Archiv für Juni 2011

Freiheit in Ketten

Wie, und vor allem wie lange noch, kann man den Menschen Überwachung als notwendige „Sicherheitsvorkehrung“ verkaufen?

Die Rolle der „Social Networks“

Social Networks fungieren für die Inlandsgeheimdienste wie integrierte Spionageprogramme zur Optimierung von Überwachungsmodulen.
Online-Communities o.ä. Dienstleistungen wie Facebook werden benutzt um Verwandtschaft und Kontakte zu analysieren, Bank- und Telekommunikationsdaten mit verknüpften Paypal-Angeboten auszuspähen sowie die Chatkommunikation mittels Software nach Schlüsselwörtern zu filtern. Dies funktioniert nach demselben Prinzip zur Ausspähung von Telekommunikationsdaten.

http://a2a.blogsport.de/2010/11/17/autonom-anarchistische-allianz-neuen-beitrag-erstellen-wordpress/

Über Spamfilter können bestimmte Schlüsselwörter wie „Libyen“ zensiert bzw. aus E-Mails, sogenannten „Messages“ etc. herausgegriffen werden. Seit einiger Zeit ist dies auch schon bei der Online-Community „Kwick.de“ zu beobachten. Vor allem bei internen E-Mails und Blogs in denen z.B. die Begriffe „Polizeibrutalität“, „Überwachung“, „Internet-Zensur“ oder „Bilderberg“ als zusammenhängendes Wort enthalten ist oder ein Link zu jenem eingefügt wird, werden quasi nicht übernommen und die Fehlermeldung „gesperrte Ausdrücke gefunden“ angezeigt.
Die Aufstände im Nahen Osten, u.a. in Tunesien und Ägypten wurden weitgehend über das Internet mobilisiert und der Protest darüber koordiniert.
In Deutschland wurden in den letzten 2 Wochen Beschlüsse herausgegeben, dass man ein sogenanntes „Cyber-Abwehrzentrum“ einführen möchte, wie es das US-Cybercom in den Vereinigten Staaten bereits gibt um u.a. auch effektiv auf Hackerangriffe reagieren zu können. Die Beschlüsse gehen u.a. auf Bundesinnenminister Friedrich zurück, der vor einer wachsenden Gefahr von Angriffen auf Computernetze der Strom- und Wasserversorgung warnt.

Der Internetkonzern Google ist mit dem sogenannten „Safe-Harbour-Abkommen“ zwischen der EU und den USA verknüpft, welches eigentlich garantieren sollte, dass personenbezogene Daten, die von Europa aus an Unternehmen in den USA übermittelt werden, dort auf Basis der höheren EU-Datenschutzstandards verarbeitet werden.
Aber selbst hier ist die Übermittlung unzulässig, Aufgedeckte Missstände werden nicht geahndet und Datenschutzlücken inkonsequent behandelt.
Zudem hat der Internetkonzern mit dem US-Geheimdienst NSA vor knapp 2 Jahren ein Abkommen unterzeichnet, das u.a. die von Google gespeicherten Millionen von Nutzerdaten mit den Telekommunikationsdaten zur kompakten Komprimierung mit den bereits bestehenden Sicherheitsdatenbanken vorsieht.
Die NSA ist heute der am besten finanzierte und technologisch fortschrittlichste Militärnachrichtendienst der USA. Die weltweite Überwachung und Entschlüsselung elektronischer Kommunikationsdaten obliegt ihrem Zuständigkeitsbereich und ist somit im Rahmen der „Intelligence Community“, in der sämtliche Nachrichtendienste der USA zusammengefasst sind, eine essentielle zugehörige Dienstleistung.
Die NSA arbeitet heute mit modernster Abhörtechnik, mit der täglich weltweit mehrere Millionen Telefongespräche sowie E-Mails aufgefangen werden können. Ihre Aufklärungssatelliten sollen angeblich aus der Umlaufbahn noch die Nummernschilder von Fahrzeugen entziffern können. International sollen bereits bis zu 120 000 Militärs und Zivilisten für die NSA tätig sein.

Siemens soll laut ehemaligen hochrangigen Managern lange Zeit eng mit dem deutschen Bundesnachrichtendienst verflochten gewesen sein; man nannte den Konzern und insbesondere die ICM Voice & Data Recording den Hauslieferanten des BND für Spionagetechnik und einen technischen Hilfsdienst für die Spione.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547022,00.html

Ein ähnlicher Bericht über ein Abkommen zwischen Google und der NSA findet sich u.a. hier:

http://www.stern.de/digital/online/google-und-die-nsa-allianz-der-alleswisser-1541000.html

Am 14.11.2010 forderte CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet & Digitale Gesellschaft Axel E. Fischer in einem Interview ein “Vermummungsverbot im Internet”, was letztlich die uneingeschränkte Aufhebung der Anonymität zur Folge hätte.

Indect

Seit Anfang 2009 finanziert die Europäische Union das Forschungsprojekt „Indect“, das bestehende Ressourcen und Überwachungstechniken zu einem kompakten „Abwehrsystem“ ausbauen soll. Dieses verknüpft u.a. Internet-Dienstleistungen und Software sowie Datenbanken mit IT-Kameras. Moderne hochauflösende Spezialkameras verfügen derzeit schon über einen 300fachen Zoom. Suchmaschinen wie Google und klassische Online-Communities werden mittels Analyse und Filter-Software auf sogenannte „Keywords“ angesetzt.

Ca. 15 Millionen Euro lässt sich die EU das auf fünf Jahre angelegte Projekt kosten.
Initiiert wurde das Projekt von der polnischen Heimatschutzbehörde. 17 Hochschulen, Unternehmen und Polizeibehörden aus 9 EU-Ländern sind beteiligt, darunter auch deutsche Unternehmen, wie die Innotec Data GmbH & Co KG, Psi Transcom GmbH sowie die Bergische Universität Wuppertal.
So können Datenspuren, Transfers und Verhaltensanalysen ausgewertet werden, um die logistischen Bewegungen der Bürger oder Fahrzeuge festzuhalten.
Zudem soll eine integrierte Suchmaschine mit Bild- und Gesichtserkennungssoftware entwickelt werden, die anhand von Wasserzeichen Bilder und Videos wiederfinden und schnell verwalten kann.
Zielpersonen können somit per Videoüberwachungskamera oder via Mobiltelefon geortet und verfolgt, über Suchmaschinen und Datenbanken identifiziert und mittels tragbaren Chip-Lesegeräten von Beamten aus der Masse heraus gefiltert werden.

Anlässlich der kommenden Fußball-EM 2012, berichteten „Heute.de“ wie auch die FDP Ende letzten Jahres über einen geplanten Testlauf des Indect-Projekts:
http://www.fdp-in-europa.de/2010/11/24/heutede-menschensuchmaschine-indect/

„Drohnen mit hochauflösenden Spezialkameras schweben über deutsche Innenstädte – sie suchen nach Bürgern, die sich ungewöhnlich verhalten. Die Videos werden automatisch ausgewertet. Wird etwas Verdächtiges erkannt, schlagen Rechner Alarm. Programme zur Personenerkennung identifizieren die Verdächtigen und verfolgen sie über ein Netz von Überwachungskameras durch die gesamte Stadt. Die Polizei braucht sie nur noch einzufangen.
Indect soll auch im Internet zum Einsatz kommen. Es wird an Verfahren und Programmen geforscht, mit deren Hilfe im Netz rund um die Uhr nach “gefährlichen” Begriffen und verdächtigen Personen gefahndet werden kann. Menschen, die sich in Blogs, Foren oder sozialen Online-Netzwerken verdächtig verhalten, sollen aufgespürt, identifiziert und beobachtet werden.“

Bericht von „Die Zeit“:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-09/indect-ueberwachung

Bericht des ZDF über „Mini-Drohnen“:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,8184307,00.html

Diese sind, wie sich später herausstellte, bereits im Zuge der Castor-Proteste im November 2010 heimlich zum Einsatz gekommen, wie die Polizei im Nachhinein offen zugibt.

Website des Indect-Projekts:
http://www.indect-project.eu/

RFID

„Radio Frequency Identification“, kurz „RFID“, ist ein staatliches Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen, wie Konsumgüter, Verpackungen oder Etiketten aber auch zur personenspezifischen Erfassung und Speicherung von Daten mittels elektromagnetischer Impulse. Alle RFID-Systeme bestehen aus einem Transponder, der einen elektronischen Datenspeicher darstellt, und einem Erfassungs- bzw. Lesegerät.
Der Chip wird mehr und mehr in Pässe und Identitätskarten eingebaut, so befinden sich nun in den neuen bundesweit eingeführten „biometrischen“ Personalausweisen seit 1. November 2010 Chips der RFID-Technologie. Der Chip, der als Datenspeicher dient, kommuniziert hierzu über Funkfrequenz mit einer Basiseinheit.

RFID_Chip

Über den Einkauf via Rabattkarte bekommt der Anbieter des Bonusprogramms einen Einblick in die Privatsphäre der Kunden. Aus den eingekauften Waren lässt sich nämlich ein umfassendes Profil erstellen. Dieses kann nach gewissen Kriterien sortiert werden, z.B. Einkaufskraft, Familienstand, Gesundheit und Ernährung, Vorlieben und Werbung. Supermärkte die an Bonusprogrammen teilnehmen sind zudem im Durchschnitt teurer, da das alles ja wiederum irgendwie finanziert werden muss.
Wie in Hotels üblich, lassen sich Wohnungstüren bald nur noch mit einer Chipkarte öffnen. Ein- und Auswärtsgang werden dann an den Vermieter übermittelt.
Mittels Fahrkartenkauf via Smartcard lassen sich die logistischen Bewegungen der Bürger im Rahmen öffentlicher Verkehrsmittel leicht rekonstruieren.

RFID_Kartenleser

Ab dem 3. Juli 2011 gilt bei Reisen mit Heimtieren innerhalb der EU-Staaten Ausweispflicht mittels eines genormten Heimtierausweises und RFID-Implantat.

RFID_Chip_0_0
RFID-Chip bzw. Transponder im Größenverhältnis zu einem Reiskorn

RFID_Injektion
Injizierung eines RFID-Implantats

http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1189&idcontent=3520&nlid=11122&aid=3

Bericht des ZDF über RFID und Indect:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,8234078,00.html

Permanente Überwachung – Technologie macht’s möglich

Für welche Bücher sich die Menschen interessieren kann einiges über ihre Persönlichkeit aussagen, was derartige Informationen wiederum interessant für Unternehmen und Behörden macht.
Amazon speichert standardmäßig die von den Bürgen gekaufte, verkaufte, angeschaute und auf dessen Wunschzettel gespeicherte Ware. Selbst jedes Suchwort und jeder Klick wird registriert. Alle Kundendaten, auch innerhalb der EU, werden in den USA gespeichert.
Bibliotheken in den USA sind durch den „Patriot Act“ dazu verpflichtet die Behörden darüber zu informieren, wer welche Bücher ausgeliehen hat.
Bewegungen im Internet hinterlassen Spuren und werden vom jeweiligen Provider gespeichert. Über die Hälfte der Arbeitgeber kontrollieren mittels prinzipiell derselben Software ihre Arbeitnehmer. Im Rahmen der Digitalisierung können über Online-Transaktionen oder beispielsweise Flug-Buchungen die eingegebenen persönlichen Daten von Dritten komprimiert, kopiert und weitergereicht werden. Durch immer schnellere Computer und ausgefeiltere Software ist es heutzutage möglich all diese, in dutzenden Datenbanken gespeicherten Daten zu verknüpfen und rasend schnell nach bestimmten Informationen und Kriterien zu durchsuchen.
Verschiedenartige Spyware-Programme, die sich selbständig installieren, nisten sich auf den Rechnern ein und können somit gezielt persönliche und private Daten ausspähen. Darunter zählen auch Informationen auf der Festplatte wie Passwörter und Kreditkartennummern. Nach dem Prinzip der Telekommunikationsüberwachung können auch eingebaute oder angeschlossene Mikrofone aktiviert und eingesetzt werden um Bürger auszuhorchen.
Software-Hersteller hinterlassen, auf Wunsch von Regierungen und Geheimdiensten gerne Hintertüren, sogenannte „Backdoors“, die in die eigene Software eingebaut werden und heimlich Daten über das Internet versenden. Davon können u.a. E-Mail-Programme, Betriebssysteme und Firewalls betroffen sein.
Unmittelbar nach Inbetriebnahme von Mobiltelefonen, werden die jeweiligen Betreiber über dessen Standort informiert. So können auch über Techniken wie Telemetrie und eingebaute Blackboxes in Fahrzeugen der jeweilige Aufenthaltsort ermittelt sowie der Fahrstil analysiert werden.
Über digitales Fernsehen erkennt der Netzbetreiber welche Sendungen man sich wie lange anschaut und welche Waren z.B. über Homeshoppingkanäle bestellt werden um somit ein jeweiliges Kundenprofil zu erstellen.

Viele Menschen werden sich erstmal denken: „Und was ist daran so schlimm, wenn Wirtschaft und Behörden wissen, was ich wann wo gekauft habe? Schlimmstenfalls, bekomm ich Kataloge und Prospekte für genau die Sachen die mich interessieren“
Das ist grundlegend falsch. Denn möchte man wirklich, dass z.B. die Krankenkasse darüber informiert wird, dass man unter anderem Alkohol und Tabak konsumiert? Oder der Arbeitgeber Bescheid kriegt, dass man beim Konkurrenten gekauft hat?
Wieso werden systematisch alle unsere persönlichen Daten und Bewegungen durchforstet, wenn doch die BRD selbst bis heute 7,5 Mio. geheime Dokumente unter Verschluss hält? Definiert sich das nun als „Sicherheitsvorkehrung“ oder verlogener Doppelstandard?
Mit der Androhung, man mache den jeweiligen Bürger mittellos, können aufbegehrende Bürger zudem systematisch unter Druck gesetzt werden, ist ja letzten Endes alles digital. Dies gewährt ein immerwährendes Widerspruchsverbot.

Viele Farb-Laserdrucker fügen eine, für das menschliche Auge, fast unsichtbare Punktmarkierung auf jeden Ausdruck hinzu. Somit können Modelltyp bzw. Seriennummer, Zeit und Datum bestimmt werden. Die CIA sammelt systematisch Ausdrucke von Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace.

Unternehmen wie Google und Apple haben längst leistungsfähige Programme im Angebot, mit denen sich die heimische Fotosammlung treffsicher nach Personen sortieren lässt. In abgewandelter Form könnte man diese Software auch in Smartphones installieren.
Mit „Goggles“, einer Smartphone-App, hat Google schon etwas Ähnliches im Angebot. Google erkennt Gegenstände, die man mit seinem Smartphone fotografiert. Die Fotos werden per Internet zu Google geschickt und dort mit einer Bilddatenbank abgeglichen. Anschließend schickt Google Informationen zu dem identifizierten Gegenstand in Form einer Suchergebnisliste zurück.
Anfang April berichtete der US-Nachrichtensender CNN, der Internetkonzern plane, seine Goggles-App um eine Funktion zur Gesichtserkennung zu erweitern. Damit wäre es dann möglich, Gesichter wildfremder Menschen zu fotografieren und mit den Datenbanken von Google identifizieren zu lassen.

FR_Software
Hochmoderne Technik die mittels Gesichtserkennungssoftware die geometrische Anordnung und oberflächlichen Textureigenschaften des frontalen Kopfes analysiert.

FaceRecognition

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen

Bereits vor Monaten wurden die ersten Körperscanner in Deutschland für Kontrollen an Flughäfen eingesetzt, welche die Fluggäste jedoch bislang auf freiwilliger Basis durchlaufen können. Die ersten Modelle des sogenannten „Nacktscanner“ zeigen dabei allerdings noch keine authentischen Details des Intimbereichs sondern lediglich eine schematische Darstellung der jeweiligen Person.
In den USA sind derzeit 157 Nacktscanner an 43 Flughäfen im Einsatz. Im Laufe eines Jahres soll die Anzahl auf weitere 500 aufgestockt werden.
Ein ehemaliger EU-Justizkommissar verlautbarte, dass in absehbarer Zeit auch Scans akzeptabel seien die „weit in den Körper hineinreichen.“
Passkontrollen sollen nach Richtlinien in England durch neueste Retina-Scanner sowie IT-Kameras für biometrische Gesichtserkennung ersetzt werden. Vorschläge beinhalteten Kameras, die jeden einzelnen Passagier während des Fluges beobachten.

RetinaScanner

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7568686.stm

Die TSA möchte künftig „Tazer-Armbänder“, das sogenannte „EMD Safety Bracelet“ für den Fluglinienverkehr umsetzen, mit denen jedem Passagier bei Zuwiderhandlung von Beamten ein Elektroschock verpasst werden kann. Das Tazer-Armband ersetzt zudem das herkömmliche Boading-Ticket, das somit alle persönlichen Passagier-Daten enthält sowie das zugehörige Gepäckstück registriert. Diese sollen auch mit GPS-Technologie gekoppelt werden um den Passagier auf dem Weg durch das Terminal orten zu können.

Videoüberwachung

Auch Videoüberwachung ist heute schon Gang und Gäbe und mehr als jedes andere Überwachungsmodul als Universallösung u.a. gegen kriminelle Brennpunkte quasi omni-präsent. An öffentlichen Plätzen, an Gebäudefassaden, in Bahnhöfen, Banken, Einkaufszentren, S-Bahnen und so weiter. Das dabei meistens nur die Symptome beseitigt und das eigentliche Problem verlagert wird, wird gerne ignoriert.

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„SkyWatch“, in Serie hergestellt von „ICX“, ist das neue Spielzeug US-amerikanischer Polizeibehörden. Überall werden die Mobile Wachtürme zur Überwachung permanenter Menschenansammlungen, wie man es u.a. in Innenstädten oder auf öffentlichen Plätzen erwartet, in den USA aufgestellt.

SkyWatch

SkyWatch-Werbefilm:

Darüber hinaus fungiert der Irak im Rahmen der Militärbesatzung zeitgleich auch als Testgelände für Luftschiffe mit Überwachungssystemen mit integrierten Wärmebildkameras sowie für neuartige Überwachungsmodule im Einsatz gegen Menschenansammlungen.

Viele Menschen befürworten dieses „Sicherheitsmodul“ mit dem Gedanken: „Ich habe nichts zu verbergen und auch keine Straftat begangen.“ Deswegen stört es sie nicht wenn sie beobachtet werden oder Informationen über sie gesammelt werden. Trotzdem sollten sich die Menschen Gedanken über ihre Anonymität machen, denn diese hat rein gar nichts damit zu tun, ob man etwas zu verheimlichen hat, sondern sollte ein Normalzustand sein. Welche Folgen der Verlust der Anonymität für unsere Gesellschaft haben kann, zeigt folgender Videoclip:

Angebliche Terror-Anschläge wie 9/11 lösen dementsprechende Reaktionen aus und verschieben durch immer schärfere Gesetze, Kontrollen und Sicherheitsbestimmungen die Ausrichtung unserer Gesellschaft in Richtung Überwachungsstaat.

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Permanente Videoaufzeichnung an öffentlichen Plätzen

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Einheitsstaat EU

Die Europäische Union ist im Zuge, das Internet völlig zu regulieren. Der erste Schritt ist die Einführung von Lizenzgesetzen welche eine Registrierung, überzogene Gebühren sowie eine Genehmigung für den Betrieb einer Webseite nötig machen. Falls das hochgeladene Material auf der Webseite gegen die im EU-Gesetz festgelegten Paragraphen verstößt, wird die Webseite nicht zugelassen.
Kritik an der EU und seinen Behörden gilt unter bestimmten Regierungsvertretern heute als „fremdenfeindlich“. Es ist zudem strafrechtlich unter dem zusammengefassten Paragraphen „Verleumdung“ untersagt, die BRD als „Unrechtsstaat“ oder als „Gesinnungsdiktatur“ zu bezeichnen und wird mit einer Freiheitsstrafe mit bis zu 6 Jahren geahndet.
Wie am 17. Juni 2007 im Sunday Express berichtet wurde, sagte der italienische Präsident Giorgio Napolitano während einer Nachrichtenkonferenz in Siena:
“Jene die gegen die EU sind, sind Terroristen. Es ist psychologischer Terrorismus, die Gefahr eines europäischen Superstaats zu unterstellen.“

Der damalige Bundespräsident Horst Köhler war ebenfalls anwesend und nickte zustimmend bei den Anmerkungen des italienischen Staatsoberhauptes. Köhler beschrieb die Taktiken der Euroskeptiker als “populistische, demagogische Kampagnen”.

Kommunikation und Informationsfreiheit vor allem über das Internet steht einer kontrollierten Meinungsbildung im Weg und somit müssen natürlich Reformen verabschiedet werden damit einschlägige Websites und geeignete Portale zur Verbreitung von Aufklärungs- und Infomaterial sowie zur Mobilisierung der Massen zensiert werden. Das geschieht zunächst alles unter dem Deckmantel von Rechtsgründen.
Alle Arten von Überwachungssystemen, die hier erläutert wurden, sind heute schon im Einsatz. Technisch realisiert, mal mehr und mal weniger verbreitet.

Sicherheit

Reportage des ZDF über die Einheitsgesellschaft von morgen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1200138/uebermorgen.tv%255BDummy-02%255D#/beitrag/video/1200138/uebermorgen.tv[Dummy-02]

Weitere Infos unter:
www.daten-speicherung.de

�berwachung

Der Krieg in Libyen geht weiter

NEINzumLibyenkrieg

Baden Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart ist Dreh- und Angelpunkt von weltweiten Militär-Interventionen der NATO-Streitkräfte.
US-Stützpunkte in Deutschland wie Ramstein fungieren als Operations- und Zwischenbasis von denen aus die USA ihre Kriege in aller Welt koordinieren.
Diese waren auch in die weltweite amerikanische Logistik für den Vietnamkrieg mit einbezogen.
Mit weit über 200 000 dauerhaft stationierten Soldaten, nuklearen und chemischen Waffen, war die BRD während des Vietnamkrieges die wichtigste ausländische Militärbasis der USA. Die US-Streitkräfte hatten freien Zugang zu groß-flächigen Arealen für Kasernen und Truppen-Übungsplätzen sowie die Legitimation zur Überwachung des gesamten deutschen Fernsprechverkehrs.
Viele der Bombenangriffe auf Nordvietnam wurden im Rechenzentrum des US-Hauptquartiers in Stuttgart geplant und entsprechende Entwürfe weitergereicht.

Die deutsche Firma „Boehringer“ in Ingelheim hat bei der Produktion des Giftgases „Agent Orange“ eng mit „Dow Chemical“ in den USA kooperiert und damit am Vietnamkrieg gut verdient. Agent Orange war ein Entlaubungsgift, das gegen die Nachschubwege des Feindes im dichten Dschungel sowie zur Vergiftung der Felder eingesetzt wurde um jenen die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Das Giftgas verursachte zugleich schwerste gesundheitliche Schäden bei der Bevölkerung sowie zu genetischen Schädigungen der nachfolgenden Generationen. Zwischen 1962 und 1970 haben die US-Streitkräfte insgesamt 57 000 Tonnen über Vietnam und Laos versprüht.
Noch immer hat die US-Armee ihre Waffenleitzentrale in Stuttgart-Möhringen. Dort werden derzeit einige der Luftschläge der NATO-Streitkräfte in Libyen koordiniert, andere werden direkt aus dem örtlichen Operationszentrum in Neapel befehligt.
Ein völkerrechtswidriger Krieg dessen Gründe genauso erlogen sind, wie damals Afghanistan oder Irak.
Dies geht auf die Verabschiedung der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates zurück, die als Legitimation für die Bombardierungen dient.

Wenngleich sich auch keine offizielle Beteiligung von deutschen Truppen im Libyenkrieg verabschiedet, bietet Bundeskanzlerin Angela Merkel den US-Streitkräften eine umfassende Basis für Militär-Schläge gegen Ziele in Libyen, indes bereits zahlreiche Todesfälle von Zivilisten dokumentiert sind. Eine genaue Zahl lässt sich schwer abschätzen, die Zahlen gehen etwas auseinander. Einschlägige Medien berichten von 48, andere von 64 bis hin zu 100 getöteten Zivilisten. NATO-Offiziere dementieren allerdings die Opferzahlen und verweisen „lediglich“ auf 23 irrtümlich getötete Rebellen in Bengasi: „Die Lage ist schwer überschaubar, zudem haben wir nicht gewusst, dass die Rebellen mit Panzern unterwegs seien. Offenbar hatten die Aufständischen vergessen, die von Gaddafi-Truppen erbeuteten Fahrzeuge entsprechend zu kennzeichnen.“

Im Rahmen der „Operation Pegasus“ konnten unter Beteiligung von bis zu 1 000 Bundeswehrsoldaten, immerhin zahlreiche Zivilisten aus Libyen, gänzlich ohne Schusswechsel evakuiert werden. 450 Menschen, die aus Libyen nach Tunesien geflohen waren, wurden erfolgreich nach Ägypten gebracht.

Afghanistan, Irak, Libyen

Doch bedauerlicherweise geht es in Libyen weder um Demokratie noch um Menschenrechte. Bodenschätze wie Erdölvorkommen, Wasser und Profit stehen im Fokus wirtschaftlicher Zielstrebungen der NATO-Offensive.
Seit 1984 baut der Wüstenstaat im Rahmen des Süßwasserprojekts „Great Man Made River-Projekt” (GMMRP) Wasserpipelines durch die Sahara. Ein ca. 3 380 km langes Netzwerk zur Wasserversorgung der libyschen Städte und landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Es transportiert die Wassermassen von Kufra und den Sareer Reservoirs unterirdisch zu den Küstengebieten Bengasi, Sirte und Tripolis.
Nicht nur gigantische Ölreserven sondern auch Unmengen an fossilem Wasser liegen unter dem Wüstensand.
Im Juni 2005 wurde das Projekt vorläufig abgeschlossen und die Wasserversorgung der libyschen Ballungszentren für die nächsten Jahrzehnte gesichert.
Das GMMRP ist in Libyen zudem ein gigantisches Investitions- und Infrastrukturprogramm und somit zu einem staatlichen Grundpfeiler geworden. Mit dem Langzeitprojekt könnte sich Libyen selbstständig mit Lebensmitteln versorgen und bietet somit ein Fundament als Agrarexport-Nation.
Damit würde sich Libyen aus den Zwängen der Weltbank und des IWF lösen, zudem das Projekt gänzlich ohne dessen Finanzierung getätigt wurde. Diese Ressourcen haben einen Wert von mehreren Billionen Dollar.

Seit der Machtübernahme Muammar el Gaddafi im September 1969, exportierte Libyen Erdöl für 250 Milliarden US-Dollar.
Gleichzeitig wollte er aus dem internationalen Geld- und Zinssystem aussteigen und in eine Goldwährung zurück. Die Goldwährung ist ein immerwährender Feind der kapitalistischen Umtriebe herrschender Wirtschaftsgemeinschaften. Mit einer Goldwährung hätte man sich eben aus diesem System gelöst. Öl-Exporte wären nur noch gegen Gold getätigt worden und so hätte man eine starke Währung entfacht.

Manche glauben, die Luftangriffe auf Libyen hätten das Ziel, Zivilisten zu schützen. Andere sind überzeugt, dass sie sich gegen Gaddafis Plan richten, eine Goldwährung für Afrika einzuführen. „Dies ist eines der Dinge, die man in absoluter Geheimhaltung planen muss. Sobald man erklärt, dass man zu etwas anderem als dem Dollar wechseln will, macht man sich zur Zielscheibe“, meint James Thring, Gründer der britischen NGO „Ministry of Peace“. (Russia Today).

Der Libyenkrieg reiht sich ein in ein immer wiederkehrendes Gefängnis von Wirtschaftskriegen.
Afghanistan, Irak, Lybien. Profitorientierte Angriffskriege werden als humanitäre Hilfsaktionen verkauft und das eine tyrannische Regime durch das andere ersetzt. Die EU weitete Anfang März die Sanktionen gegen Libyen aus, worunter letztendlich die gesamte Bevölkerung zu leiden hat.

Klar ist jedoch, der Diktator Gaddafi muss weg. Doch durch Luftverkehrs- und Wirtschaftsembargos ist den Menschen gegen Gaddafis Polizeistaat genauso wenig geholfen wie durch Bombenangriffe und Militär-Besatzungen einer finanzgeilen Politgemeinschaft.

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NATO-Luftschläge gegen Ziele in Libyen

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Todesopfer durch Angriffe Gaddafis auf die Bevölkerung

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Schwer verwundete Zivilisten, darunter auch Kinder in Folge des Libyenkrieges.

Luftschläge fordern KEIN Ende der Gewalt, sondern treffen allenfalls unschuldige Zivilisten. Es ist empörend, dass sich die G8 in Deauville nichts Besseres zur Lösung des Konflikts hat einfallen lassen, als die NATO-Bombardements in Libyen fortzusetzen. Aber um die Menschen dort, geht es nach Ansicht der Machthaber ja offensichtlich nicht.

Nein zum Libyenkrieg! Gegen Imperialismus und Wirtschaftskriege!
Für die bedingungslose Freiheit der libyschen Bevölkerung!

Imperialismus

Bilderberg 2011

Bericht über die Bilderberg Konferenz vom 9. – 12. Juni 2011 in St. Moritz

Wie angekündigt sind manche der Konferenzteilnehmer bereits zum 8. Juni angereist. Durch das regnerische Wetter und den tiefliegenden Wolken konnten jedoch keine Jets der Bilderberger an den örtlichen Flugplätzen landen, was ihre Anreise verzögerte. Einige mussten von anderen Flughäfen abgeholt werden, andere trafen erst 2 Tage später ein.
Am selbigen Tag sind die Publizisten und Journalisten Charly Skelton von Guardian und Jim Tucker von American Free Press eingetroffen, sowie Luke Rudkowski von „We Are Change“ New York.

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Hotel „Suvretta House“, Tagungsort der Bilderberg-Konferenz

Einen Tag zuvor, dem 7. Juni, fand das sogenannte „Alpensymposium“ unter dem Motto „A Global Village“ in Zürich statt, zu der Madeleine Albright und Joschka Fischer als Referenten angekündigt waren um Vorträge zu halten. Beide sind in zahlreiche Kriegsverbrechen involviert.

Madeleine Albright war bis 1993 als Beraterin der US-amerikanischen „Demokratischen“ Partei tätig und wurde daraufhin zur UNO-Botschafterin der USA ernannt. Von 1997 bis 2001 wurde sie zur Außenministerin unter Präsident Bill Clinton ernannt.
Im Rahmen des totalen Boykotts des Irak ist Madeleine Albright maßgeblich für den Tod an 500 000 Kindern verantwortlich in Bezug dessen keine Lebensmittel, Medikamente, technische Hilfswerke oder Industrieanlagen ins Land eingeführt werden durften.
Am 5. Dezember 1996 wurde Albright in der bekannten investigativen Sendung „60 Minutes“ von der Journalistin Lesley Stahl bezüglich der katastrophalen Folgen der US-Sanktion gegen den Irak interviewt.
In einem Statement gab sie bekannt:
„Ich denke das ist eine sehr harte Entscheidung, aber der Preis, so finden wir, ist es wert.“

Studie von WHO und Unicef zu den zivilen Todesfällen im Irak:
Studie von WHO und Unicef

Zusammen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem damaligen Bundesminister für Verteidigung Rudolf Scharping, veranlasste Joschka Fischer 1998 den Angriffskrieg im Kosovo, in Zuge dessen 60 Brücken, 19 Bahnhöfe, 13 Flughäfen, 484 Schulen zerstört, 2 500 Menschen getötet und mehr als Zehntausende schwer- oder leichtverletzt wurden. Der Kosovo-Krieg und die damit verbundene Bombardierung Jugoslawiens stehen nicht nur im Widerspruch zum Grundgesetz sondern verstoßen auch gegen das NATO-Statut und gegen das UNO-Mandat und stehen somit im Konflikt mit dem örtlichen Völkerrecht.
Nach den Regelungen der UN-Grundrechtscharta, Artikel 2 Abs. 4, ist ausschließlich der UN-Sicherheitsrat befugt, militärische Interventionen gegen eine Regierung zu verhängen. Ein Beschluss lag nicht vor.
Joschka Fischer arbeitet für Madeleine Albright als „Senior für strategische Beratung“ bei der „Albright Group“, eine Firma die ihren Kunden die Fachkenntnisse ehemaliger US-Kabinettsmitglieder und hochrangiger Diplomaten anbietet.

Teilnehmerliste 2011

Eine detaillierte Auflistung aller offiziellen Konferenzteilnehmer findet ihr unter:
www.bilderbergmeetings.org

Zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die an der Konferenz teilgenommen haben, zählen u.a.:
Der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück, Thomas Enders von Airbus SAS, Peter Löscher der Siemens AG, Josef Ackermann Vorsitzender der Deutschen Bank AG, Matthias Nass von der Publikation „Die Zeit“, Joschka Fischer, Madeleine Albright, David Rockefeller, Mitautor des PACN-Dokuments und einer der Haupt-Drahtzieher des 9/11-Komplotts Richard Pearl, Königin Beatrix der Niederlande und Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard.

In Sachen Internet und Social Networks:
Vorsitzender von Google Eric Schmid, Mitgründer von Facebook Chris Hughes, Forschungschef und Hauptstratege von Microsoft Craig Mundie, Paypal-Gründer Peter Thiel, Chef von US-Cybercom & Direktor der National Security Agency (NSA) (sowie Kommandeur des „Joint Functional Component Command for Network Warfare (JFCCNW) des Verteidigungsministeriums) General Keith B. Alexander, sowie Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Kommissarin für die Digitale Agenda Neelie Kroes.

Der griechische Finanzminister George Papaconstantinou, italienischer Finanz- und Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, Präsident des EU-Rates Herman van Rompuy, Vizepräsident der EU-Kommission Joaquín Almunia, Stabschef von Rumpoy Frans van Daele und Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank in Sachen Euro und Innovation.

Verlauf der Konferenz

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Anreise der Konferenzteilnehmer

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Am Morgen des 9. Juni sind einige Kolonnen der klassischen schwarzen Limousinen zum Tagungsort gefahren. Gegen Nachmittag trafen auch die letzten Konferenzteilnehmer am Hotel Suvretta ein.
Gegen Samstagmittag, 11. Juni, zählte der Protest bereits etwa knapp 200 Demonstranten. Im Laufe des Nachmittags wurden einige Bilderberger, die wohl ein wenig auf Wanderschaft waren, auf dem Rückweg zum Hotel mit den anwesenden Aktivisten konfrontiert. Unter ihnen: Bundestagsabgeordneter Peer Steinbrück und Airbus Chef Thomas Enders zusammen mit Peter Mandelson und Eric Schmid.

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Demokratiekongress der JUSO

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Protestgruppe vor dem Hotel Suvretta

Am Abend wurde im Tagungssaal des Hotels Randolin gegen 18:30 eine Art Gegenkonferenz mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und Konzertauftritten abgehalten.
In der Nacht zu Sonntag verabredeten sich ca. 100 Aktivisten zu einer kurzen Fackelwanderung zum Hotel Suvretta um David Rockefeller zu seinem 96. Geburtstag zu „gratulieren“.

Am Sonntag, den 12. Juni war Abreisetag der Konferenzteilnehmer. Limousinen, die gegen 9:30 aus benachbarten Städten zum Tagungshotel anreisten, brachten einige der Bilderberger zu ihren Privatjets am Flugplatz Samedan.

Örtliche Sicherheitsvorkehrungen

Die Polizei war, im Gegensatz zu anderen Ländern, sehr freundlich und entgegenkommend.
Man durfte bis an die Grundstücksgrenze des Hotels herankommen, somit konnte man sich auf ca. 50 m dem Hotel nähern. Unmittelbar vor der Zufahrt zum Hotel galt jedoch striktes Aufenthaltsverbot.
In der Vergangenheit wurden die Konferenzen weiträumig abgeschirmt und mit massiver Polizeipräsenz belegt.

Zahlreiche Kameras und Absperrgitter, das Gelände rund ums Hotel wurde umstellt. Ungefähr 300 – 400 Polizeibeamte waren vor Ort, viele davon unmittelbar am Hotel stationiert. Dabei handelte es sich auch oftmals um private Sicherheitskräfte der Firma „Securitas“. Geheimdienstler aus CIA, NSA und vermutlich auch BND waren ebenfalls vertreten, jedoch als verdeckte Zivilkräfte unterwegs. Oftmals wurden diese auch in den Reihen der Demonstranten eingesetzt welche, in vielen dokumentierten Fällen, erfolglos als Provokateure fungierten. Der ein oder andere Vorfall ereignete sich als Aktivisten die unterwegs waren angehalten und für einige Stunden im örtlichen Polizeirevier zur Personenidentifikation festgehalten wurden.
Einige Beamte waren mit kugelsicheren Westen, Schlagstöcken und Schusswaffen ausgerüstet. Hundestaffeln waren rund ums Hotel positioniert.

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Wachpersonal und Absperrgitter

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Installierte Kameras auf dem Gelände des Suvretta Hotels

Fazit

Auch wenn die Anzahl der Gegendemonstranten nicht ganz das war was wir erwartet hatten, war es ein recht erfolgreicher Protest. Im Schnitt kamen etwa 200 Aktivisten zu den Protesten, wichtige Konferenzteilnehmer konnten fotografiert und identifiziert werden. Die örtlichen Medien waren vollgestopft mit den Artikeln und Berichten über die Bilderberg-Konferenz und den einhergehenden Gegenprotest. Die illegalen Machenschaften der Bilderberger rücken nach und nach in den Fokus.

Bericht von Russia Today:

Heute ist nicht aller Tage. Wir kommen wieder, keine Frage!
Smash Bilderberg!

Innenministerkonferenz 2011

Die alljährliche Innenministerkonferenz (IMK) findet 2011 vom 21. – 22. Juni in Frankfurt am Main statt. Bereits im Vorfeld kam es zu polizeilichen Hausdurchsuchungen.
Gegen die IMK wird bundesweit mobilisiert. Die zentrale Demonstration findet am 22. Juni statt.

Alljährlich treffen sich die Innenminister aller Bundesländer zu einer 2-tägigen Konferenz um über staatliche Eingriffsbefugnisse in Sachen Asylgesetzgebung und Migrationspolitik, „innere Sicherheit“ und Terrorismusbekämpfung zu debattieren und entsprechende Beschlüsse umzusetzen. Das Innenministerium verwaltet somit die innenpolitische Ressourcenverteilung des „Sicherheits- und Repressionsapparates“.
Verschärfte „Sicherheitsvorkehrungen“, Präventions- und Kontrollmechanismen, Einschränkung und Beschneidung von Grundrechten wie der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit sowie Datenschutz stehen auf ihrer Agenda. Weitreichende Befugnisse für Polizei und Inlandsgeheimdienst, welches die Kriminalisierung sozialer Konflikte vorantreibt und öffentlich legitimiert.
Gesetzesentwürfe und Grundlagen wie das neue sächsische Polizeigesetz sowie die Vorratsdatenspeicherung werden dazu missbraucht um effektiv gegen die aktuellen sozialen Kämpfe einschreiten zu können und diese mittels Desinformation und „Extremismustheorie“ zu kriminalisieren.

Denn die „innere Sicherheit“ wird heute gegen das Volk selbst verteidigt: Unruhen im Lande, egal aus welchen Gründen, könnten das Herrschaftsmonopol der Mächtigen gefährden.

Feindbild „Bürger“

Behörden werden technisch aufgestockt, der Einsätze von DNA-Analyse und Kfz-Kennzeichenerfassung verstärkt, Kameras und Wanzen an öffentlichen Plätzen installiert und die Bürger somit ständig überwacht und kontrolliert, gefilmt und registriert.

Derartige Pakete zur „Sicherheitspolitik“ werden ständig hinterrücks debattiert und umgesetzt.
Künftig soll eine neue „Mammut-Polizeibehörde“ nach den Vorgaben des damaligen Innenminister Thomas de Maiziere dem Einsatz gegen Terrorzellen sowie der Absicherung bei Sport-Events überstellt werden. De Maiziere strebt damit eine Fusionierung von Bundeskriminalamt und Bundespolizei an, viele Kritiker bezweifeln einen Effizienzgewinn und warnen vor einer verfassungswidrigen Polizeikomponente nach US-Vorbild.
Die Sicherheitspolitik von Innenminister De Maiziere sieht zudem tiefgreifende Einschnitte in Privatsphäre und Wohnungsschutz der Bürger vor: Vorratsdatenspeicherung soll wie so oft, neu aufgewickelt und verwurzelt wurden.
Die darin enthaltenen Erweiterungen der Polizei-Befugnisse zur Handy- und Internetüberwachung genehmigen den Zugriff auf Internetprotokolladressen (IP-Adressen) und stellen eine klare Verletzung des im Grundrecht verankerten Fernmeldegeheimnisses sowie des Telekommunikationsgesetzes dar.
Alle Nachrichtendienste sollen die Befugnis zur Abfrage von Kontostammdaten erhalten, also Namen des Besitzers, Kontonummer und Verfügungsberechtigte.
Alle Informationen, die mittels Online-Durchsuchung erlangt wurden, sollen künftig als reguläres Beweismittel im Strafprozess verwertet werden können.

Der künftige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich strebt zudem eine weitgehende Entfristung des sogenannten „Terrorbekämpfungsergänzungsgesetzes“ an, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf einen internen Vermerk des Bundesjustizministeriums. Demnach sollen Geheimdienste künftig leichter an Passagier- und Bankdaten herankommen.
Derzeit müssen derartige Daten bei einer Fluggesellschaft oder einer Bank noch einzeln erfragt werden. In Zukunft sollen sie auf die Passagierdaten über den sogenannten „Amadeus-Code“ bei den Flugbuchungsstellen zugreifen können. Bei den Bankdaten könnte der Zugriff über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) laufen. Den Unternehmen, die die Datenauskunft verweigern drohen Geldstrafen.
Die „Anti-Terror-Datei“, der verstärkte Einsatz von DNA-Analysen sowie das gemeinsame Lagezentrum von Polizei und Geheimdiensten stehen wieder verstärkt unter Kritik. Die Rote Hilfe bezeichnete die Beschlüsse der Innenministerkonferenz (IMK) als „Angriff auf zentrale Grundrechte“. Bürgerrechte werden unter Vorwand von Terrorbekämpfung und der einhergehenden Inszenierung von Feindbildern unter Beschuss genommen. „Es sei – wie bereits in der Vergangenheit – davon auszugehen, dass neue Befugnisse für Polizei und Geheimdienste schnell wieder gegen unliebsame politische Aktivitäten eingesetzt würden.“ Die gleiche Entwicklung war bei den ursprünglich gegen Hooligans eingeführten Ausreiseverboten zu beobachten, die mittlerweile vor jedem Gipfelprotest gegen Globalisierungsgegner bzw. Demonstranten zum Einsatz kommen.
Potenzielle Demonstrationsteilnehmer müssten bereits heute wie gestern im Vorfeld mit erheblichen Einschränkungen wie Meldeauflagen, Passentzug oder Unterbindungsgewahrsam rechnen.

weitere Informationen:
http://a2a.blogsport.de/2010/10/31/operationen-unter-falscher-flagge/
http://a2a.blogsport.de/2010/11/22/der-terrorwahn-geht-in-die-naechste-runde/

22. Juni – Zentrale Demonstration gegen die IMK
18 Uhr – Hauptwache, Frankfurt am Main

Gegen Überwachungswahn und Kriminalisierung!
Gegen die Beschneidung von Freiheitsrechten!


Kommt zu den Protesten – IMK stören!

Noise and Resistance

„Noise and Resistance”, ein Dokumentarfilm von Franny Araiza Andrade und Julia Ostertag über die DIY-Bewegung in Europa und deren Bestreben nach Selbstbestimmung als Lebenskonzept.

Das Prinzip des „Do-It-Yourself“ als Gegenmodell zur aktuellen Konsumgesellschaft.

Ein Film über Gemeinschaft, Solidaritätsgefühl und kreativen Protest.
Von der Hausbesetzer-Szene Barcelonas und den Gewerkschaftskämpfen in den Niederlande bis hin zu den Aktivisten des englischen „CRASS-Kollektivs“ und anti-faschistischen Widerstandszellen in Moskau. Auf Tournee quer durch die unterschiedlichsten Teil-Kollektive der alternativ-politischen Szene Europas.

Premieren und Previews

11.06. Berlin: Freiluftkino Kreuzberg (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
13.06. Nürnberg: Kommkino, 21.15 Uhr (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
15.06. Dresden: Schauburg, 20.30 Uhr (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
15.06. Chemnitz: Weltecho, 19.00 Uhr (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
15.06. Hannover: Apollo, 20.15 Uhr (in Anw. von Julia Ostertag)
16.06. Leipzig: die nato, 20.00 Uhr (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
16.06. Hamburg: 3001, 21.30 Uhr (in Anw. von Julia Ostertag)
17.06. Köln: Filmpalette (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
17.06. Düsseldorf: Bambi, 21.00 Uhr (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)
17.06. Braunschweig: Universum (in Anw. von Julia Ostertag)
18.06. Münster: Cinema (in Anw. von Francesca Araiza Andrade)

In folgenden Städten / Kinos ab dem 16. Juni 2011

Berlin: Central
Berlin: Moviemento
Berlin: Lichtblick
Dresden: Schauburg
Leipzig: die nato
Chemnitz: Weltecho
Jena: Kino im Schillerhof
Köln: Filmpalette
Düsseldorf: Bambi
Aachen: Apollo
Münster: Cinema
Bochum: Endstation
Hamburg: 3001
Hannover: Apollo
Braunschweig: Universum
Göttingen: Lumiere
Kiel: Kino in der Pumpe
Frankfurt/Main: Mal sehn Kino
Freiburg: Friedrichsbau
Mannheim: Atlantis
Kassel: Filmladen
München: Monopol
Nürnberg: Kommkino/Filmhaus

In folgenden Städten / Kinos ab dem 23. Juni 2011

Berlin: Central
Berlin: Moviemento
Berlin: Lichtblick
Leipzig: die nato

http://www.noise-resistance.de/

Noise&Resistance

Veggie Day 2011

In einer Woche findet der diesjährige Veggie Day unter dem Motto „Aus Freude am Leben“ in Stuttgart, anders wie im Vorjahr diesmal auf dem Marktplatz statt. Geplant ist ein buntes Programm an Vorträgen, Infoständen und Workshops über Tierschutz und vegetarische sowie vegane Ernährung, Kochshows mit einer Vielzahl an Rezepten, Tipps und Informationen rund um die pflanzliche Ernährung sowie Essensstände und Konzert-Einlagen.
Der Veggie Street Day wird veranstaltet von „Die Tierfreunde e.V.“ in Kooperation mit dem Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) und der Tierrechtsinitiative Region Stuttgart (TiRS).

Sonntag, 12. Juni
Marktplatz, Stuttgart
11.00 – 20.00 Uhr

Programm:
Albino, HipHop-Künstler
Gesellschaftskritischer HipHop mit emanzipatorischem Anspruch

Dominik Münch & Lucia Werner
Jonglage, Akrobatik, Feuerzauber

Kochshow mit Björn Moschinski

Modenschau
Bio- und Fair-trade-Kleidung prêt-à-porter

Sascha Santorineos, Künstler aus Schorndorf
Konzert-Einlage aus dem Genre Folk- / Punk

Zaphods Gun, Künstler aus Mannheim
Konzert-Einlage aus dem Genre Alternative- / Folk-Rock

Karen Duve, Autorin
Vortrag aus ihrem Buch „Anständig essen“

Dr. Markus Keller
Vortrag über Vegane Ernährung

Arnold Wiegand
Vortrag des veganen Ausdauersportlers

Silke Bott
Vortrag über Tierschutz

Mahi Klosterhalfen
Vortrag über behördliche Verstöße in der Landwirtschaft und Tierhaltung

Workshops, Info- und Essensstände

Weitere Infos unter:
http://www.veggie-street-day.de/

GoVeggie

Polizeiterror gegen US-Amerikanische Bürger

Das Vorgehen der Polizeibehörden in Washington D.C. ist skandalös. Jugendliche wurden am 28. Mai am öffentlichen Platz des Thomas Jefferson Memorial, aufgrund dessen das sie getanzt haben, verhaftet. Ein Pärchen wurde verhaftet, weil sie sich umarmten. Der Grund, laut einem der anwesenden Beamten: „Rhythmische Bewegungen, wie etwa beim tanzen gilt als politische Demonstration und ist an öffentlichen Plätzen verboten.“
Ein absurdes und völlig lachhaftes Verhalten der Polizeikräfte, welches eine klare Verletzung der Grundrechte darstellt.

Video zu den Geschehnissen vom 28. Mai:
http://www.youtube.com/watch?v=118C0Bbmkek

Unter der Rubrik „Police Brutality“ sind bereits zahlreiche Fälle von Polizeigewalt aufzufinden, immer wieder gelangen neue Videos ins Netz, die in der Regel von Privatbürgern aufgenommen werden, indessen die gnadenlose Willkür und Brutalität US-Amerikanischer Polizeibeamter dokumentiert wird.
Aufgenommen von einer Überwachungskamera in einem Polizeirevier in Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana, gelangte dieses Video einige Wochen später ins Internet und landete letztendlich in den Medien. Es zeigt die 42-Jährige Angela Garbarino und einen Beamten bei einem Streit weil sich die Frau offenbar einem Alkoholtest verweigerte. Wenig später geht der Polizist zur Kamera und stoppt die Aufnahme.
Als das Band wieder läuft, liegt die 42-Jährige in einer Blutlache auf dem Boden, die Hände gefesselt. Zwei ausgeschlagene Zähne, Nase und Jochbein gebrochen, zwei blaue Augen.
Der Beamte Willis jedoch bestreitet dies alles und lässt durch seinen Anwalt verlauten, Frau Garbarino sei „beim Hinausgehen gestürzt“:
„Ihre Verletzungen wurden durch ihr eigenes, unberechenbares Verhalten und ihre Unfähigkeit hervorgerufen, vernünftige und normale Anweisungen für festgenommene Personen zu befolgen.“

http://www.n24.de/news/newsitem_370265.html

In einem anderen Fall wird festgehalten, wie ein Polizist aus Seattle durchgedreht und ein minderjähriges Mädchen in Seattle vor laufender Videokamera in den Unterleib getreten hat, mehrfach auf sie einschlägt und mit dem Kopf gegen die Zellenwand wirft.
Sein Kollege hat den Beamten bei dieser Gewaltorgie auch noch unterstützt und das misshandelte Mädchen am Boden festgehalten, während sein Vorgesetzter immer wieder auf das am Boden liegende und vollkommen wehrlose Mädchen einschlug.
Im öffentlichen Prozess gegen den Beamten, plädierte dieser auf “Notwehr”: „Ich habe schlimmeres verhindern wollen.“

Der nächste Fall zeigt eine Gruppe von Beamten in Zivil, die sich während einer Demonstration gegen den G20-Gipfel in Toronto unter die Demonstranten mischen, einen der Teilnehmer ohne ersichtlichen Grund gewaltsam attackieren, aus der Menge herausgreifen und mittels Teleskopschlagstöcken auf ihn einprügeln.
Zudem waren im Gebiet keinerlei Ausschreitungen verzeichnet, worauf es hoffentlich für die Verantwortlichen nicht ganz ein derart Leichtes sein wird, ihr Märchen von einer “defensiven Polizeistrategie” weiterhin aufrecht zu erhalten, da es hier so aussieht, als ob die Exekutive gezielt Menschen an ihrem Demonstrationsrecht hindern will.

In einem weiteren Video ist klar dokumentiert, wie Polizeikräfte einen etwas älteren Mann in einem Stadium mit einer Tazerpistole attackieren und zu Boden werfen als sich dieser den Beamten verweigert mit zukommen. Der Grund für die offensichtlich willkürliche Festnahme bleibt ein Rätsel.

Hier prügeln die Beamten einen harmlosen Basketball-Fan bewusstlos:

In den 70ern hatte die Polizei von Philadelphia mehr Menschen ermordet als die New Yorker Polizei, so dass sich das Justizministerium durch öffentliche Proteste dazu gezwungen sah, Philadelphia wegen Polizeibrutalität zu verklagen.

Hunderte Menschen wurden auf offener Straße oder zu Hause von Polizeikräften erschossen.
So wurde u.a. auch Fred Hampton von Polizeikräften im Rahmen des Aufstandbekämpfungsprogramms „COINTELPRO“ im Schlaf durch 21 Kugeln hingerichtet. COINTELPRO war eine Reihe von organisierten Mordanschlägen des F.B.I. auf vermeintliche „Störenfriede“.

„Gesetz ist nicht gleich Moral“ und müsste jedem Menschen klar sein.

Polizeiliche Willkür stoppen!
Gegen jeden Polizeistaat!

Polizeibrutalität

Smash Bilderberg – Smash Globalization

Geld regiert die Welt

Die Geschichte des Weltreichs ist lang und berechenbar.
Eroberung und Imperien sind so alt wie die Zivilisation selbst. Babylonien, Ägypten, Griechenland, das persische Reich, das römische Reich, Napoléon, das britische Imperium, das deutsche Kaiserreich, das Dritte Reich sowie die UdSSR.
Eine endlose Reihe an kläglichen Versuchen durch militärische Gewalt den eigenen Machtanspruch auszudehnen, Territorium und Handelswege zu erweitern und politischen Einfluss zu verwurzeln.
Im Laufe der Geschichte wurden immer wieder komplexe Regierungssysteme entwickelt um verschiedenartige Bevölkerungen zu dominieren.

Der Adel sowie die prosperierende Händlerklasse wurden finanziert von einer handvoll Privatbanken.
Das Bankenkartell hat etwa seit dem Jahr 1800 beide Seiten fast jedes Krieges finanziert. Und es bekommt natürlich die Zinsen für die Kredite, die es den am krieg beteiligten Regierungen ausgezahlt hatte, erstattet.

Um das Jahr 1900 war Deutschland eine aufstrebende Macht und die führende Nation der Industrierevolution. Der 1. Weltkrieg war eine ideale Gelegenheit für das Bankenkartell, einen Haufen Kapital zu schlagen, indem beide Parteien des Konflikts finanziert wurden.
Rüstungsunternehmen finanziert von Rothschild kontrollierten Banken in Deutschland, Frankreich, England und Österreich belieferten alle Kriegsteilnehmer.
Der 1. Weltkrieg forderte 20 Mio. Tote, als Folge dessen die League of Nations gegründet wurde, aus der später die UN entstanden war. Diese wurde mit dem Beitritt aller Nationen gegründet, um später weiteren außenpolitischen Konflikte dergleichen vorzubeugen.

Viele Nationen erkannten die UN zunächst als Gefahr für ihre eigene Souveränität und verweigerten den Beitritt.

Bereits während der Anlaufphase des 2. Weltkrieges finanzierten die Bänker wiederum beide Seiten, genau wie bei Napoléon.
Nach einem weiteren Kapitel des Faschismus, geprägt von Krieg und Völkermord, wurde im April 1945 die UN am Marinestützpunkt „Presidio“ in St. Francisco von den Siegermächten gegründet.
Der UN-Komplex wurde dann in NYC auf einem Grundstück errichtet, das John D. Rockefeller gespendet hatte.

Die UN operiert weltweit als Exekutivorgan und Verwaltung für Regionen in der dritten Welt.

„Der National-Sozialismus wird seine eigene Revolution benutzen um eine neue Weltordnung zu etablieren“ – Adolf Hitler

Der Lissabonner-Vertrag

Mit dem Lissabonner-Vertrag und anderen Abkommen dergleichen, ging verdeckt die schrittweise kontinentale Formierung von Superstaaten einher: Die Etablierung der Europäischen Union (EU).
Die Entstehung der EU geht zurück auf den von England gegründeten Europa-Rat am 5. Mai 1949 durch den Londoner Vertrag, der zunächst für die Öffentlichkeit auf Basis von Handelsbeziehungen geschaffen wurde.
Während Napoléon und Hitler an dem Versuch gescheitert waren, diese mit Gewalt durchzusetzen,
gelang es den Regierungen unter dem Deckmantel wirtschaftlicher und demokratischer Stabilität eine europäische Union über dessen Köpfe hinweg durchzusetzen. Das europäische Parlament agierte ohne die Zustimmung der Bevölkerung und gegen dessen vorhandenen Widerstands und Kritik. Der Lissabonner-Vertrag wurde somit zum 1. Dezember 2009 von allen Mitgliedsstaaten der EU als „verfassungskonform“ akzeptiert und unterzeichnet. Politische Gegner werden mundtot gemacht und Kritik an der EU und seiner Verfassung als „fremdenfeindlich“ diffamiert und kriminalisiert.

Am 30. April 2007 unterzeichneten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der damalige US-Präsident George W. Bush sowie Präsident der EU-Kommission Barosso ein Abkommen zur
Integration in eine neue Wirtschaftsgemeinschaft zwischen der EU und den USA, der „Transatlantische Wirtschaftsintegrationsplan“.
Laut dem Übereinkommen werden beide Blöcke vehement auf eine Annäherung ihrer Regularien in knapp 40 Teilgebieten hinarbeiten. Von Finanzdienstleistungen, geistiges Eigentum, Firmenfusionen Militär, Bildung und Betriebsübernahme sowie einer Einigung über eine globale CO²-Steuer.

„Auch dafür müssen wir einen gemeinsamen Markt und gemeinsame Standards festlegen“ – Angela Merkel

„Dieses Fazit der EU und der USA wird in die G8 übertragen und mit den Schwellen-Ländern, China, Süd-Afrika, Brasilien und Indien besprochen werden“ – Angela Merkel

weitere Infos zur EU:
http://a2a.blogsport.de/2011/04/02/nazi-groessen-und-das-4-reich/

Das Konsortium der Bilderberg-Gruppe

Die Bilderberger sind, neben der „Trilateral Comission“ u.ä. die führende Wirtschafts- und Politelite bestehend aus Wirtschaftsbossen, Finanzminister und Lobbyisten, Staatsoberhäuptern und Regierungsfunktionären, europäischen Königshäusern, führende Vertreter aus Polizei, Medien, Geheimdienst und hochrangige Militärs. Ein Machtzirkel variierend aus ca. 120 Funktionären.
Diese wurde 1954 im Hotel „De Bilderberg“ im niederländischen Oosterbeek gegründet.
Die höchste Instanz der Internationalisten, die das politische und wirtschaftliche Weltgeschehen mit führenden Persönlichkeiten an den entscheidenden Schnittstellen kontrolliert. Diese fungieren ähnlich wie der Staatenbund der G8- und G20 sowie ähnlichen Wirtschaftsgemeinschaften mit dem Unterschied, dass das Vorhaben des Konsortiums subtil über weitaus tiefgreifenderen und folgehaltigeren Entscheidungen basiert.
Sie entscheiden über Steuertarife und Ölpreise, Handelsabkommen und staatenübergreifende Beziehungen.
Ihre Konferenzen werden aus den eigenen Reihen heraus nicht angekündigt, die freie Presse ist nicht zugelassen und alles findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Im Laufe ihrer Treffen, wurden immer wieder Journalisten schikaniert, verhaftet oder mit Ein- bzw. Ausreiseverboten belegt.
Aus der BRD gehören u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle dazu, Vertreter des Springer-Verlags, Vertreter von Thyssen Krupp, Deutsche Bank AG und Airbus SAS.

Die Bilderberg-Gruppe ist kurzum ein anti-demokratisches Konsortium und weltweites Kontrollnetz, in der die Grundpfeiler herrschender neo-konservativer Politik vertreten sind um, nach unserer Meinung, eine post-industrielle Weltordnung zu etablieren. Ein feudales Regierungssystem, dass die Einführung der Leibeigenschaft, die Verfolgung des Individuums und somit die Gleichschaltung der Massen zur Folge hätte und sich in seiner Instanz als internationaler Polizei- und Überwachungsstaat darstellen lässt.

Eine Agenda der Konzerne, mit dem Bestreben nach den eigenen selbstsüchtigen Interessen.

„Wenn die Interessen der Konzerne alle anderen Interessen übersteigen, das ist Faschismus“ – Mussolini

Ein erklärtes Ziel der Bilderberger war und ist die Etablierung weiterer Unionen hinter einer Fassade von Handelsabkommen.
Das Verkehrswesen, Polizeibehörden, die Landwirtschaft, Rechtsvorschriften, das Bankensystem, Industrie und Bauwesen, das Bildungswesen, Einwanderungsgesetze und das Militär werden systematisch vereinheitlicht und somit die Souveränität der Nationen eliminiert.

Die Afrika-Union entstand aus der afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, welche in den frühen 1980er Jahren geschaffen worden war.
Die Afrika-Union wird durch ein Konsortium an internationalen Gremien, Regierungen und Konzernen finanziert.

Website der Afrika-Union:
http://www.au.int/en/

Anfang April 2007 wurde im Rahmen der Südamerikanischen Staatengemeinschaft CSN auf dem ersten gesamt-südamerikanischen Energie-Gipfel auf der Isla Margarita in Venezuela, neben der Ausarbeitung eines Südamerikanischen Energievertrages, die Bildung einer Südamerikanischen Union, der sogenannten „Union der Südamerikanischen Nationen“ (UNASUR) beschlossen.

Quellenangaben hierzu:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/108374.suedamerika-rueckt-enger-zusammen.html?sstr=s%FCdamerikanische|union

http://www.pressemeldungen.at/7231/erster-sudamerikanischer-energiegipfel-tagt-auf-der-isla-margarita/

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1424456,00.html

Bis 2015 wollen die Staatschefs der asiatischen Regionen, zunächst aus den 10 Mitgliedsstaaten der „Association of Southeast Asian Nations“ vertretenen Gemeinschaft, eine Asien-Union etablieren, die an den Standards der EU entwickelt wird.

http://finanznews.smava.de/asiatische-union-1635

Dem Bestreben nach einer Nordamerikanischen Union geht ein zunächst internes Dokument des „Council on Foreign Relations“ (CFR) voraus, das „Building a Northamerican Community“. Dieses ist frei im Internet erhältlich.

http://www.amazon.com/Building-American-Community-Manley-William/dp/0876093489

Das komplette 47-seitige Dokument auf Englisch, Französisch und Spanisch ist auch hier zum Download erhältlich:
NAU

Im Dokument ist übersetzt u.a. folgendes enthalten:
„Um eine kreative Energie in die Schaffung der Nordamerikanischen Integration zu bringen, sollen die drei Regierungen ein unabhängiges Gremium schaffen, welches für die Einheit wirbt. Diese Gruppe sollte mit wichtigen Leuten außerhalb der Regierungen besetzt werden, welche für einen längeren Zeitraum und unabhängig von Wahlperioden tätig sein können, um ihre Unabhängigkeit zu sichern. Ihr Mandat wäre kreative Ideen zu entwickeln und Wege zu erforschen, aus Sicht einer Nordamerikanischen Perspektive, um eine öffentliche Stimme für Nordamerika zu schaffen. Dazu müssten diese privaten Gruppen sich regelmäßig treffen, um die Nordamerikanischen Verbindungen zu stärken, so wie es die Bilderberg-Gruppe macht.“

Die Etablierung einer Nordamerikanischen Union wurde 1987 in Cernobbio, Italien beschlossen und wird schrittweise umgesetzt, wobei der „Amero“ als Einheitswährung geplant ist.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145369-1-10/amero-das-dramatische-aus-fuer-den-dollar

Imperien wurden in der Vergangenheit mithilfe des Militärs erzwungen, heute durch wirtschaftliche und psychologische Aspekte.

Diktatur des Kapitals

„Es gibt im Kapitalismus keine Grenze der Gier. Diese ist Systemimmanent.“

Die Geschichte wiederholt sich im Laufe der Jahrtausende. Die Menschen sind gefangen in einem ewigen Kreislauf aus Blutvergießen und Sklaverei. Immer wieder haben die Eliten gleich wessen Regimes ihre Unterdrückung immer als „rechtmäßig“ und „vernünftig“ erklärt.
Eine Diktatur kommt und geht.
Allein im 20. jahrhundert wurden mehr als 150 Mio. Menschen auf Befehl von Regierungen und Staatsoberhäuptern ermordet.

Eine Statistik verdeutlicht die Misere, indes aber Millionen unschuldiger Zivilisten unter der Herrschaft autoritärer Regime und den Wirtschaftskriegen der Industriemächte ermordet wurden:

Sowjetunion: 60 000 000
Drittes Reich: 22 000 000
Mao Tse Tung: 60 000 000
Guatemala: 300 000
Kambodscha: 2 000 000
Somalia: 100 000
Türkei: 1 500 000
Uganda: 300 000
Rwanda: 800 000
Afghanistan: 60 000
Irak: 1 500 000

150 Mio. Menschen ermordet auf industriellem Niveau. Die Instanz des Staates ist Hauptverursacher von unnatürlichen Todesfällen. Die chinesische Regierung ist heute Spitzenreiter auf dem Gebiet der Massentötung und immer noch, seit langem, Hinrichtungsweltmeister.

Anhänger aufkeimenden Widerstands gegen den chinesischen Polizeistaat, Demonstranten und streikende Fabrikarbeiter werden alle in Zwangsarbeitslager deportiert, alte und behinderte Menschen werden hingerichtet.

1907 wurden die ersten Sterilisationsgesetze in bestimmten Bundesländern in den Vereinigten Staaten erlassen. Bürger mit leichten Missbildungen oder niedrigen Zensuren in ihren Schulzeugnissen wurden verhaftet und zwangssterilisiert.

Anhand der folgenden Hauptmerkmale des Faschismus, kann man erkennen inwieweit sich die Schlinge für uns in der BRD schon zugezogen hat:
- Rechtsstaatliche Verstöße gegen Grundrechte
- Inszenierung von Feindbildern und Sündenböcken für die politische Zielstrebung
- Kontrollierte gleichgeschaltete Massenmedien
- Kriminalisierung und Denunzierung von Protest
- Desinformation und Medienhetze
- Überwachungswahn und zunehmende Beschlüsse zur „nationalen Sicherheit“
- Juristische Immunität für Staatsdiener sowie die übergeordnete Interessengemeinschaft der Konzerne
- Arbeitnehmerrechte werden beschnitten
- Ungezügelte Vetternwirtschaft und Korruption
- Wirtschaftskriege

„Die Welt hat genug für Jedermanns Bedürfnisse aber nicht für Jedermanns Gier“ – Mahatma Ghandi

David Rockefeller

David Rockefeller (95), Enkel des Unternehmers und Öltycoons John D. Rockefeller (1839 – 1937), ist heute einer der reichsten Menschen aller Zeiten. Sein Vermögen wird auf etwa 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.
John D. Rockefeller hatte seinen damaligen Reichtum der Dynastie mit „Standard Oil“ gemacht. Als Präsident der zeitweise größten Bank der Welt, der Manhattan Chase Bank (heute JP Morgan Chase), ist David Rockefeller ein wichtiger und geschätzter Anhänger der Bilderberg-Gruppe sowie Gründer der „Trilateral Comission“ und führte mit mehr als 200 Staatschefs persönliche Gespräche.

Website der Trilateral Comission:
http://www.trilateral.org/

David Rockefeller ist zeitgleich der größte Unterstützer sowie Finanziers der Eugenik- / Rassenzüchtungs-Bewegung vom Nazi-Regime bis heute und hat im Übrigen auch aus dem
2.Weltkrieg über den Deal von Standard Oil mit IG-Farben einen Milliardenprofit gezogen.

„Alles was wir brauchen ist die passende große Krise und die Menschen werden die neue Weltordnung akzeptieren“ – David Rockefeller

Massenverdummung, Desinformation, weitgehend kontrollierte Informationsverteilung und Zensur.
Durch die Massenmedien werden den Menschen eingetrichtert, Regierungen und dessen Behörden seien transparent und vertrauenswürdig. Die Menschen laufen seit jeher der Norm immer hinterher, das macht das Leben wohl einfacher für sie.
Journalisten, die ihre Arbeit nicht machen und den Leuten lieber ein unreflektierte Interviews und Informationen vorsetzen, als selbst über diese hintergrundtechnischen Zusammenhänge zu recherchieren.
Dass die Regierungen im Besitz einer massiven Medienpräsenz sind, versteht sich von selbst – so ist im Endeffekt die Möglichkeit gegeben, den medienträchtigen Verkauf von „Wohltätigkeit“ zu dem guten Werk zu verklären, die den Rockefellers entgegenkommt.

Bilderberg-Treffen 2011 – Präsenz zeigen

Das alljährliche Treffen wird 2011 vom 9. – 12. Juni im Hotel „Suvretta House“ in der Urlaubsstadt St. Moritz im Südosten der Schweiz abgehalten.
Nicht weit von Davos, wo sich alljährlich tausende von Banker, Politiker und andere prominente Leute zu den millionenteuren Konferenzen des Weltwirtschaftsforums einfinden.
Anreisen werden die Teilnehmer der Konferenz bereits am 8. Juni.
Zentraler Protest gegen die alljährlichen stattfindenden Bilderberg-Konferenzen ist noch rar gesät und erfreut sich im Gegensatz zu den G8- und G20-Gipfeln noch gänzlich kaum an engagierten Bürgern.

Die Jungsozialisten der Schweiz (Juso) rufen für den 11. Juni unter dem Motto „Mensch vor Markt – Mehr Demokratie wagen!“ zu einer Gegenveranstaltung auf. Am Demokratiekongress auf dem Dorfplatz von St. Moritz soll deshalb das Manifest „Gegen Scheindemokraten und Marktradikale – Für echte und transparente Demokratie!“ verabschiedet werden.

http://www.juso.ch/de/node/2421

Machen wir die Bilderberg-Proteste und den einhergehenden Widerstand populär und zeigen Präsenz!
Auf dass die Menschen endlich aufwachen und sich zur Wehr setzen und die anti-demokratischen Machenschaften des globalistischen Konsortiums der Bilderberger ins Licht der Öffentlichkeit fallen!
Wir lassen uns nicht versklaven! Weder für Macht, noch für die Hochfinanz! Wir leisten Widerstand!

Smash Bilderberg!

Bilderberg

FightBack