massenmedien in zahlreichen Zeitungsartikeln wieder mit voller Wucht auf menschenrechtlichen Protest und Teilnehmer ein.
Um Schaden von Unbeteiligten abzuwenden, zog sich Brauns, aufgrund der zunehmenden menschenunwürdigen Hetze in sämtlichen Publikationen am Donnerstag von der Demonstrationsanmeldung zurück.

Die CDU kritisierte die Anmeldung als skandalös, die SPD spricht von einer „Anbiederung bei Autonomen“, während von dem Innenpolitiker der Partei Bündnis 90, Benedikt Lux in der offenherzig menschenhassenden Zeitung „Tagesspiegel“ zu lesen war: „Als Regierungspartei sei die Linkspartei für die Sicherheit der Polizisten verantwortlich, auf der anderen Seite melden sie Demos an, von der mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewalt ausgehen wird.“
Und die Massenmedien tun wie immer das was sie am Besten können: Regierungs- und sozialkritischen Protest und Widerstand öffentlich diffamieren, denunzieren und kriminalisieren.

„Wieso gibt es einen Ort für die Reichen, wenn es keinen für die Armen gibt?“

Im „Berliner Kurier“ indes jeder Artikel aus Wörtern wie „Chaoten“ und „Krawallos“ besteht, wurde im Rahmen der polizeilichen Räumung des Liebig14 von der „Festung des Hasses“ berichtet.
Alternativ-politische und engagierte Jugendliche die, aufgrund unserer kaltherzigen Bürokratie, ständig gewaltsam aus leerstehenden Häusern geworfen werden, die oftmals ohnehin zum Abriss frei gegeben werden um hier mal da ein paar Luxus-Immobilien zu bauen. In der BRD ist das Papier mehr wert als der Mensch und der Berliner Kurier besitzt dazu noch die Dreistigkeit diese Jugendlichen mit derartigen inhaltlosen und unsachlichen Begriffen auseinanderzunehmen.
Zeitungsartikel mit der Aufschrift „Die Festung des Hasses“ oder „Bundestagsmitarbeiter meldet Krawall-Demo an“ nehmen derartigen Nachrichtenportalen jegliche Seriosität und Professionalität. Diese menschenverachtenden und geistlosen Hetz-Artikel von „Tagesspiegel“ & Co. haben mit seriöser Berichterstattung gänzlich nichts zu tun.
Die Redakteure verhalten sich dagegen eher wie eine Horde wild gewordener sensationsgeiler Propaganda-Hooligans im Goldrausch. Peinlich.

Hätten sich die Massenmedien stattdessen doch vielleicht mal die Zeit genommen, sich über Autonomie und alternative Politik zu informieren. Das Bestreben nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der autonomen Bewegung hat, wie das Wort „Autonomie“ schon vermittelt, mit Gewalt im Prinzip nichts zu tun. Das müsste eigentlich auch unseren inkompetenten Politikern bekannt sein, denen das Wort „Autonome“ mit einem angewiderten Blick über die Lippen geht. Dass die herrschende Politik so gänzlich nichts mit Autonomie und deren Bestreben nach einer selbst-verwalteten Gesellschaftsform zu tun hat, müsste klar sein. Ansonsten würden sich unsere Politiker folglich selbst arbeitslos machen.

Dem Interesse nach Eigenrecherche und vielleicht etwas selbständigem Denkvermögen nachzugehen, fehlt in unseren Zeitungen jegliche Spur.

Man könnte doch meinen, dass man als „Regierungspartei“ doch eigentlich dafür verantwortlich sei, allgemeinen Wohlstand und die Interessen des eigenen Volkes durchzusetzen, anstatt die Privilegien, Machtansprüche und die juristische Immunität von Behörden und Beamten auszubauen, lieber Herr Lux.

Nachdem Brauns nun offiziell von der Anmeldung zurücktritt, wurde kurzer Hand Roland Ionas Bialke als neuer Anmelder für die jährlich stattfindende 18-Uhr-Demo von der Polizei bestätigt. Angeblich ein Anhänger der linken Szene Berlins, der sich selbst der „deutschen Hobby-Sprengmeisterszene“ zuordnet und sich laut Tageszeitung „Am 3. Mai wegen Verstößen gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten muss“. Seinem Aufruf nach gilt es zudem gegen die „Zensur von Bombenbauanleitungen“ zu demonstrieren, von dem der Berliner Kurier auch noch die Frechheit besitzt diesen als „Anarchist“ zu betiteln.
Wie auch wir, distanzieren sich bereits sämtliche Organisationen wie die ALB und ARAB von dem Anmelder und seinem Vorhaben. Mit derartigen kuriosen Vermittlungsakten und Waffengewalt hat der internationale Arbeiterkampftag wie auch die revolutionäre 1. Mai-Demo nichts zu tun.

Jahr für Jahr gehen wir und viele andere Menschen auf die Straße um für die Rechte der Arbeiterklasse sowie für den Wohlstand und die Freiheit der Menschen zu kämpfen.

Auf einen lautstarken und erfolgreichen 1. Mai!

Für_die_Freiheit

Inszenierte Feindbilder

Dieser Artikel soll in keinster Weise politisch motivierte Gewaltdelikte autonomer Bewegungen schön reden oder rechtfertigen, sondern auf die menschenfeindlichen Machenschaften der BRD und dessen heuchlerischen Diskurs eingehen. Jeder Staat benötigt öffentlichkeitswirksame Feindbilder um seine eigene Instanz einstimmig zu verteidigen und zu schützen.

Wenngleich auch „totalitäres Gedankengut“ in keinster Weise schützenswert ist, wird diese auf linkem Standpunkt gerne mal dramatisiert und der umgangssprachliche „Extremismus“ auf die Gewaltbereitschaft seiner Aktivisten reduziert. Dabei definiert sich der Extremismusbegriff für die öffentliche Wahrnehmung über die schlichte Gewaltanwendung. Fakt ist, dass Extremismus automatisch zur Gewaltanwendung führt, Gewaltanwendung jedoch nicht automatisch zu Extremismus. Demnach müssten Volkshelden, wie Georg Elser oder die französische Widerstandsbewegung „Résistance“, dem Extremismus zugeschrieben werden.
Georg Johann Elser hatte am 8. November 1939 mit Hilfe eines Sprengsatzes versucht, den Diktator Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller zu töten. Wer sich dagegen heute infolge politischer oder ethischer Zusammenhänge mit einem Neonazi „körperlich auseinandersetzt“, der wird gnadenlos in die Schublade der „Linksextremisten“ geworfen. Davon mag man halten was man will, Sinn ergibt dies jedoch keinen. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, dass faschistische Bewegungen allein in Deutschland ca. 150 Tote binnen 20 Jahren zu verantworten haben.
Mit extremistischem Gedankengut haben u.a. auch die häufig wiederkehrenden Brandanschläge auf Luxus-Karosserien, bei denen NIE auch nur ein Mensch körperlich zu Schaden gekommen ist, rein gar nichts zu tun, sondern sind vielmehr auf eine frustrierte und sich hilflos fühlende Protestbewegung zurückzuführen.

Diese Hetz-Kampagnen gegen angebliche „Linksextremisten“ werden dazu noch von genau denselben Institutionen verbreitet, die der Gewalt als politisches Mittel fanatisch hinterher eifern: Medien wie auch staatliche Behörden.
Die BILD-Zeitung sticht in ihrem unübersichtlichen Haufen zusammengewürfelter Widersprüche ganz besonders hervor. Einerseits redet die BILD von ihrer „friedlichen Gemeinschaft“. Einerseits schimpfen dessen Redakteure alla „Wollt ihr Tote, ihr Chaoten?“ den „Scheiß Chaoten“ hinterher, sabbern andererseits, bezüglich ihrer Forderung „knallhart gegen Randalierer vorzugehen“ auf ihre Konferenztische oder drucken Aussagen von ISAF-Offizieren alla „Unsere tapferen Soldaten, die in Afghanistan für unsere Freiheit ihr Leben riskieren“ auf die Titelseite und relativieren und verhöhnen damit die skandalösen Kriegsverbrechen und Opferzahlen an der afghanischen Bevölkerung.
Behauptet Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Zeiten des G8-Gipfels in Rostock noch „Gewalt sei kein Mittel zum Zweck“, stimmten sie und ihre Partei doch einstimmig in ihrer Kabinettsitzung vom 18. November 2009 der Mandatsverlängerung des Afghanistan-Einsatzes zu. Peinlich und dumm, müsste man doch meinen.
Der Krieg gegen Serbien und die damit verbundene verbrecherische Bombardierung Jugoslawiens, unter dessen Befehl mehr als 2 500 Menschen starben, ist nur ein weiteres Beispiel staatlicher Gewalt.
Man muss kein Genie sein, um die armselige Heuchelei der Regierung zu erkennen. Manche Medien sorgen mit ihren, aus Profitgier geschnitzten, Schlagzeilen gezielt für Desinformation um regierungskritische Bewegungen in der Öffentlichkeit zu diffamieren und die Masse gegen sie aufzuhetzen.

Vermutlich ist dem durchschnittlichen Bürger das auch ganz und gar bewusst, lässt sich aber weiterhin herum schubsen und verblöden weil dieses Unrecht die Uniform des Rechtsstaates trägt und somit offiziell „legitimiert“ ist.

Während die Gesellschaft dies widerstandslos akzeptiert, fordert der IWF derweil schon eine Finanzaufsichtsbehörde bzw. Wirtschaftsregierung, die den Notstand verhängen darf, während EU-Kommissionspräsident Barroso laut über mögliche Militärregierungen in der EU nachdenkt, „falls die Lage instabiler wird.“
Die Bundesregierung debattiert über einen erhöhten Strafrahmen für den sogenannten „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD) über die weitere Einschränkung der Versammlungsfreiheit bis hin zu Demonstrationsverboten, während EU-weite Polizeikommandos und Militärs in Brandenburg trainieren…

N24 über 9/11

Anlässlich des Jahrestags der 9/11-Tragödie wurde Mensch an diesem Tag von diversen Reportagen und „Aufklärungsbeiträgen“ in den Medien geradezu überrollt. Ein Sender sticht dabei in gewisser Weise ganz besonders hervor.
Zu sehen war eine Dokumentation über die angeblichen Unwahrheiten von sogenannten „Verschwörungstheoretikern“, wie der Nachrichtensender N24 sie nennt.
Haben die Moderatoren zumindest ansatzweise versucht die offizielle Version der US-Regierung mit den „Verschwörungstheorien“ zu vergleichen, blieben die „entlarvten Ungereimtheiten“ dabei interessanterweise aus.
Aus einer ganzen Reihe von Widersprüchen auf die sich die „9/11-Truth“ argumentativ bezieht, wurden lediglich nur diejenigen Aspekte angesprochen und hinterfragt, die nach unserer Meinung für eine Stütze ihrer Glaubwürdigkeit eher belanglos sind. Verteidigt wurde die offizielle Version von Redakteuren des „Popular Mechanics“, die nicht unbedingt für ihr selbstbestimmtes Denkvermögen bekannt sind. Subjektive und im Prinzip inhaltlose Aussagen alla „Das ist alles Propaganda“ werden hier als Gegenargumente präsentiert und verkauft.
Der Herausgeber des „Skeptic Magazine“, das angeblich Verschwörungstheorien erfolgreich entlarvt, konnte uns leider auch nicht mehr erzählen als „Nein das war nicht so“ oder „Das kann nur so gewesen sein“.

Auf die gerade interessanten Details der 9/11-Truth ist man hier leider nicht eingegangen. Aus der zweiteiligen „Dokureihe“ wurde letztendlich eine unvollständige haltlose Analyse über die 9/11-Bewegung.

Schade, denn im Prinzip hätten wir uns über eine unparteiische Debatte im Sinne der Gegenüberstellung der jeweiligen politischen Rivalen gefreut. Ein wenig Gegenwind zu den mitunter auch im „freidenkerischen Lager“ gar fanatischen Anhängern wäre ganz interessant gewesen.

Fazit: Zu viel Fernsehen verblödet. Benutzt den eigenen Verstand!