Archiv für Dezember 2011

Revolutionary 2012

Das Schicksal steht am Scheideweg. Während die Werteordnung unserer Gesellschaft zusehends im Chaos versinkt und das allgemeine Bestreben nach Freiheit zerfällt, verhärten sich die Fronten der Geschichte.
Eine Geschichte die vielleicht noch geschrieben wird oder mit dem Makel der Zeit verblasst, während wir um sie kämpfen. Während der Faschismus neue Wege geht und seine Schatten auf die unsere zieht.

Dies ist die Geschichte von dem was noch kommen mag. Das zu vergessen was nicht vergessen werden darf.
Die Geschichte der Freiheit und der Tyrannei. Eine Freiheit die stirbt, wenn ihr weg seht. Eine Freiheit die stirbt, wenn ihr nicht dafür kämpft.

Unsere Freiheit beruht auf Zeit. Sie beruht auf Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Auf Werdegang und Niederlage. Sie obliegt dem Schicksal der Zeit, während eure Herzen betrogen werden und die Treue erlischt. Sie beruht auf euch und dem was ihr daraus macht.
Die Chance auf dem Chaos der alten Ordnung etwas Neues aufzubauen. Eine neue Ordnung, frei von jeglicher Angst und Ungewissheit.

Eine Ordnung der grenzenlosen Freiheit.

Die Geschichte nimmt seinen Verlauf. Welcher das ist, liegt ganz bei euch.
Freiheit oder ewige Knechtschaft. Entscheidet euch, denn die Zeit läuft ab.

Auf diesem Wege wünschen wir allen freiheitsliebenden Menschen dieser Welt ein frohes neues Jahr und viel Glück auf eurem weiteren Lebensweg. Für die Freiheit.

Auf ein revolutionäres 2012!

Für_die_Freiheit

Konzentrationslager – damals wie heute

Auch heute noch sehen wir uns mit Deportationen, vor allem im kommunistischen China konfrontiert. Konzentrationslager gibt es in allen Teilen der Welt, dessen Begriff zuweilen immer mehr seine Bedeutung verliert. So werden jene nur noch schlichtweg als Gefangenenlager, Auffang- oder Abschiebelager bezeichnet. Eines der wohl bekanntesten Internierungslager der heutigen Zeit ist das US-Gefangenenlager „Guantánamo“ auf Kuba, in dem einst bei seiner Eröffnung im Jahr 2002 noch 750 Insassen inhaftiert waren.

http://www.spiegel.de/flash/flash-16056.html

„In Genf wurde am Donnerstag (03.06.10) der erste internationale Untersuchungsbericht zu Geheimgefängnissen vorgelegt. Wie Andreas Zumach in der taz (05.06.2010) berichtet, werden in mindestens 66 der 192 UNO-Staaten seit den Anschlägen vom 11. September 2001 unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung mehrere tausend Personen illegal in geheimen Gefängnissen inhaftiert und dort oftmals gefoltert.“

- Bericht des UNO-Menschenrechtsrates -

Ein ähnliches Netzwerk von Gefangenenlagern, auch „Black Sites“ genannt hat nach Erkenntnissen des Europaratsermittlers Dick Marty der US-Geheimdienst CIA zu verantworten. Zwischen 2002 und 2005 sollen etliche Geheimgefängnisse in Polen und Rumänien betrieben worden sein. Die damaligen Präsidenten beider Länder, Aleksander Kwasniewski und Ion Iliescu, hätten diese Geheimgefängnisse, laut einem vorgestellten Bericht des Schweizer Sonderermittlers, legitimiert.
Die Vorwürfe von Amnesty International beriefen sich darauf, dass die USA neben bereits bekannten Internierungslagern, ein weltweites Netz von rechtswidrigen Geheimgefängnissen und Gefangenenlagern zu betreiben. Die Menschenrechtsorganisation „Reprieve“ schätzte die Zahl der Insassen, in allein von den USA betriebenen Geheimgefängnissen, auf 27 000.

BND, BKA und das Bundesamt für Verfassungsschutz sollen an der Verschleierung der Internierungslager sowie an diversen Verhören beteiligt gewesen sein.
http://www.sueddeutsche.de/politik/europarat-dick-marty-zur-cia-lllegale-akte-deutschland-weist-vorwuerfe-zurueck-1.655845

Inhaftierung und Organhandel in China

Medien- und Meinungszensur, Administrativ-Haft, Zwangsarbeit und massive Folterpraktiken in den Gefängnissen, oft in form von Elektroschocks sind unter den herrschenden politischen Verhältnissen der chinesischen Regierung seit Jahrzehnten schon Gang und Gäbe.
Die Volksrepublik China ist Hinrichtungsweltmeister, in des in manchen Provinzen Chinas sogar auf Handtaschenraub die Todesstrafe steht. Nach Angaben von Amnesty International, werden jährlich etwa 8 000 Menschen exekutiert.
Menschliche Körper sind dort nichts weiter als Ware und werden als solches gehandelt und verkauft. Vor Jahren schon wurde der Handel mit Organen von zum Tode verurteilten Häftlingen öffentlich bekannt. Mehr als 5.000 Nieren- und Lebertransplantationen werden Jahr für Jahr, u.a. in geheimen Internierungslagern durchgeführt.
Hierfür gibt es einige Augenzeugen, die dies belegen. Einer der Augenzeugen ist ein anonymer Journalist, der einst in China gefangen genommen wurde bis diesem die Flucht nach Japan gelang. Ein Herr Yuan hält die von einem chinesischen Journalisten dieser Tage enthüllte Existenz eines geheimen Konzentrationslagers in Sujiatun für durchaus glaubwürdig. Dieser besagte in einem Interview der Zeitung „Epoch Times“ in den USA, dass sich in dem KZ in Sujiatun bei Shenyang über 6 000 Falun Gong-Praktizierende befinden. Der Haltbarkeit frischen Gewebes entsprechend, werden die Insassen bei lebendigem Leib, ohne entsprechende Anästhesie, operiert und dessen Organe zum Verkauf entnommen.
Falun Gong ist eine Bewegung, die buddhistische Werte vertritt und von Peking geächtet wird.
In diesen geheimen KZs arbeiten viele hochrangige Militäroffiziere und Ärzte, es gäbe dort einen Verbrennungsofen, aus dem häufig weißer Rauch aufsteigt.

„Sie können sich selber vorstellen, wozu dieses KZ dient. Letztendlich werden Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe getötet, die dann an die verschiedenen medizinischen Einrichtungen geschickt werden.“

FalunGong

Organhandel in Verbindung mit der Verfolgung von oppositionell veranlagten Menschen wurde schon in vergangenen Jahren durch mehrere Fälle bestätigt. Herr Pengwu Ren aus Haerbing wurde am 16. Februar 2001 im Norden Chinas wegen des Verteilens von Informationsmaterial in die 2. Polizeistation in Hulan eingewiesen, wo dieser fünf Tage später verstarb. Organe aus dem Rumpf wurden alle entnommen, der Leichnam verbrannt.

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Ölgemälde des Augenzeugen Xiqiang Dong

„Es sind Todesschreie, die aus dem Ölgemälde an unsere Ohren dringen. Von Menschen in China, denen ihre Organe bei lebendigem Leib für Transplantationen entnommen werden. Es ist schwer zu glauben, zu schrecklich scheint dieses Verbrechen.“

Der Zeuge Xiqiang Dong war zu dem Zeitpunkt pflichtgemäß als bewaffneter Polizeiwachmann in dem Raum eingesetzt als er die Chirurgen dabei beobachtete, wie sie der Frau bei lebendigem Leibe den Brustkorb aufschnitten.
Die Organentnahme erfolgte um 17 Uhr in einem OP-Saal auf der 15. Etage des Allgemeinen Krankenhauses der Shenyang Militär-Region und dauerte geschlagene 3 Stunden.

FEMA

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Die FEMA (Federal Emergency Management Agency) ist die nationale Koordinationsstelle der Vereinigten Staaten für Katastrophenhilfe und eine dem Heimatschutzministerium untergeordnete Behörde. Diese errichtete in den letzten Jahren vermehrt landesweit Gefangenenlager, die angeblich illegale Einwanderer, Drogendealer und potentielle Terrorverdächtige beinhalten soll. In Nordamerika wurden bis dato ca. 800 FEMA Camps bestätigt. Die Durchschnittskapazität eines einzelnen Camps beträgt 20 000 Gefangene. Insgesamt würden sie 16 Millionen Insassen festhalten können, wobei nach US Regierungsstatistiken sich die Zahl der illegalen Einwanderer auf 1,2 Millionen beläuft. Rein rechnerisch wären im Prinzip dafür schon 60 Lager ausreichend, aber wofür dienen die anderen?
Sobald in den USA das Kriegsrecht ausgerufen werden sollte, ist die FEMA für die Inhaftierung potentieller Aufständischer verantwortlich. Diese Gefangenenlager werden in den Staaten ganz offen als “Concentration Camps” bezeichnet.

Dies geht auf eine erteilte Anordnung vom 20. August 1954 unter der Einrichtung „Sektion 21“ des Verteidigungsministeriums zurück.
Die offizielle Auslegung der US-Regierung sieht dabei lediglich einen neuen Gesetzesvorschlag im Kongress vor, der die Heimatschutzbehörde autorisiert, ein Netzwerk von FEMA-Einrichtungen aufzubauen in welchem wiederum US-Bürger im Falle eines landesweiten Notstands untergebracht werden sollen. Der „National Emergency Centers Act“ oder „HR 645“ genannt, sieht diese vor um für die „vorläufige Unterbringung, medizinische und humanitäre Hilfe für Individuen und Familien, die auf Grund eines Notstands oder einer großen Katastrophe ohne Unterkunft sind“ zu sorgen.

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An einigen Gebäudekomplexen wurden zudem bereits installierte Verbrennungsöfen und Gastanks beobachtet. Auf den Videoaufnahmen sind jedoch lediglich die Kamine und Gastanks erkenntlich.

Sucht man bei Google nach “FEMA Concentration Camps”, offenbaren sich einem in etwa 1.070.000 Suchergebnisse. Die Standorte einige derer sind sogar bei Google Earth einsehbar.

Die meisten dieser Camps sind derzeit noch gesperrt und relativ leer, sind aber jederzeit betriebsbereit. Nur noch die wenigsten befinden sich in der Endbauphase. In vielen amerikanischen Bundesstaaten wurden von der FEMA bereits Millionen von Plastiksärgen bei Polyguard in Auftrag gegeben und bestellt, von denen 500 000 teils noch frei zugänglich an Baugebieten gelagert werden.

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Ein einzelner Sarg bietet Platz für bis zu 3 Personen, welche in bereits ausgehobene Massengräber des militärisch-industriellen Komplexes verlagert werden können.

Ein solches Szenario gab es während des 2. Weltkrieges im Rahmen des Angriffs auf Pearl Harbor schon einmal in den USA. Es zeichnete sich ab als über 100 000 US-amerikanische Staatsbürger japanischer Abstammung zusammengetrieben und in Konzentrationslager in Kalifornien, Arizona, Oregon und Washington State deportiert wurden.


Die Gewalt der Grenzen

Ende August 2005 versuchten Migranten kollektiv die meterhohen Zäune von Ceuta und Melilla zu überwinden. Seit dem sind bei den nachfolgenden Erstürmungen im September und Oktober an den Grenzen der beiden spanischen Exklaven bis heute offiziell mindestens 16 Menschen durch das bewaffnete Grenzpersonal zu Tode gekommen.
In den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko, in denen u.a. vor einigen Jahren große Auffanglager eingerichtet worden waren die unsere EU-Politiker beschönigend als „Hilfszentren bezeichnen, sind koloniale Überbleibsel auf dem afrikanischen Kontinent und bilden heute die geostrategischen Brückenköpfe der EU nach Afrika.
Bei den nun folgenden gewaltsamen Deportationen wurden die Flüchtlinge zusammengetrieben, in Handschellen gelegt und in mehrere Busse gesteckt. Einige der Flüchtlinge wurden in Richtung Oujda an die algerische Grenze und von dort aus 600 Km weiter in die marokkanisch-algerische Wüste gebracht. Andere wurden an die Südgrenze Marokkos in die Internierungslager der Westsahara verfrachtet. Berichten zu Folge sollen die Flüchtlinge auf diesen stundenlangen Transporten weder Nahrung noch Wasser erhalten haben.
Die meisten Internierungslager in England dagegen werden von privaten Firmen betreut, Gewalt und Rassismus unter dem Wachpersonal ist weit verbreitet. Weitere Lager befinden sich in der Entwurfs- und Bauphase, um eine „Kapazität“ von 4 500 Insassen permanenten zu schaffen. In England gibt es keine Beschränkung für Abschiebehaft, da Fälle bekannt sind, in denen die Häftlinge bis zu 2 Jahren eingesperrt wurden. Eines der bekanntesten britischen Internierungslager ist das Abschiebelager „Campsfield Detention Center“.

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Internierungslager „Campsfield“ in Kidlington

Weder vorbei, noch geschlagen

In dem wohl nun letzten Schuldspruch eines Jahrzehnte langen Verfahrens ist der weltbekannte Journalist und Menschenrechtsaktivist Mumia Abu Jamal am Mittwoch, den 7.12. nun doch dem lang umkämpften Urteil der Todesstrafe entgangen.
Mit den obstrusen Worten der Staatsanwaltschaft „Abu-Jamal werde den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen, wo er hingehört.“ erklärte das Gericht Mumia im Revisionsverfahren nichtsdestotrotz erneut für schuldig im Sinne der Anklage, mit dem sofortigen Vollzug einer lebenslangen Freiheitsstrafe.
Ein nicht viel weniger tragischer Schuldspruch einer unfähigen Justiz, die trotz widerlegbarer Beweislage, die offen gestandene Meinung vertritt, dass an der Schuldhaftigkeit Mumia’s kein Zweifel bestehe.
Auf den Tag genau, dem 9. Dezember, sitzt Mumia Abu Jamal nun schon skandalöse 30 Jahre unschuldig in Haft. Für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Für das im heutigen Stadium weder logische Zusammenhänge noch belegbare Thesen vorliegen.

Mumia Abu Jamal, seine Person und sein Kampf um Gerechtigkeit werden für uns wie auch alle anderen Unterstützer immer in Erinnerung bleiben. Ganz gleich was passiert, ganz gleich wer obsiegt. Und wir werden keine Ruhe geben, bis er und alle anderen politischen Gefangenen endlich frei sind.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Freiheit für Mumia Abu Jamal!

Mumia

Anonymous Widerstandszelle in Heidenheim gegründet

Heute Nacht wurde folgende Mitteilung unter der Kommentarfunktion auf unserer Website gefunden:

„Hallo liebe Mitbürger,
… auf diesem Wege möchten wir euch mitteilen, dass wir heute die Widerstandszelle Anonymous Heidenheim gegründet haben. Ihr seid nicht mehr allein ;)

Wir freuen uns selbstverständlich über jeden Zuwachs an politischem Engagement. Insbesondere in einer Region, in der es gänzlich an Potential mangelt und Ressourcen rar gesät sind. Zu viele Bürger, die sich einfach noch schwer daran tun, aus der Hüfte zu kommen. Wir begrüßen daher den couragierten Schritt der Aktivisten und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Hochachtungsvoll
Autonom Anarchistische Allianz

Die Website der Zelle findet ihr hier:
http://anon-hdh.blogspot.com/

Wildtierverbot in Zirkusen!

Online-Petition gegen Wildtierhaltung in Zirkusen.