Archiv für April 2011

Verteidigt die Menschenrechte

Der international bekannte chinesische Regierungskritiker und Künstler Ai Weiwei wurde am 3. April am Pekinger Flughafen von den chinesischen Behörden festgenommen und verschleppt.
Sein Team wurde in den darauffolgenden Tagen ebenfalls inhaftiert. Dabei handelt sich um Ai Weiwei’s Assistenten Wen Tao, seinen Cousin und Fahrer Zhang Jingsong, seine Buchhalterin Hu Mingfen und den Designer Liu Zhenggang.
Des Weiteren werden alle wegen regierungskritischer Haltung an einem unbekannten Ort und ohne Kontakt zu Angehörigen festgehalten – ihnen drohen Folter und andere Misshandlungen.

Dieser Zwischenfall stellt eine weitere beunruhigende Entwicklung im Rahmen der massiven Repressionswellen der chinesischen Regierung dar.

Im Zuge dessen wurden Mitte Februar über 100 Aktivisten und Menschenrechtler verhaftet oder unter Hausarrest gestellt

Medien- und Meinungszensur, Administrativ-Haft und massive Folterpraktiken in den Gefängnissen, oft in form von Elektroschocks sind unter den herrschenden politischen Verhältnissen der chinesischen Regierung leider Gang und Gäbe.
Pressefreiheit und Berichterstattung gilt allenfalls nur für ausländische Medien.
China ist immer noch Hinrichtungsweltmeister, in des in manchen Provinzen Chinas sogar auf Handtaschenraub die Todesstrafe steht.

Unterschreibt die Online-Petition von Amnesty International bzw. füllt das Formular mit dem vorgefertigten Schreiben aus um eine E-Mail für die Freilassung der politischen Gefangenen an den zuständigen Justiz-Minister zu schicken.
Bitte nehmt euch kurz Zeit dafür, wenn euch die Rechte eurer Mitmenschen etwas wert sind.

Hier gehts zum Formular:
http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/;jsessionid=AAFD42A26612285E800D3670445B1650-n2?action_KEY=402&d=1

Nicht nur vor der eigenen Haustür, sondern weltweit: Verteidigt die Menschenrechte!

HumanRights

Exekution_China
Hinrichtungspraktiken in China

Hinrichtung_China_1

Hinrichtung_China_2

Massen-Straflager für Homosexuelle in Malaysia

In Malaysia wird Homosexualität hart bestraft, indes nun 66 männliche Schüler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren auf Anordnung staatlicher Behörden in ein sogenanntes „Straflager“ zur Umerziehung eingewiesen wurden, weil sie angeblich ein zu feminines Verhaltensmuster aufwiesen.

Durch den Aufenthalt in derartigen Straflagern soll mittels „pädagogischer Behandlung“ die Hinwendung zu homosexuellen und transsexuellen Gesinnungen verhindert oder gar unterbunden werden.
Generell in muslimischen Ländern wird sexuelle Gesinnung und Entfaltung dergleichen wie auch metro-sexueller Lebensstil und Dresscode mehrheitlich als „Gefahr“ bezeichnet. In Malaysia werden Schwule und Lesben für sexuelle Handlungen mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft oder durch Folterstrafen wie etwa Peitschenhiebe „gefügig“ gemacht.
Diese Menschen leiden massiv unter staatlichen und polizeilichen Repressalien, Razzien und Kontrollen durch diese auch immer wieder Touristen betroffen sind.
Neben Politik und Behörden unterstützen auch die breite Öffentlichkeit und Massenmedien die brutale Vorgehensweise gegen homosexuelle Mitmenschen.

Totalitarismus in Reinkultur

Das ungarische Parlament hat am Montag eine neue Verfassung beschlossen, in der die gleichgeschlechtliche Ehe gesetzlich untersagt wird.
Die rechtskonservative Fidesz-Partei, die bei den letzten Wahlen 2010 eine 2/3-Mehrheit erhalten konnte, zeigt wie anfällig europäische Staaten und wie stark verankert nationalistisches Gedankengut noch immer in den Köpfen der Parlamentarier vorhanden ist.

Regierungschef Silvio Berlusconi, der bei seinen Vorträgen gerne mit sexistischen Witzen „begeistert“, hat in den letzten Monaten deutlich klar gemacht, dass Schwule und Lesben in Italien „nie auf einer Stufe mit Familien“ stehen würden und dass es besser sei, „leidenschaftlich schöne Mädchen zu begehren als schwul zu sein“, während der deutsche Bundesrat am 15. April 2011 die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Einkommensteuer- und Adoptionsrecht abgelehnt hat.

Derartige Denunzierung und Diskriminierung, u.a. in weiten Teilen Europas, ist Totalitarismus in Reinkultur und das Mitten unter den Augen der selbstbezichtigenden „liberalen“ EU!

„Kritiker sehen in diesen Formulierungen einen Verstoß gegen die EU-Grundrechtcharta, die eine Gleichbehandlung aller Menschen vorsieht.“

„Was sind das für Menschen, die Liebe verachten und Hass propagieren?
Die Menschen diskriminieren, nur weil sie lieben!
Die ihre eigene Meinung zur verbindlichen, einzigen Wahrheit erklären und sie allen anderen aufzwingen!“

Die Welt lehrt uns, dass Recht & Freiheit immer wieder erkämpft werden muss und nicht selbstverständlich ist.

Desinformation und Medienhetze

Kaum hatte Nikolaus Brauns vergangene Woche als Anmelder für die diesjährige revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin fungiert, schlagen Massenmedien in zahlreichen Zeitungsartikeln wieder mit voller Wucht auf menschenrechtlichen Protest und Teilnehmer ein.
Um Schaden von Unbeteiligten abzuwenden, zog sich Brauns, aufgrund der zunehmenden menschenunwürdigen Hetze in sämtlichen Publikationen am Donnerstag von der Demonstrationsanmeldung zurück.

Die CDU kritisierte die Anmeldung als skandalös, die SPD spricht von einer „Anbiederung bei Autonomen“, während von dem Innenpolitiker der Partei Bündnis 90, Benedikt Lux in der offenherzig menschenhassenden Zeitung „Tagesspiegel“ zu lesen war: „Als Regierungspartei sei die Linkspartei für die Sicherheit der Polizisten verantwortlich, auf der anderen Seite melden sie Demos an, von der mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewalt ausgehen wird.“
Und die Massenmedien tun wie immer das was sie am Besten können: Regierungs- und sozialkritischen Protest und Widerstand öffentlich diffamieren, denunzieren und kriminalisieren.

„Wieso gibt es einen Ort für die Reichen, wenn es keinen für die Armen gibt?“

Im „Berliner Kurier“ indes jeder Artikel aus Wörtern wie „Chaoten“ und „Krawallos“ besteht, wurde im Rahmen der polizeilichen Räumung des Liebig14 von der „Festung des Hasses“ berichtet.
Alternativ-politische und engagierte Jugendliche die, aufgrund unserer kaltherzigen Bürokratie, ständig gewaltsam aus leerstehenden Häusern geworfen werden, die oftmals ohnehin zum Abriss frei gegeben werden um hier mal da ein paar Luxus-Immobilien zu bauen. In der BRD ist das Papier mehr wert als der Mensch und der Berliner Kurier besitzt dazu noch die Dreistigkeit diese Jugendlichen mit derartigen inhaltlosen und unsachlichen Begriffen auseinanderzunehmen.
Zeitungsartikel mit der Aufschrift „Die Festung des Hasses“ oder „Bundestagsmitarbeiter meldet Krawall-Demo an“ nehmen derartigen Nachrichtenportalen jegliche Seriosität und Professionalität. Diese menschenverachtenden und geistlosen Hetz-Artikel von „Tagesspiegel“ & Co. haben mit seriöser Berichterstattung gänzlich nichts zu tun.
Die Redakteure verhalten sich dagegen eher wie eine Horde wild gewordener sensationsgeiler Propaganda-Hooligans im Goldrausch. Peinlich.

Hätten sich die Massenmedien stattdessen doch vielleicht mal die Zeit genommen, sich über Autonomie und alternative Politik zu informieren. Das Bestreben nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der autonomen Bewegung hat, wie das Wort „Autonomie“ schon vermittelt, mit Gewalt im Prinzip nichts zu tun. Das müsste eigentlich auch unseren inkompetenten Politikern bekannt sein, denen das Wort „Autonome“ mit einem angewiderten Blick über die Lippen geht. Dass die herrschende Politik so gänzlich nichts mit Autonomie und deren Bestreben nach einer selbst-verwalteten Gesellschaftsform zu tun hat, müsste klar sein. Ansonsten würden sich unsere Politiker folglich selbst arbeitslos machen.

Dem Interesse nach Eigenrecherche und vielleicht etwas selbständigem Denkvermögen nachzugehen, fehlt in unseren Zeitungen jegliche Spur.

Man könnte doch meinen, dass man als „Regierungspartei“ doch eigentlich dafür verantwortlich sei, allgemeinen Wohlstand und die Interessen des eigenen Volkes durchzusetzen, anstatt die Privilegien, Machtansprüche und die juristische Immunität von Behörden und Beamten auszubauen, lieber Herr Lux.

Nachdem Brauns nun offiziell von der Anmeldung zurücktritt, wurde kurzer Hand Roland Ionas Bialke als neuer Anmelder für die jährlich stattfindende 18-Uhr-Demo von der Polizei bestätigt. Angeblich ein Anhänger der linken Szene Berlins, der sich selbst der „deutschen Hobby-Sprengmeisterszene“ zuordnet und sich laut Tageszeitung „Am 3. Mai wegen Verstößen gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten muss“. Seinem Aufruf nach gilt es zudem gegen die „Zensur von Bombenbauanleitungen“ zu demonstrieren, von dem der Berliner Kurier auch noch die Frechheit besitzt diesen als „Anarchist“ zu betiteln.
Wie auch wir, distanzieren sich bereits sämtliche Organisationen wie die ALB und ARAB von dem Anmelder und seinem Vorhaben. Mit derartigen kuriosen Vermittlungsakten und Waffengewalt hat der internationale Arbeiterkampftag wie auch die revolutionäre 1. Mai-Demo nichts zu tun.

Jahr für Jahr gehen wir und viele andere Menschen auf die Straße um für die Rechte der Arbeiterklasse sowie für den Wohlstand und die Freiheit der Menschen zu kämpfen.

Auf einen lautstarken und erfolgreichen 1. Mai!

Für_die_Freiheit

Revolutionärer 1. Mai 2011

Aufruf der Autonom Anarchistischen Allianz (A2A) zur revolutionären 1.-Mai-Demonstration 2011 in Berlin und Heilbronn.

Es lebe der Kampf, es lebe die Revolution, es lebe die Freiheit! Ob in der BRD, Griechenland, Frankreich oder Nord-Afrika. Ob in unseren Köpfen, Universitäten, Fabriken oder auf der Straße!
Es lebe der Kampf um eine freie Gesellschaft!

Weltweiter Protest und Widerstand haben die Jahre geprägt, Arbeiteraufstände, Schulstreiks und Besetzungen, in Häfen, Fabriken, Minen, Werkstädten, Arbeitslager, Schulen und Universitäten. Ein nie dagewesener Wind der Revolte fegt über die Kontinente. Überall auf der Welt zeigen die Menschen dieselbe Entschlossenheit. Und es werden mehr.

Wenige tragen die Last vieler Menschen

Viele reden, wenige handeln. Wenn nur wenige handeln, sterben viele. Wenn viele sterben, schweigen die meisten.

Der Mensch denkt, er sei frei. Doch was ist Freiheit? Ist der Mensch auch frei wenn es andere Menschen nicht sind?
Es tut gut zu sehen, dass sich immer mehr Menschen im Entsetzen über die Atomkatastrophe in Fukushima endlich dazu bereit erklärt haben sich für eine gute Sache einsetzen. Ein Aspekt der herrschenden Politik über dessen Kritikpunkt der Mensch anfangs noch mit Gelächter hergefallen ist und seinen Standpunkt mit der wirtschaftlichen Wichtigkeit begründet hat.
Es ist verdammt traurig, dass erst tausende von Menschen in tödliche Gefahr gebracht werden müssen, damit die Menschen endlich anfangen nachzudenken und zu handeln.
Man könnte kotzen, wenn man sieht wie viele Menschen einfach nur tatenlos zusehen und mit fadenscheinigen Aussagen versuchen sich rauszureden um ihr Gewissen zu besänftigen. Dass viele Menschen sich zwar über die herrschenden Zustände ärgern aber zu bequem und zu selbstsüchtig sind, zu versuchen was daran zu ändern. Nichts als rückgratloses Gerede, kein Interesse für das zu kämpfen wofür man steht. Wir tragen unseren Mitmenschen gegenüber alle eine Verantwortung und es ist längst an der Zeit, dieser nachzukommen!

Raus auf die Straße

Mit der neuen Verordnung zu Bio-Kraftstoffen, dem sogenannten „E10-Sprit“ wollten Deutschland und die EU Sprit umweltfreundlicher machen. Für den Kraftstoff werden jedoch 10% Ethanol dem Benzin beigemischt. Ethanol wird aus Lebensmitteln hergestellt und zudem aus fernen Ländern, wie Brasilien importiert. Dort verhungern täglich Menschen, während die Grundnahrungsmittel immer knapper und damit auch teurer werden. Vor allem für die Menschen aus den Entwicklungsländern hat das katastrophale Auswirkungen. 1 Milliarde Menschen hungern weltweit, über 80 000 davon sterben täglich für den Profit der Wenigen, während im Durchschnitt jede Sekunde ein Mensch an den Folgen extremer Armut verhungert. 65 Milliarden Euro, die in der BRD jährlich für die Rüstungsindustrie verschwendet werden, würden diesen Nährungsbedarf ebenso decken, wie die Summe der Gelder von Produkten die trotz bestehender Haltbarkeit als Müll entsorgt werden. Jährlich werden Lebensmittel in Nord-Amerika und Europa im Wert von 20 Milliarden Euro weggeworfen, da das Mindesthaltbarkeitsdatum, mit Ausnahme von Milchprodukten, um Wochen oder manchmal gar Monate drastisch heruntergespielt wird, um durch den Verkauf der Nachfrage möglichst rasch wieder Kapital zu schlagen.
Ein Drittel von jährlich geerntetem Getreide landet in den Mägen von gemästeten Rindern während das Obst und Gemüse heutzutage voller chemischer Schadstoffe wie Pestizide ist, dass von diesem auch nicht mehr gereinigt werden kann, zur Ungeziefer-Bekämpfung verwendet wird und letztendlich in unseren Mägen landet. Statt auf regionale Waren wie Äpfel, Gurken etc. zurückzugreifen, werden stattdessen viele Waren importiert, um hier und da ein paar Euro zu sparen.
Kaum hat Brüssel die Nulltoleranz-Grenze für nicht zugelassene „gentechnisch veränderte Organismen“ (GVO) im Futtermittel gekippt, schon wollten einige Bundesländer das Reinheitsgebot bzw. den Grenzwert im Saatgut lockern. Dazu liegt dem Bundesrat ein Antrag des Agrarausschusses vor über den am 18. März 2011 abgestimmt werden sollte. Nach der Meinung der Bürger hat die Regierung natürlich nicht gefragt, dennoch sind 66% der Europäer und 71% der Deutschen gegen Gentechnik.
Ob sich mit dem Wahlergebnis der rot-grünen Koalition etwas ändert, bleibt abzuwarten. Das Versprechen ist da, wie auch unser Misstrauen. Denn wir haben das ewige Hoffen, das inhaltlose Gerede satt, wir wollen Taten sehen!

Da Staat und Kapital Gerechtigkeit zum Verkauf anbieten und die Menschenwürde aus niederen Beweggründen verletzt wird, werden unsere Taten folgen!
Welchen Unterschied macht es, ob man dem gepeinigten Menschen zur Hilfe kommt, der vor der eigenen Haustür verprügelt wird oder den Menschen in Lybien, Afghanistan oder China, die auf offener Straße erschossen werden? Welchen Unterschied macht es zwischen dem Faschisten, der Menschen anderer Ethnien zu Tode quält und zwischen dem Menschen der im Abschiebeknast misshandelt wird? Welchen Unterschied macht es, zwischen Dominik Brunner, der wegen seiner Aufopferung in der Münchner S-Bahn tot geprügelt wurde und dem Musik-Studenten Tennessee Eisenberg, der in seiner Wohnung von Polizeibeamten durch 12 Kugeln ermordet wurde? Dass der Polizist eine Marke trägt??? Dass der Mensch im Abschiebeknast auf dem Papier nichts wert ist??? Dass Lybien nicht unser Problem ist???
Jeder Mensch trägt die Verantwortung für die Gemeinschaft. Jeder Einzelne ist mitverantwortlich für seine Mitmenschen. Veränderung geschieht nicht nur im Interesse politischen Handelns, Widerstand geschieht im Namen von Zivilcourage!

Und deshalb: Raus auf die Straße! Am 1. Mai und jederzeit! Trotzt den Zeiten, in denen viele nur wegsehen.

Für Freiheit, Liebe und Wohlstand! Für eine freie Gesellschaft ohne Tyrannei, Angst, Korruption und soziale Ausgrenzung. Viva la Revolución!

Berlin
30.April 2011 | 16:30 | U-BHF Rostenthaler Platz
Vorabend-Demo gegen Gentrifizierung

01.Mai 2011 | 9 Uhr | Wittenbergplatz/Keithstr.
Klassenkämpferischer Block bei der DGB-Demonstration

01.Mai.2011 | 18 Uhr | Kottbusser Tor
Revolutionäre 1.Mai – Demonstration

Heilbronn
01.Mai.2011
Nazi-Aufmarsch verhindern

Mobilisierungsclip der A2A:

Revolution

Nazi-Größen und das 4. Reich

Ein Schriftsteller, der Material für sein fiktionales Buch sammelte in dem „Top-Nazis“ nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ihre Macht erhalten wollten, indem sie ein Viertes Reich in den Ausmaßen einer Europäischen Union anstrebten, fand überraschend heraus, dass diese konspirativen Überlegungen tatsächlich existierten. In einem Artikel der Daily Mail legt Adam Lebor offen, wie er den US Military Intelligence Report EW-Pa 128, der auch als „The Red House Report “ bekannt ist, enthüllte, in dem beschrieben wird wie sich Nazi-Größen am 10. August 1944 im Bewusstsein des drohenden Untergangs bei einer geheimen Zusammenkunft in dem Straßburger Hotel Maison Rouge trafen, um eine gesamteuropäische wirtschaftliche Großmacht zu gründen, die auf einem gemeinsamen Markt Europas basieren sollte. Großindustrielle der Nazi-Herrschaft wurden von SS-Obergruppenführer Dr. Scheid bestimmt, im Ausland Unternehmen zu gründen, um unter dem Anschein demokratischer Verhältnisse in die dortige Wirtschaft einzudringen und so den Grundstein für eine Wiederbelebung der Nazi-Herrschaft zu legen.

„Das 3. Reich war zwar militärisch besiegt, jedoch gewannen mächtige Bankiers sowie Industrielle und Staatsdiener der Nazi-Herrschaft bald Einfluss in der jungen BRD. Dort arbeiteten sie für einen neuen Zweck: Die wirtschaftliche und politische Integration Europas.“
schreibt Lebor.
Wohlhabende Industrielle wie Alfred Krupp und Friedrich Flick sowie Schlüsselunternehmen wie BMW, SIEMENS und VOLKSWAGEN erhielten die Aufgabe, eine gesamteuropäische wirtschaftliche Großmacht aufzubauen. Entsprechend den Worten des Geschichtswissenschaftlers und Anwalts ehemaliger jüdischer Zwangsarbeiter, Dr. Michael Pinto-Duschinsky:

„Für viele dem Nazi-Regime nahestehende Industrielle wurde Europa zu einer Plattform deutschnationaler Interessen zur Weiterführung nach dem Sieg über Hitler… Das kontinuierliche Wachstum der deutschen Wirtschaft und der des Nachkriegs-Europas ist hierfür ein Zeichen. Einige der national-sozialistischen Wirtschaftsführer wurden zu Architekten der Europäischen Union.“

Reichsparteitag1935

Der Bankenmogul Hermann Abs, Vorstand der deutschen Bank während der Nazi-Zeit, saß gleichzeitig im Aufsichtsrat der I.G. Farben (heute BAYER, Anm. d. Übers.), dem Unternehmen das Zyklon B herstellte, das Gas mit dem die Opfer der Konzentrationslager ermordet wurden.

„Abs war zuständig für die Aufteilung der Gelder des Marshall-Plans an deutsche Unternehmen. Nach 1948 gestaltete er den Aufstieg der deutschen Wirtschaft entscheidend mit.“
schreibt Lebor weiter.
Auffälligerweise war Abs ebenso Mitglied der European League for Economic Co-operation, einer elitären meinungsbildenden Gruppe, die 1946 gegründet worden ist. Diese Vereinigung widmete sich der Einführung eines gemeinsamen Marktes, dem Vorläufer der Europäischen Union. Die European League for Economic Co-Operation entwickelte Strategien für die europäische Verflechtung, die denen entsprachen welche die Nazis, Jahre vorher, voraussehend geplant hatten. In seinem Buch “Europe’s Full Circle”, nennt Rodney Atkinson eine Liste von Zusammenschlüssen, die von den Nazis erdacht wurden und heutigen Strukturen der Europäischen Union entsprechen:

• Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
• European Economic Community
• European Currency System
• European Exchange Rate Mechanism
• Europabank (Berlin)
• European Central Bank (Frankfurt)
• European Regional Principle
• Committee of the Regions
• Common Labour Policy
• Social Chapter
• Economic and Trading Agreements
• Single Market

Adam Lebor fragt:

„Wie wahrscheinlich ist es, dass jenes 4. Reich, das diese Nazi-Industriellen planten, in mancher Hinsicht schließlich Wirklichkeit wurde?“

„Diese drei Seiten sind eine Mahnung dafür, dass der Weg Europas, in Richtung eines einheitlichen Staatenbundes, unerbittlich mit den Plänen von SS und deutschen Großindustriellen für ein viertes Reich, mehr wirtschaftlicher als militärischer Natur, verknüpft ist.“

Wie wir in der Vergangenheit erörtert haben, bestehen zwischen der Struktur des Nationalsozialismus und der EU sehr beunruhigende Parallelen. Tatsächlich sind diese grundlegend miteinander verknüpft, weil die Ursprünge der EU eine direkte Linie zum Nationalsozialismus aufweisen. Die Gründung der EU, wie auch des Euro als deren einheitliche Währung, wurde von der verschwiegenen Bilderberg-Gruppe in der Mitte der 50er Jahre des letzen Jahrhunderts beschlossen. Durchgesickerte Dokumente der Bilderberger beweisen, dass die Gründung eines gemeinsamen europäischen Marktes sowie die Schaffung einer einheitlichen europäischen Währung auf ihren Beschluss von 1955 zurückgehen. Einer ihrer Hauptgründungsväter ist der ehemalige SS-Offizier Prinz Bernhard der Niederlande. Der ideologische Rahmen geht jedoch auf die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück, in denen wirtschaftliche und wissenschaftliche Köpfe der Nationalsozialisten den Plan einer eigenständigen europäischen Wirtschaftgemeinschaft umrissen, einer Agenda die nach dem Ende des 2. Weltkrieges auftragsgemäß umgesetzt wurde. In seinem 1940 erschienenen Buch „Die Europäische Gemeinschaft“ beschrieb der NS-Wirtschaftsminister und Kriegsverbrecher Walther Funk die Notwendigkeit der Schaffung einer „Zentraleuropäischen Union“ sowie eines „Europäischen Wirtschaftsraumes“ und festgelegter Wechselkurse folgendermaßen:

„Keine Nation in Europa kann allein das höchste Maß ökonomischer Freiheit in Einklang mit allen sozialen Notwendigkeiten erreichen… Die Gründung großflächiger Wirtschaftsräume folgt dem natürlichen Gesetz der Entfaltung… Es werden zwischenstaatliche Vereinbarungen (vor allem ökonomischer Natur) herrschen… Es muss die Bereitschaft bestehen wirtschaftliche Interessen der einzelnen Staaten denen der europäischen Gemeinschaft unterzuordnen.“

Funks Co-Autor, der NS-Akademiker Heinrich Hunke, unterstreicht diese Ansicht mit den Worten:

„Die klassische Nationalökonomie .. ist tot…die europäische Wirtschaft ist eine Schicksalsgemeinschaft…Schicksal und Ausmaß einer europäischen Zusammenarbeit sind abhängig von einem neuen, einheitlichen Wirtschaftsplan.“

Der NS-Genosse Gustav Koenig meinte:

„Vor uns liegt die Schaffung einer europäischen Gemeinschaft…Ich bin von einem dauerhaften Bestand einer solchen Gemeinschaft nach dem Krieg überzeugt.“

1940 ordnete der Propagandaminister Joseph Goebbels die Gründung einer „ausgedehnten wirtschaftlichen europäischen Gemeinschaft“ an, im Glauben, dass „in 50 Jahren niemand mehr in nationalen Strukturen denken wird“. 53 Jahre später etablierte sich die EU in ihrer jetzigen Form. Andere Nazi-Größen, wie Ribbentrop, Quisling und Seyss-Inquart meinten:

„Das neue Europa der Solidarität und Zusammenarbeit unter all seinen Menschen wird einen rasch zunehmenden Wohlstand erfahren, wenn die nationalen Bindungen erst beseitigt worden sind.“

Diese Form der Rhetorik unterscheidet sich kaum von aktuellen Aussagen der Bilderberger, der Trilateralen Kommission oder der Mitglieder des Council on Foreign Relations. Die Nazis brachten die Menschen um, die sich gegen das Regime wandten, während die EU eine viel effizientere gemeinsame Lösung umsetzt – einfach durch das Verbot der Meinungsfreiheit. Einem niederländischen Parlamentarier wurde kürzlich die Einreise nach Großbritannien verwehrt, weil seine politische Überzeugung dem EU-Recht nicht entsprach. EU-Parlamentarier bemühen sich beständig darum, gefährliche und unregulierte Blogs zu unterdrücken, um die freie Äußerung der Meinung im Internet zu unterbinden. Unter der seit 1999 geltenden Rechtssprechung des europäischen Gerichtshofs (Fall 274/99) ist es nämlich verboten die Europäische Gemeinschaft zu kritisieren und die EU ist berechtigt, alle Beteiligten nationaler Bestrebungen, die nicht im Einklang mit der Agenda der Schaffung ihres föderalen Superstaates sind, zu ächten. Nun sind die meisten Menschen, welche die Herrschaft über die Macht in der EU innehaben gewiss keine Nazis, und sie halten sich selbst wahrscheinlich für rechtschaffene Liberale, die für die „guten höheren Werte“ harte Arbeit tun. Wie auch immer dem sei, die EU ist ihrer Natur nach totalitär, weil sie die Macht der für ihre Wählerschaft verantwortlichen nationalen Regierungen zu entziehen und sie in die Hände supranationaler politischer Organe zu geben, für die niemand anders verantwortlich ist, als sie selbst. Ebenso ist sie bemüht die freie Rede einflussreicher Menschen zu unterbinden, die an ihrer Agenda Kritik üben. Die Tatsache das die heutigen Strukturen der EU von führenden Nazi-Ökonomen und -Industriellen erdacht wurde, formuliert als Mittel zur Vorbeugung diktatorischer Herrschaft und dann von einem ehemaligen Nazi unter den Schutzherrschaften der Bilderberg Gruppe 1955 realisiert beweist, dass das gesamte System der Europäischen Union mit dem Erbe und der Daseinsberechtigung des Totalitarismus vergiftet ist. Dieser Umstand wird im 21 Jahrhundert durch die wachsenden Proteste der in ganz Europa von der Bevölkerung ausgehenden Bürgerrechtsbewegung gegen die unverhohlene Machtergreifung der EU durch den Lissabon-Vertrag zunehmend offensichtlich. Diese werden vor dem unrechtmäßig wiederholten nationalen Referendum der irischen Bevölkerung im Herbst stattfinden, welche den Vertrag schon im letzten Jahr ablehnte und damit sein bisheriges Inkrafttreten verhindert hat.

LIVE-Sendung per A2A-Radio

Auf http://now.in/radio/triplea habt ihr künftig die Möglichkeit euch noch zusätzlich über die politischen Gegebenheiten LIVE und per Potcast zu informieren. Über die Themen „Überwachung“, Geld-System, Weltpolitik sowie Demonstrationstermine und Mobilisierung könnt ihr euch hier informieren.

Interview vom 25. 03. 2011: