Wie, und vor allem wie lange noch, kann man den Menschen Überwachung als notwendige „Sicherheitsvorkehrung“ verkaufen?
Die Rolle der „Social Networks“
Social Networks fungieren für die Inlandsgeheimdienste wie integrierte Spionageprogramme zur Optimierung von Überwachungsmodulen.
Online-Communities o.ä. Dienstleistungen wie Facebook werden benutzt um Verwandtschaft und Kontakte zu analysieren, Bank- und Telekommunikationsdaten mit verknüpften Paypal-Angeboten auszuspähen sowie die Chatkommunikation mittels Software nach Schlüsselwörtern zu filtern. Dies funktioniert nach demselben Prinzip zur Ausspähung von Telekommunikationsdaten.
http://a2a.blogsport.de/2010/11/17/autonom-anarchistische-allianz-neuen-beitrag-erstellen-wordpress/
Über Spamfilter können bestimmte Schlüsselwörter wie „Libyen“ zensiert bzw. aus E-Mails, sogenannten „Messages“ etc. herausgegriffen werden. Seit einiger Zeit ist dies auch schon bei der Online-Community „Kwick.de“ zu beobachten. Vor allem bei internen E-Mails und Blogs in denen z.B. die Begriffe „Polizeibrutalität“, „Überwachung“, „Internet-Zensur“ oder „Bilderberg“ als zusammenhängendes Wort enthalten ist oder ein Link zu jenem eingefügt wird, werden quasi nicht übernommen und die Fehlermeldung „gesperrte Ausdrücke gefunden“ angezeigt.
Die Aufstände im Nahen Osten, u.a. in Tunesien und Ägypten wurden weitgehend über das Internet mobilisiert und der Protest darüber koordiniert.
In Deutschland wurden in den letzten 2 Wochen Beschlüsse herausgegeben, dass man ein sogenanntes „Cyber-Abwehrzentrum“ einführen möchte, wie es das US-Cybercom in den Vereinigten Staaten bereits gibt um u.a. auch effektiv auf Hackerangriffe reagieren zu können. Die Beschlüsse gehen u.a. auf Bundesinnenminister Friedrich zurück, der vor einer wachsenden Gefahr von Angriffen auf Computernetze der Strom- und Wasserversorgung warnt.
Der Internetkonzern Google ist mit dem sogenannten „Safe-Harbour-Abkommen“ zwischen der EU und den USA verknüpft, welches eigentlich garantieren sollte, dass personenbezogene Daten, die von Europa aus an Unternehmen in den USA übermittelt werden, dort auf Basis der höheren EU-Datenschutzstandards verarbeitet werden.
Aber selbst hier ist die Übermittlung unzulässig, Aufgedeckte Missstände werden nicht geahndet und Datenschutzlücken inkonsequent behandelt.
Zudem hat der Internetkonzern mit dem US-Geheimdienst NSA vor knapp 2 Jahren ein Abkommen unterzeichnet, das u.a. die von Google gespeicherten Millionen von Nutzerdaten mit den Telekommunikationsdaten zur kompakten Komprimierung mit den bereits bestehenden Sicherheitsdatenbanken vorsieht.
Die NSA ist heute der am besten finanzierte und technologisch fortschrittlichste Militärnachrichtendienst der USA. Die weltweite Überwachung und Entschlüsselung elektronischer Kommunikationsdaten obliegt ihrem Zuständigkeitsbereich und ist somit im Rahmen der „Intelligence Community“, in der sämtliche Nachrichtendienste der USA zusammengefasst sind, eine essentielle zugehörige Dienstleistung.
Die NSA arbeitet heute mit modernster Abhörtechnik, mit der täglich weltweit mehrere Millionen Telefongespräche sowie E-Mails aufgefangen werden können. Ihre Aufklärungssatelliten sollen angeblich aus der Umlaufbahn noch die Nummernschilder von Fahrzeugen entziffern können. International sollen bereits bis zu 120 000 Militärs und Zivilisten für die NSA tätig sein.
Siemens soll laut ehemaligen hochrangigen Managern lange Zeit eng mit dem deutschen Bundesnachrichtendienst verflochten gewesen sein; man nannte den Konzern und insbesondere die ICM Voice & Data Recording den Hauslieferanten des BND für Spionagetechnik und einen technischen Hilfsdienst für die Spione.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547022,00.html
Ein ähnlicher Bericht über ein Abkommen zwischen Google und der NSA findet sich u.a. hier:
http://www.stern.de/digital/online/google-und-die-nsa-allianz-der-alleswisser-1541000.html
Am 14.11.2010 forderte CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet & Digitale Gesellschaft Axel E. Fischer in einem Interview ein “Vermummungsverbot im Internet”, was letztlich die uneingeschränkte Aufhebung der Anonymität zur Folge hätte.
Indect
Seit Anfang 2009 finanziert die Europäische Union das Forschungsprojekt „Indect“, das bestehende Ressourcen und Überwachungstechniken zu einem kompakten „Abwehrsystem“ ausbauen soll. Dieses verknüpft u.a. Internet-Dienstleistungen und Software sowie Datenbanken mit IT-Kameras. Moderne hochauflösende Spezialkameras verfügen derzeit schon über einen 300fachen Zoom. Suchmaschinen wie Google und klassische Online-Communities werden mittels Analyse und Filter-Software auf sogenannte „Keywords“ angesetzt.
Ca. 15 Millionen Euro lässt sich die EU das auf fünf Jahre angelegte Projekt kosten.
Initiiert wurde das Projekt von der polnischen Heimatschutzbehörde. 17 Hochschulen, Unternehmen und Polizeibehörden aus 9 EU-Ländern sind beteiligt, darunter auch deutsche Unternehmen, wie die Innotec Data GmbH & Co KG, Psi Transcom GmbH sowie die Bergische Universität Wuppertal.
So können Datenspuren, Transfers und Verhaltensanalysen ausgewertet werden, um die logistischen Bewegungen der Bürger oder Fahrzeuge festzuhalten.
Zudem soll eine integrierte Suchmaschine mit Bild- und Gesichtserkennungssoftware entwickelt werden, die anhand von Wasserzeichen Bilder und Videos wiederfinden und schnell verwalten kann.
Zielpersonen können somit per Videoüberwachungskamera oder via Mobiltelefon geortet und verfolgt, über Suchmaschinen und Datenbanken identifiziert und mittels tragbaren Chip-Lesegeräten von Beamten aus der Masse heraus gefiltert werden.
Anlässlich der kommenden Fußball-EM 2012, berichteten „Heute.de“ wie auch die FDP Ende letzten Jahres über einen geplanten Testlauf des Indect-Projekts:
http://www.fdp-in-europa.de/2010/11/24/heutede-menschensuchmaschine-indect/
„Drohnen mit hochauflösenden Spezialkameras schweben über deutsche Innenstädte – sie suchen nach Bürgern, die sich ungewöhnlich verhalten. Die Videos werden automatisch ausgewertet. Wird etwas Verdächtiges erkannt, schlagen Rechner Alarm. Programme zur Personenerkennung identifizieren die Verdächtigen und verfolgen sie über ein Netz von Überwachungskameras durch die gesamte Stadt. Die Polizei braucht sie nur noch einzufangen.
Indect soll auch im Internet zum Einsatz kommen. Es wird an Verfahren und Programmen geforscht, mit deren Hilfe im Netz rund um die Uhr nach “gefährlichen” Begriffen und verdächtigen Personen gefahndet werden kann. Menschen, die sich in Blogs, Foren oder sozialen Online-Netzwerken verdächtig verhalten, sollen aufgespürt, identifiziert und beobachtet werden.“
Bericht von „Die Zeit“:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung
Bericht des ZDF über „Mini-Drohnen“:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,8184307,00.html
Diese sind, wie sich später herausstellte, bereits im Zuge der Castor-Proteste im November 2010 heimlich zum Einsatz gekommen, wie die Polizei im Nachhinein offen zugibt.
Website des Indect-Projekts:
http://www.indect-project.eu/
RFID
„Radio Frequency Identification“, kurz „RFID“, ist ein staatliches Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen, wie Konsumgüter, Verpackungen oder Etiketten aber auch zur personenspezifischen Erfassung und Speicherung von Daten mittels elektromagnetischer Impulse. Alle RFID-Systeme bestehen aus einem Transponder, der einen elektronischen Datenspeicher darstellt, und einem Erfassungs- bzw. Lesegerät.
Der Chip wird mehr und mehr in Pässe und Identitätskarten eingebaut, so befinden sich nun in den neuen bundesweit eingeführten „biometrischen“ Personalausweisen seit 1. November 2010 Chips der RFID-Technologie. Der Chip, der als Datenspeicher dient, kommuniziert hierzu über Funkfrequenz mit einer Basiseinheit.

Über den Einkauf via Rabattkarte bekommt der Anbieter des Bonusprogramms einen Einblick in die Privatsphäre der Kunden. Aus den eingekauften Waren lässt sich nämlich ein umfassendes Profil erstellen. Dieses kann nach gewissen Kriterien sortiert werden, z.B. Einkaufskraft, Familienstand, Gesundheit und Ernährung, Vorlieben und Werbung. Supermärkte die an Bonusprogrammen teilnehmen sind zudem im Durchschnitt teurer, da das alles ja wiederum irgendwie finanziert werden muss.
Wie in Hotels üblich, lassen sich Wohnungstüren bald nur noch mit einer Chipkarte öffnen. Ein- und Auswärtsgang werden dann an den Vermieter übermittelt.
Mittels Fahrkartenkauf via Smartcard lassen sich die logistischen Bewegungen der Bürger im Rahmen öffentlicher Verkehrsmittel leicht rekonstruieren.

Ab dem 3. Juli 2011 gilt bei Reisen mit Heimtieren innerhalb der EU-Staaten Ausweispflicht mittels eines genormten Heimtierausweises und RFID-Implantat.

RFID-Chip bzw. Transponder im Größenverhältnis zu einem Reiskorn

Injizierung eines RFID-Implantats
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1189&idcontent=3520&nlid=11122&aid=3
Bericht des ZDF über RFID und Indect:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,8234078,00.html
Permanente Überwachung – Technologie macht’s möglich
Für welche Bücher sich die Menschen interessieren kann einiges über ihre Persönlichkeit aussagen, was derartige Informationen wiederum interessant für Unternehmen und Behörden macht.
Amazon speichert standardmäßig die von den Bürgen gekaufte, verkaufte, angeschaute und auf dessen Wunschzettel gespeicherte Ware. Selbst jedes Suchwort und jeder Klick wird registriert. Alle Kundendaten, auch innerhalb der EU, werden in den USA gespeichert.
Bibliotheken in den USA sind durch den „Patriot Act“ dazu verpflichtet die Behörden darüber zu informieren, wer welche Bücher ausgeliehen hat.
Bewegungen im Internet hinterlassen Spuren und werden vom jeweiligen Provider gespeichert. Über die Hälfte der Arbeitgeber kontrollieren mittels prinzipiell derselben Software ihre Arbeitnehmer. Im Rahmen der Digitalisierung können über Online-Transaktionen oder beispielsweise Flug-Buchungen die eingegebenen persönlichen Daten von Dritten komprimiert, kopiert und weitergereicht werden. Durch immer schnellere Computer und ausgefeiltere Software ist es heutzutage möglich all diese, in dutzenden Datenbanken gespeicherten Daten zu verknüpfen und rasend schnell nach bestimmten Informationen und Kriterien zu durchsuchen.
Verschiedenartige Spyware-Programme, die sich selbständig installieren, nisten sich auf den Rechnern ein und können somit gezielt persönliche und private Daten ausspähen. Darunter zählen auch Informationen auf der Festplatte wie Passwörter und Kreditkartennummern. Nach dem Prinzip der Telekommunikationsüberwachung können auch eingebaute oder angeschlossene Mikrofone aktiviert und eingesetzt werden um Bürger auszuhorchen.
Software-Hersteller hinterlassen, auf Wunsch von Regierungen und Geheimdiensten gerne Hintertüren, sogenannte „Backdoors“, die in die eigene Software eingebaut werden und heimlich Daten über das Internet versenden. Davon können u.a. E-Mail-Programme, Betriebssysteme und Firewalls betroffen sein.
Unmittelbar nach Inbetriebnahme von Mobiltelefonen, werden die jeweiligen Betreiber über dessen Standort informiert. So können auch über Techniken wie Telemetrie und eingebaute Blackboxes in Fahrzeugen der jeweilige Aufenthaltsort ermittelt sowie der Fahrstil analysiert werden.
Über digitales Fernsehen erkennt der Netzbetreiber welche Sendungen man sich wie lange anschaut und welche Waren z.B. über Homeshoppingkanäle bestellt werden um somit ein jeweiliges Kundenprofil zu erstellen.
Viele Menschen werden sich erstmal denken: „Und was ist daran so schlimm, wenn Wirtschaft und Behörden wissen, was ich wann wo gekauft habe? Schlimmstenfalls, bekomm ich Kataloge und Prospekte für genau die Sachen die mich interessieren“
Das ist grundlegend falsch. Denn möchte man wirklich, dass z.B. die Krankenkasse darüber informiert wird, dass man unter anderem Alkohol und Tabak konsumiert? Oder der Arbeitgeber Bescheid kriegt, dass man beim Konkurrenten gekauft hat?
Wieso werden systematisch alle unsere persönlichen Daten und Bewegungen durchforstet, wenn doch die BRD selbst bis heute 7,5 Mio. geheime Dokumente unter Verschluss hält? Definiert sich das nun als „Sicherheitsvorkehrung“ oder verlogener Doppelstandard?
Mit der Androhung, man mache den jeweiligen Bürger mittellos, können aufbegehrende Bürger zudem systematisch unter Druck gesetzt werden, ist ja letzten Endes alles digital. Dies gewährt ein immerwährendes Widerspruchsverbot.
Viele Farb-Laserdrucker fügen eine, für das menschliche Auge, fast unsichtbare Punktmarkierung auf jeden Ausdruck hinzu. Somit können Modelltyp bzw. Seriennummer, Zeit und Datum bestimmt werden. Die CIA sammelt systematisch Ausdrucke von Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace.
Unternehmen wie Google und Apple haben längst leistungsfähige Programme im Angebot, mit denen sich die heimische Fotosammlung treffsicher nach Personen sortieren lässt. In abgewandelter Form könnte man diese Software auch in Smartphones installieren.
Mit „Goggles“, einer Smartphone-App, hat Google schon etwas Ähnliches im Angebot. Google erkennt Gegenstände, die man mit seinem Smartphone fotografiert. Die Fotos werden per Internet zu Google geschickt und dort mit einer Bilddatenbank abgeglichen. Anschließend schickt Google Informationen zu dem identifizierten Gegenstand in Form einer Suchergebnisliste zurück.
Anfang April berichtete der US-Nachrichtensender CNN, der Internetkonzern plane, seine Goggles-App um eine Funktion zur Gesichtserkennung zu erweitern. Damit wäre es dann möglich, Gesichter wildfremder Menschen zu fotografieren und mit den Datenbanken von Google identifizieren zu lassen.

Hochmoderne Technik die mittels Gesichtserkennungssoftware die geometrische Anordnung und oberflächlichen Textureigenschaften des frontalen Kopfes analysiert.

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen
Bereits vor Monaten wurden die ersten Körperscanner in Deutschland für Kontrollen an Flughäfen eingesetzt, welche die Fluggäste jedoch bislang auf freiwilliger Basis durchlaufen können. Die ersten Modelle des sogenannten „Nacktscanner“ zeigen dabei allerdings noch keine authentischen Details des Intimbereichs sondern lediglich eine schematische Darstellung der jeweiligen Person.
In den USA sind derzeit 157 Nacktscanner an 43 Flughäfen im Einsatz. Im Laufe eines Jahres soll die Anzahl auf weitere 500 aufgestockt werden.
Ein ehemaliger EU-Justizkommissar verlautbarte, dass in absehbarer Zeit auch Scans akzeptabel seien die „weit in den Körper hineinreichen.“
Passkontrollen sollen nach Richtlinien in England durch neueste Retina-Scanner sowie IT-Kameras für biometrische Gesichtserkennung ersetzt werden. Vorschläge beinhalteten Kameras, die jeden einzelnen Passagier während des Fluges beobachten.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7568686.stm
Die TSA möchte künftig „Tazer-Armbänder“, das sogenannte „EMD Safety Bracelet“ für den Fluglinienverkehr umsetzen, mit denen jedem Passagier bei Zuwiderhandlung von Beamten ein Elektroschock verpasst werden kann. Das Tazer-Armband ersetzt zudem das herkömmliche Boading-Ticket, das somit alle persönlichen Passagier-Daten enthält sowie das zugehörige Gepäckstück registriert. Diese sollen auch mit GPS-Technologie gekoppelt werden um den Passagier auf dem Weg durch das Terminal orten zu können.
Videoüberwachung
Auch Videoüberwachung ist heute schon Gang und Gäbe und mehr als jedes andere Überwachungsmodul als Universallösung u.a. gegen kriminelle Brennpunkte quasi omni-präsent. An öffentlichen Plätzen, an Gebäudefassaden, in Bahnhöfen, Banken, Einkaufszentren, S-Bahnen und so weiter. Das dabei meistens nur die Symptome beseitigt und das eigentliche Problem verlagert wird, wird gerne ignoriert.

„SkyWatch“, in Serie hergestellt von „ICX“, ist das neue Spielzeug US-amerikanischer Polizeibehörden. Überall werden die Mobile Wachtürme zur Überwachung permanenter Menschenansammlungen, wie man es u.a. in Innenstädten oder auf öffentlichen Plätzen erwartet, in den USA aufgestellt.

SkyWatch-Werbefilm:
Darüber hinaus fungiert der Irak im Rahmen der Militärbesatzung zeitgleich auch als Testgelände für Luftschiffe mit Überwachungssystemen mit integrierten Wärmebildkameras sowie für neuartige Überwachungsmodule im Einsatz gegen Menschenansammlungen.
Viele Menschen befürworten dieses „Sicherheitsmodul“ mit dem Gedanken: „Ich habe nichts zu verbergen und auch keine Straftat begangen.“ Deswegen stört es sie nicht wenn sie beobachtet werden oder Informationen über sie gesammelt werden. Trotzdem sollten sich die Menschen Gedanken über ihre Anonymität machen, denn diese hat rein gar nichts damit zu tun, ob man etwas zu verheimlichen hat, sondern sollte ein Normalzustand sein. Welche Folgen der Verlust der Anonymität für unsere Gesellschaft haben kann, zeigt folgender Videoclip:
Angebliche Terror-Anschläge wie 9/11 lösen dementsprechende Reaktionen aus und verschieben durch immer schärfere Gesetze, Kontrollen und Sicherheitsbestimmungen die Ausrichtung unserer Gesellschaft in Richtung Überwachungsstaat.

Permanente Videoaufzeichnung an öffentlichen Plätzen

Einheitsstaat EU
Die Europäische Union ist im Zuge, das Internet völlig zu regulieren. Der erste Schritt ist die Einführung von Lizenzgesetzen welche eine Registrierung, überzogene Gebühren sowie eine Genehmigung für den Betrieb einer Webseite nötig machen. Falls das hochgeladene Material auf der Webseite gegen die im EU-Gesetz festgelegten Paragraphen verstößt, wird die Webseite nicht zugelassen.
Kritik an der EU und seinen Behörden gilt unter bestimmten Regierungsvertretern heute als „fremdenfeindlich“. Es ist zudem strafrechtlich unter dem zusammengefassten Paragraphen „Verleumdung“ untersagt, die BRD als „Unrechtsstaat“ oder als „Gesinnungsdiktatur“ zu bezeichnen und wird mit einer Freiheitsstrafe mit bis zu 6 Jahren geahndet.
Wie am 17. Juni 2007 im Sunday Express berichtet wurde, sagte der italienische Präsident Giorgio Napolitano während einer Nachrichtenkonferenz in Siena:
“Jene die gegen die EU sind, sind Terroristen. Es ist psychologischer Terrorismus, die Gefahr eines europäischen Superstaats zu unterstellen.“
Der damalige Bundespräsident Horst Köhler war ebenfalls anwesend und nickte zustimmend bei den Anmerkungen des italienischen Staatsoberhauptes. Köhler beschrieb die Taktiken der Euroskeptiker als “populistische, demagogische Kampagnen”.
Kommunikation und Informationsfreiheit vor allem über das Internet steht einer kontrollierten Meinungsbildung im Weg und somit müssen natürlich Reformen verabschiedet werden damit einschlägige Websites und geeignete Portale zur Verbreitung von Aufklärungs- und Infomaterial sowie zur Mobilisierung der Massen zensiert werden. Das geschieht zunächst alles unter dem Deckmantel von Rechtsgründen.
Alle Arten von Überwachungssystemen, die hier erläutert wurden, sind heute schon im Einsatz. Technisch realisiert, mal mehr und mal weniger verbreitet.

Reportage des ZDF über die Einheitsgesellschaft von morgen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1200138/uebermorgen.tv%255BDummy-02%255D#/beitrag/video/1200138/uebermorgen.tv[Dummy-02]
Weitere Infos unter:
www.daten-speicherung.de
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