Archiv für März 2011

Russland setzt nicht auf Freiheit

Eine wirklich moderne rechtsstaatliche Regierung hätte eine klare Vorstellung von ihrem eigenen Handeln und ihren limitierten Befugnissen. Man wäre sich bewusst, dass es Dinge gibt die man einfach nicht tut, egal wie strategisch verlockend sie sein mögen, da man ansonsten das gesamte eigene System in Tyrannei verfällt, die blitzschnell um sich greift, jedoch nur sehr schwierig wieder umzukehren ist. Man braucht das Wissen und die Überzeugung, dass eine freie, gesunde und informierte Bevölkerung letztendlich einer gleichgeschalteten faschistischen oder kommunistischen Bevölkerung überlegen ist. Ähnlich wie sich konkurrierende Öl-Konzerne zu einem heimlichen Kartell zusammenschließen können, gab und gibt es sichtbare und weniger sichtbare Fusionen von Unrechtssystemen. Die wohl bisher größte solche Fusion in der Menschheitsgeschichte ist ein komplexes Gebilde, das stückweise der Weltbevölkerung offenbart wird als “Neue Weltordnung”. Wie in jeder Organisation gibt es auch hier ein turbulentes Gerangel um die Hierarchie, Meinungsverschiedenheiten, Misstrauen und andere Probleme.

Russlands aktuelle Rolle gilt für viele seit längerem als großes Fragezeichen; der Staat zeigte in den letzten Jahren ähnlich wie im kalten Krieg in seiner Medienlandschaft gerne mit dem Finger auf die Schandflecken der USA und deren Verbündeten. Im landesweiten russischen Fernsehen sah man sogar eine Diskussionsrunde um die Vorwürfe, dass es sich bei 9/11 um eine verdeckte Operation, eine kaltschnäuzige und gezielte Inszenierung gehandelt habe. Experten wie Alex Jones und Webster Griffin Tarpley sind regelmäßig Gäste auf dem Sender „Russia Today“ und nutzen die Möglichkeit, wichtige Informationen zu verbreiten über verdeckte Terror-Operationen, Organisationen wie Bilderberg und viele weitere Themen.

Auseinandersetzungen wie die Situation mit Georgien oder die Umkreisung Russlands mit Raketenabwehrsystemen zeichnen das Bild von einem Bruch der russischen Führung mit den Strategen im Westen. Dass dieser Bruch bis in die höchsten Ebenen reicht, ist äußerst unwahrscheinlich; alle großen Planer fordern die Neue Weltordnung und die Spannungen beschleunigen bestimmte Prozesse wie eine fortschreitende Zentralisierung. Was man am leichtesten schlussfolgern kann, ist dass Russlands Führung genauso wenig auf das Pferd Freiheit setzt wie die Führung der USA oder der EU.

Politik

Unter Vladimir Putin endete die relativ kurze Phase des politischen Pluralismus mit dem neugeformten Quasi-Monopol der Partei “Geeintes Russland”, das ohne eine klare Verfassungsordnung oder sonstige signifikante Einschränkungen herrscht. Dieser wenig verhüllte Rückschritt zum sowjetischen Modell heißt in neuen russischen Lehrplänen “souveräne Demokratie”. Gemäß diesen Lehrplänen sei der Kollaps der Sowjetunion “die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts” gewesen und Stalin gilt als der “erfolgreichste sowjetische Führer aller Zeiten”. Laut einer repräsentativen Umfrage halten 54% der russischen Jugend zwischen 16 und 19 Jahren Stalin für einen “weisen Führer” der “mehr Gutes als Schlechtes getan hat”. Stellen wir uns vor, in heutigen deutschen Lehrplänen hieße es, der Zusammenbruch des dritten Reiches wäre “die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts” gewesen und die Jugend wäre mehrheitlich überzeugt, der “weise Führer” Adolf Hitler hätte “mehr Gutes als Schlechtes getan”. Was wir daraus schlussfolgern können, ist dass die Menschen ohne freien Zugang zu relevanten, objektiven Informationen praktisch jedes Maß an Tyrannei akzeptieren.

GeeintesRussland
Logo der Partei „Geeintes Russland“

Konnte eine politische Partei sich vor Putins Präsidentschaft noch mit gerade einmal 100 Mitgliedern oder mehr registrieren lassen, waren 2001 bereits 10.000 notwendig sowie mindestens 100 in jeder einzelnen von Russlands 89 Regionen. 2006 erhöhte sich die Anforderung auf mindestens 50.000 Mitglieder. Wir sehen im Westen das gleiche Muster an Restriktionen und Hürden und – falls notwendig – auch Wahl-Fälschungen.

Die Änderung bei den Duma-Wahlen mit Parteilisten schwächte die Verbindung zwischen Wählern und Repräsentanten noch zusätzlich. Die regionalen Gouverneure wurden bald sieben Aufsehern der Bundesregierung unterstellt, viele davon KGB-Veteranen oder Ex-Generäle. Nach der Beslan-Geiselnahme verlieh sich die Putin-Administration schließlich das Recht, die regionalen Gouverneure wieder selbst zu ernennen.

Terror

Der russische Sicherheitsdienst FSB ist berüchtigt für die Inszenierung von Anschlägen unter falscher Flagge. Im Herbst 1999 orchestrierte der FSB eine Terrorkampagne mit Bombenanschlägen gegen Wohnblocks in Russland und erklärte tschetschenische Separatisten dafür verantwortlich zu sein. Auf dieser Welle sicherte sich Putin den Wahlsieg und begann einen neuen Krieg. FSB-Agenten wurden dabei ertappt, wie sie Hexogen-Sprengstoff im Keller eines Wohnblocks in Rjasan platzierten. Laut den Aufzeichnungen telefonierten die “Terroristen” mit dem FSB-Hauptquartier und später wurde ihnen ermöglicht, aus dem Land zu fliehen. Der Sicherheitsdienst gestand ein, die Säcke voller Sprengstoff platziert zu haben, behauptete später jedoch dass es sich nur um Zucker handelte im Zuge eines Drills zur Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen. Örtliche Behörden verlautbarten ursprünglich, dass ein Terroranschlag vereitelt wurde; sobald aber die Beteiligung des FSB entdeckt wurde, änderte man die Berichte. Alexei Kartofelnikov, der Augenzeuge der zuerst den Sprengstoff gesehen und die Polizei alarmiert hatte, gab zu Protokoll dass die Säcke ein gelbliches Granulat enthielten, eine Beschreibung von Hexogen. Dieser und weitere Vorfälle wurden in dem exzellenten Dokumentarfilm “The Assassination of Russia” dokumentiert,
der hier zu sehen ist:

Medien

1995 gab es mit 150 unabhängigen Radio- und Fernsehunternehmen, über 10.000 Zeitungen sowie ausländischen Sendern eine vergleichsweise bunte Medienlandschaft in Russland. Seit Juni 2003 gibt es kein unabhängiges landesweites TV-Netzwerk mehr. Alle Netzwerke werden direkt oder indirekt von der Regierung kontrolliert und Journalisten praktizieren Selbstzensur aus Angst vor Repressalien. Manche mutige Stimmen wurden zum Schweigen gebracht, eine lange Liste von Leuten werden überhaupt nicht mehr auf Sendung gelassen. Nach den jüngsten Anschlägen auf Moskaus Metrosystem erhielt der KGB-Nachfolger per Gesetz die Befugnis, nach eigenem Gutdünken jeden Bürger zu einem Verhörtermin zu beordern. Bei Nichterscheinen drohen automatisch 15 Tage Haft.

Attentate

Viele politische Rivalen der derzeitigen Machtstruktur fielen Attentaten zum Opfer: Im April 2003 wurde Sergei Juschenkow, ein Abgeordneter aus der Duma von der Partei Liberales Russland, vor seinem Zuhause in Moskau mit einer schallgedämpften Waffe ermordet. Wladimir Golowlew, ein weiterer Mitbegründer von Liberales Russland, wurde ein Jahr zuvor ermordet. Der investigative Journalist Juri Schekochikin von der unabhängigen Novaya Gazeta starb 2003 unter mysteriösen Umständen. Alexander Litvinenko, ein ehemaliger KGB-Agent und vehementer Putin-Kritiker, wurde 2006 in London durch eine Poloniumvergiftung ermordet.

Fazit

Stellen sie sich einen Bürger Russlands vor oder Deutschlands oder der Vereinigten Staaten von Amerika, der das Denken ausschaltet wenn er seine Flagge sieht, Staatsfernsehen guckt oder wenn ein Uniformierter irgendwelche Befehle bellt. Dieser Bürger hat tausende Jahre Menschheitsgeschichte verpasst und wird niemals dem Kreislauf aus Elend und Gewalt entfliehen. Wir besitzen heutzutage das Wissen und die Werkzeuge um zu verstehen, dass Tyrannei eben nicht unausweichlich ist um unsere Sicherheit zu garantieren. Verlassen sie sich nicht darauf, dass die Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts soviel abschreckende Wirkung besitzen, dass Bevölkerungen heutzutage nicht ähnliche oder gar schlimmere Entwicklungen mittragen werden. Es ist das wachsende Verständnis über Tyrannei, das den Unterschied ausmacht.

Aspartam – chemisches Gift als Süßstoff-Ersatz

Geschichte und Herstellung

1965 wird Aspartam per Zufall von dem Chemiker James M. Schlatter entdeckt, der eigentlich für das Unternehmen „G.D. Searle & Company“ auf der Suche nach einem Hilfsmittel gegen Geschwüre war. G.D. Searle & Company wird 1888 gegründet von Gideon Daniel Searle, ehemaliger Chef-Chemiker von dem 1860 gegründeten Chemie-Konzern „Eli Lilly“ der später Antidepressiva wie „Prozac“ entwickeln und vermarkten sollte.

1967 Begannen die Sicherheitstests für den neuen Lebensmittelzusatz. Dr. Harold Waisman begann damit 7 Affen zu füttern, mit Aspartam versehener Milch. 2 davon Starben, die anderen litten unter starken Krampfanfällen. Aspartam erhielt von der Behörde FDA (Food and Drug Administration) keine Zulassung aufgrund der Kazinogenität bei Ratten.

1970 wurde immer wieder versucht Aspartam bei der FDA schönzureden.

1971 hat Neurowissenschaftler Dr. John Olneys Pionierarbeit mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat dazu beigetragen, den Stoff aus Babynahrung entfernen zu lassen. Er warnte Searle dass Asparagin-Säure (eine der Komponenten von Aspartaam) zu Schäden am Gehirn von Kindern führt. „Searle“ bestätigte dies in vergleichbaren Studien.

Nachdem G.D. Searle 1973 für über 10 Millionen Dollar Sicherheitstests durchgeführt hatte, sollte die FDA durch hunderte Studien über die “Sicherheit” von Aspartam den Zusatzstoff genehmigen. Die FDA jedoch fand diese Studien nicht ausreichend und forderte weitere Tests.

Jim Turner, der als Verbraucherschützer daran interessiert war den Zucker-Ersatzstoff „Cyclamat“ (E952) vom Markt zu verdrängen (entwickelt 1963, zugelassen in Deutschland, in den USA seit 1973 verboten), traf sich 1974 mit Dr. Olneys um über Aspartam und seine Nebenwirkungen zu beraten. Daraufhin stimmte die FDA zu, Aspartam begrenzt in Trocken-Lebensmitteln zu nutzen.

Die FDA prüft 1976 die Labors der G.D. Searle und die Testergebnisse; schnell wurde klar, dass die Tests völlig ungenau und manipuliert waren. Das Urteil der Prüfer lautete: „Sie haben niemals so etwas Schlechtes wie die Studie der Searle Company gesehen“.

Zum ersten Mal in der Geschichte forderte die FDA 1977 eine Untersuchung des US-Justizministeriums gegen kriminelle Machenschaften eines Herstellers, der wissentlich gefälschte Studien und falsche Angaben zu seinem Produkt gemacht hatte. Während die Untersuchung im Gange war, beginnt die Anwaltskanzlei von Searle, „Sindley & Austin“, Verhandlungen mit der US-Staatsanwaltschaft, um Samuel Skinner mit der Untersuchung zu beauftragen.
1977 (bis 1985) wird Donald Rumsfeld als Vorstandsvorsitzender angeheuert und arbeitete sich bei der G.D. Searle & Company hoch. Er diente bereits als Verteidigungsminister, Mitglied des Kongresses und der Ford-Administration und genoss hohes Ansehen. Im gleichen Jahr bekam er die höchste Auszeichnung seines Landes für einen Zivilisten, die „Presidential Medal of Freedom“, außerdem ist er zu dem Zeitpunkt ein enger Freund von Reagan. Er bringt viele seiner Kumpanen aus Washington in das Firmenmanagement und saniert die Firma. Dass die Sanierung von Searle ungewöhnlich war, zeigt auch die Auszeichnung, die Rumsfeld 1981 von der Zeitschrift „Financial World“ verliehen bekam: „Outstanding Chief Executive Officer in the Pharmaceutical Industry“. Rumsfeld war Reagans Sonderbotschafter für den Irak, und fädelte damit die Waffenverkäufe an den Irak ein.
Samuel Skinner verlässt die US-Staatsanwaltschaft und wechselt ausgerechnet zur Searle-Anwaltskanzlei. Im August des Jahres 1977 wird der Ermittlungs-Report der FDA veröffentlicht. Der „Bressler-Report“ geleitet von Jerome Bressler stellt fest, dass 98 der 196 Tiere während der Studie starben und nicht oder erst sehr viel später (in Einzelfällen einige Jahre) autopsiert worden waren. Viele Ungereimtheiten werden vermerkt, z.B eine Ratte wurde für tot erklärt, dann wieder für lebendig, dann wieder als tot. Viele Krankheitssymptome wurden gefunden, die nicht diagnostiziert und in den Searle-Berichten aufgeführt wurden. Am Ende des Jahres wird die Untersuchung der Staatsanwaltschaft jedoch fallengelassen. Die FDA beschließt wieder einen Kreis von Beratern zu Sicherheitsfragen um Aspartam, der abermals feststellen muss, dass Aspartam nicht als „sicher“ einzustufen ist.

Drei unabhängige Wissenschaftler brachten der FDA 1980 Einwände entgegen, es würde Gehirntumore verursachen. Donald Rumsfeld lässt seinen Einfluss spielen um dennoch eine Zulassung zu erwirken.

1981 unmittelbar nach Amtsantritt, ernannte US-Präsident Ronald Reagan einen Mann namens Arthur Hull Hayes zum Vorsitzenden der FDA. Hayes erlangt noch im selben Jahr die Zulassung für Aspartam in Trockenprodukten und berief sich dabei auf eine japanische Studie, die nicht einmal vorlag und manipulierte das Voting. Dr. Robert Condon, Dr. Satya Dubey, und Dr. Douglas Park stimmten gegen “Nutra Sweet”. Das Voting sollte 5 Stimmen (FDA- Wissenschaftler) umfassen; als aber klar wurde dass es 3 zu 2 Stimmen gegen Aspartam ausgehen würde, brachte Hayes in seiner ersten Amtshandlung seine Stimme als 6. ein. Er überstimmte seine eigene Komissionsgruppe und ignorierte deren Warnung und Empfehlung. Seiner Ansicht nach wäre Aspartam für die vorgeschlagene Verwendung unbedenklich. Das Patent wird 1992 ablaufen und Aspartam weltweit produziert werden. Linda L. Hart war die Frau des FDA-Vorsitzenden Dr. Jere E. Goyan, der „zurückgetreten wurde“, weil er nach seinen Forschungen Aspartam als gesundheitsgefährdend eingestuft hatte. Es war eine Exekutive Order vom Weißen Haus. Dr. Jere E. Goyan, Ph.D, bekam einen Anruf von Mary Francis Wright aus Reagans Team, um 3 Uhr Nachts in seinem Apartment in Novato (Kalifornien). Sie teilte mit seine Dienste “werden nicht mehr benötigt” und er solle “sein Büro räumen“. Linda L. Hart hörte von verschiedenen Quellen, dass laut Rumsfeld “Goyan gehen muss”.

Am 15.10.1982 gibt die FDA bekannt, dass Searle ein Patent für Aspartam (Nutra Sweet) in kohlensäurehaltigen Getränken und anderen Produkten erwirkt hat.
Am 01.07.1983 bittet die National Soft Drink Association (NSDA) die FDA bei der Zulassung für Aspartam in Flüssigkeiten noch um Verzögerung, um weitere Sicherheitstests durchführen zu können, da Aspartam in flüssiger Form sehr Instabil sei. Am 08.07. erhebt die „NSDA“ einen Einspruch gegen das endgültige Urteil zur Verwendung von Aspartam in Getränken etc. und fordert eine Anhörung. Die Organisation ist der Meinung, dass Searle nicht die verantwortliche Gewissheit hat, dass Aspartam und seine Abbauprodukte sicher für den Verzehr seien. Am 08.08 klagen Verbraucherschützer Jim Turner vom Ernährungs-Institut und Dr. Woodrow Monte, Direktor von der Abteilung für Ernährungswissenschaft und dem Labor für Ernährung, gegen den Einwand. Einen Monat später tritt der FDA-Kommissar Hayes im Zuge einer Kontroverse ab, wegen unerlaubten Treffen mit General Foods (ein Hauptabnehmer von Nutra Sweet). Burson-Marsteller, Searles Aushängefirma (welche auch einige Großkunden repräsentiert) stellten Hayes unverzüglich als leitenden wissenschaftlichen Berater ein. Die ersten Aspartam-Getränke werden nun für den Konsum verkauft.

Im November 84 häufen sich die Verbraucher-Beschwerden bei der Behörde CDC über Aspartam.
85 registriert das „National Cancer Institute“ einen drastischen Anstieg der Gehirntumor-Erkrankungen.
1986 wird Searle von Monsanto übernommen, welches das Unternehmen unter dem Namen „Nutra Sweet Company“ fortführte und im Jahr 2000 wieder abstieß.

1987 gab es nochmals eine US-Anhörung zum Thema „Nutra Sweet: Gesundheits- und Sicherheitsbedenken”.

Am 13.6.1990 wurde Aspartam gemäß der Zusatzstoffzulassungsverordnung in Deutschland zugelassen.

1993 dann in den USA für sonstige Getränke, Back- und Süßwaren.

1996 unterliegt Aspartam in den USA keinerlei Verwendungsbeschränkungen mehr.

Am 14.06.2005 wurde vom italienischen Krebsforschungszentrum in Bolognia eine neue 3-jährige Langzeitstudie veröffentlicht.
Es wurde an weiblichen Ratten festgestellt, dass Aspartam schwere karzinogene Wirkungen zeigt und Leukämie sowie Lymphknoten-Erkrankungen verursacht. Formaldehyd ist laut der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) erheblich an dieser Wirkung beteiligt. Durch die vielen Bedenken seitens der Wissenschaftler und die offensichtlichen Machtspielchen bei der Freigabe von Aspartam hat sich jedoch langsam ein bemerkbarer öffentlicher Widerstand gegen den Süßstoff gebildet. Es gibt einige Verbände von Ärzten, die gegen den Stoff vorgehen wollten. Ein Dokumentarfilm namens “Sweet Misery: A Poisoned World” führt ein Aspartam-Opfer Interviews mit dutzenden von Ärzten, Anwälten und anderen Opfern durch. Dabei ist auch Jim Turner, der Anwalt der Donald Rumsfeld damals beraten hat, als es um die Zukunft von Aspartam ging.

Was macht Aspartam so gefährlich?

Wenn flüssiges Aspartam Temperaturen von 85°F (29,5°C) überschreitet, zersetzt es sich in seine Grundbestandteile Asparaginsäure (40%) [Aspertat], Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) [Holzalkohol]. Asparaginsäure kann genauso wie Glutaminsäure (90% enthalten in Glutamat) in hohen Mengen schwere chronische neurologische Störungen verursachen und die Wirkung der Blut-Hirn-Schranke (BBB) beeinträchtigen. Die Barriere, die normalerweise das Gehirn vor übermäßigen Mengen an Glutamin und Asparagin sowie allgemein vor Giften aus dem Blut schützt, ist während der Kindheit noch nicht voll entwickelt und schützt dadurch nicht alle Teile des Gehirns vollständig. Ist sie durch viele chronische und akute Zustände geschädigt, so wird das Durchsickern von übermäßigen Mengen an Glutamin und Aspartam ins Gehirn ermöglicht, auch wenn sie intakt ist. Asparagin-Säure ist eine Aminosäure; in ihrer freien Form (proteinunabhängig) erhöht sie wesentlich die Mengen von Asparagin und Glutamin im Blutplasma. Überschüssiges Asparagin und Glutamin im Blutplasma führen kurz nach der Einnahme von Aspartam oder Produkten mit freier Säure (Vorstufen von Glutamin) zu einer hohen Menge dieser Neurotransmitter in bestimmten Teilen des Gehirns. Dr. Russell B. Blaylock, Prof. der Neurochirugie der Medizinischen Universität von Mississippi, hat ein Buch herausgegeben, dass die Schäden der übermäßigen Einnahme von Asparagin-Säure aus Aspartam detailliert beschreibt. Asparagin und Glutamin fungieren als Neurotransmitter im Gehirn, indem sie die Übermittlung von Informationen von Neuron zu Neuron vereinfachen. Zu viel Asparagin oder Glutamin im Gehirn tötet bestimmte Neuronen, indem sie zu viel Calcium in den Zellen zulassen. Dieser Calciumzufluss löst die Bildung von übermäßigen Mengen freier Radikale aus, die die Zellen töten. Die Beschädigung der Nervenzellen, die durch zu viel Asparagin und Glutamin verursacht werden kann, ist der Grund weshalb sie Reiztoxine genannt werden. Sie “reizen” oder stimulieren die Nervenzellen langsam zu Tode.

Phenylalanin ist gefährlich für Menschen die an der angeborenen Stoffwechselkrankheit (PKU) leiden. In hohen Mengen führt es zu einem verringerten Serotoninspiegel im Hirn und emotionalen Störungen. Außerdem hat Monsanto ein Verfahren entwickelt um Phenylalanin kostengünstiger mit genveränderten E. Coli – Bakterien zu gewinnen. Die Hoechst AG soll nach Angaben auch solche Patente besitzen.

Methanol und dessen Abbauprodukt Formaldehyd sind Toxine. Die Giftigkeit von Formaldehyd entspricht der gleichen wie Zyanid und Arsen. Formaldehyd schädigt das Zentrale Nervensystem, die Nieren, die Leber und das Herz. Formaldehyd wiederum wird durch Oxidation in Methanolsäure (Ameisensäure) überführt. Ameisensäure führt zu einer drastischen Absenkung des PH-Werts im Blut und macht damit den Sauerstofftransport unmöglich. Dies verursacht eine Übersäuerung im Stoffwechsel (Azidose). Die Methanol-Vergiftung imitiert die Symptome einer Multiplen Sklerose. Daher wurden viele Patienten fälschlicherweise mit Multipler Sklerose diagnostiziert, obwohl es sich um Symptome einer Methanol-Vergiftung handelt. Multiple Sklerose ist eine chronisch verlaufende Erkrankung. Methanolbelastung führt zu rasch auftretenden Vergiftungserscheinungen, die zur Erblindung und zum Tod führen können. In normalen alkoholischen Getränken, die ebenfalls Methanol enthalten, wirkt der Ethylalkohol dem Methylalkohol teilweise entgegen und schwächt seine Wirkungen ab. Diesen Effekt haben wir bei Aspartam nicht.

Die Krankheit Lupus erythematodes breitet sich vor allem unter Menschen aus, die viele „Light-Getränke“ konsumieren (u.a. Coca Cola Light und Zero). Diese Menschen trinken häufig 3 bis 4 Dosen pro Tag und leiden somit unter einer Methanol-Vergiftung, welche die Krankheit Lupus auslösen kann. Die wenigsten wissen, dass die Inhaltsstoffe ihres Getränkes letztlich die Ursache der Krankheit ist und setzten daher ahnungslos die Zufuhr der Giftstoffe fort. Dies kann unter Umständen zu lebensgefährlichen Situationen führen. Stoppen die Lupuskranken die Zufuhr von Aspartam, verschwinden die Symptome meistens, aber die Krankheitsfolgen sind nicht umkehrbar. Die falsch diagnostizierten Multiplen Sklerose-Kranken wurden symptomfrei als die Zufuhr von Aspartam gestoppt wurde. Einige erhielten danach wieder ihre Sehfunktion und das Hörvermögen zurück. Da viele Arzte nicht realisieren, dass Aspartam eine Droge und kein Nahrungsmittelzusatz ist, geben sie den Patienten Medikamente die mit dieser Droge interagieren. Deshalb gibt es Fälle von Herzstillstand und plötzlichem Tod. Durch solche Wechselwirkungen wird die Chemie des Gehirns und der Dopaminspiegel verhindert, sodass verschiedene Nervenkrankheiten, Parkinson inbegriffen, ausgelöst werden. Aspartam verändert den Stoffwechsel der Hirnnervenzellen. Dies führt zu epilepsieähnlichen Erscheinungen. Parkinson-Kranke haben einen verminderten Dopamingehalt, der durch Aspartam zusätzlich gesenkt wird. Gedächtnisstörrungen rühren daher, dass Aspartinsäure und Phenylalanin Nervengiftstoffe sind. Sie passieren die Blut-Hirnschranke und zerstören die Gehirnzellen. Aspartam führt so auch zu einer epidemieartigen Zunahme der Alzheimer-Krankheit. Mittlerweile werden schon 30-jährige mit der Diagnose Alzheimer ins Pflegeheim überwiesen.

Artikel, Berichte
- ASPARTAM ®: Würden Sie freiwillig ein Glas Methanol trinken?
- Aspartam – süßes Gift
- Monsanto, Aspartam & Co.
- Warnung: ASPARTAM!
- Food as a Weapon
- J.M. Voith und Farbenfabriken

Literatur:
- EXCITOTOXINS: THE TASTE THAT KILLS – Dr. Blaylock
- DEFENSE AGAINST ALZHEIMER’S DISEASE – Dr. H. J. Roberts,

Dokumentarfilme
- Sweet Mistery: A Poisoned World – „Cori Brackett’s“
- Codex Alimentarius mit Dr. Gottfried Lange
- Vandana Shiva: The Future of Food
- AZK – Codex Alimentarius ~ Globale Nahrungsmittel-Diktatur ~
- Monsanto – Mit Gift und Genen
- We feed the World
- Alex Jones: Deathly Chemicals in Food – Aspartam

- www.FDA.gov
- www.naturalnews.com
- www.monsanto.de
- www.profit-over-life.org
- www.healthfreedomusa.org
- anti-zensur.info
- hauptwort.at

Aspartam findet sich in sämtlichen „Light“ und „Zero“-Produkten der Coca Cola Company, im Genfood der McDonalds und BurgerKing-Fastfood-Ketten u.ä. sowie in sämtlichen Produkten wie Getränken und Wrigleys-Kaugummis mit der Aufschrift „Ohne Zucker“!

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